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Google: So transparent wie ein Stück Holz

Steve Rogers ist Europadirektor von - Europadirektor mag gut klingen, realiter dürfte Stevie allerdings bloß ein besserer Laufbursche von Larry, Marissa, Matt + Co sein, anders kann ich mir seine Antworten auf Georg Holzers Fragen beim besten Willen nicht erklären. Der wollte nämlich für die Kleine Zeitung (Ausgabe vom 9.2., S.29) von ihm wissen, warum Big G den Ruf der Datenkrake nicht los wird. Says Rogers:

Das wird schwer werden, diesen Ruf los zu werden. Wenn eine Firma größer wird, wird sie als undurchsichtig gesehen. Wir versuchen, aber so transparent wie möglich zu sein.

Wie diese "Transparenz nach Möglichkeit" in der Praxis aussieht, führt Steve dann auch direkt bei der nächsten Frage vor, die sich auf Datensicherheit gegenüber Dritten bezieht. Seine lakonische Antwort: "Bitte um Verständnis, dazu darf ich nichts sagen." Zur China-Situation übrigens auch nicht: "Es war wirklich etwas, aber ich darf das nicht weiter kommentieren." Diesen Beitrag weiterlesen »

Neuester Kommentar vom 9. Februar 2010: "#web #news Google: So transparent wie ein Stück Holz: Steve Rogers ist Europadirektor von Google – Europadirektor … http://bit.ly/bYORV7 This comment ..."    mitdiskutieren!

Samstag/Sonntag: Auf zum Barcamp Klagenfurt!

6. Februar 2010 9:00bis7. Februar 2010 17:00

Eben noch in St. Marx auf der Videocamp-Bühne und schon in Klagenfurt: am Samstag/Sonntag geht's in der Kärntner Metropole Barcamp-technisch weiter. Nach den beiden Besuchen anno 2008/09 (ich sag nur: Karaoke!) ist diese Unkonferenz für mich ein Fixpunkt am Terminkalender. Wie gewohnt hostet die Wörthersee-Uni das Barcamp Klagenfurt - schnell Entschlossene können sich hier anmelden, die Liste umfasst bereits über 100 Namen.

bcklu Samstag/Sonntag: Auf zum Barcamp Klagenfurt! Diesen Beitrag weiterlesen »

Neuester Kommentar vom 8. Februar 2010: "Jaa dass stimmt... Aufgrund dieses Artikels bin Ich auch dass nächste mal dabei.. :-) Klingt echt ganz Interessant.. Gibts auch bilder davon? Eure Paula :frog: "    mitdiskutieren!

Videocamp Vienna 2010: Fotos, Rückblick und Doku

Das Wichtigste zuerst: danke allen Sponsoren, Besuchern und Vortragenden des Videocamp Vienna 2010 und dem Team des Mediaquarter St. Marx für die perfekte technische Betreuung! Es hat Riesen-Spaß gemacht, gemeinsam mit und Datenwerk das erste Online-Video Barcamp Österreichs zu organisieren, und ich bin froh, sagen zu können: die Mission Erfahrungsaustausch ist vollauf gelungen und ich freue mich schon aufs Videocamp Vienna 2011.


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Neuester Kommentar vom 8. Februar 2010: "Wieso find Ich keine Bilder von mir.? Ladet mal alle Pics hier hoch.. Habe auch nch welche falls Interesse.. Paul "    mitdiskutieren!

Wen soll ich pingen?

Seit ich meine immer noch recht beliebte Liste von 65 Ping Services veröffentlicht habe, sind eine Menge Bytes die Backbones entlang geflossen. Sebastian hat mich netterweise dran erinnert, dass nach 2 1/2 Jahren mal ein Update fällig wäre.

Zur Erinnerung: diese Adressen trägt man im WordPress-CMS unter "Einstellungen > Schreiben" ins Feld "Update Services" ein. Beim Publishen eines neuen Artikels werden die jeweiligen Services, in der Regel meist Suchmaschinen und/oder Aggregatoren, über den Ping-Mechanismus sofort verständigt, was im Idealfall zu einer schnelleren Indizierung der Artikel führt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Neuester Kommentar vom 4. Februar 2010: "Also ich kann mir das auch nicht vorstellen, dass dies was bringen soll. Naja solange es nicht schadet, macht es auch ..."    mitdiskutieren!

Wie Nokia/Siemens Diktatoren die Totalüberwachung ermöglichen

Nach außen hin bemüht sich so gut wie jedes Unternehmen, den von Google direkt ausgesprochenen Slogan "Do no evil" der eigenen Kundschaft glaubhaft zu machen. Und die schöpft normalerweise auch keinen Verdacht - denn während die schöne neue Smartphone-Welt vor lauter B2C Lifestyle glänzt, werden die weniger gut vermarktbaren Geschäfte praktischerweise im B2B Bereich getätigt, weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit.

Ärgerlicherweise erdreisten sich dann aber manchmal investigative Journalisten, die ganze Story zu erzählen - etwa über eine beispiellose, modulare und perfekt an die Bedürfnisse von autoritären Staaten angepasste Überwachungslösung. "Was Nokia/Siemens genau an den Iran geliefert hat, weiß nur Nokia/Siemens selbst. Ganz sicher hat Nokia/Siemens sogenannten Monitoring Centers für die Netzwerke geliefert, die sie eben im Iran aufgebaut haben“, erzählt Quintessenz-Pate und Datenschutz-Guru Erich Möchel dem ZDF im Interview. Menschen erhielten Droh-SMS ist in voller Länge in der ZDF mediathek abrufbar - ich kann nur *dringend* dazu raten, den 12minütigen Clip in voller Länge anzusehen.

erichmmoechel Wie Nokia/Siemens Diktatoren die Totalüberwachung ermöglichen

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Neuester Kommentar vom 3. Februar 2010: "Die nächsten totalitären Staaten auf europäischem Boden werden es bedeutend leichter haben als die DDR damals beispielsweise. Wie hätte wohl ..."    mitdiskutieren!

Foto: Das Foyer des WKO-Gebäudes

Foyer der WKO
foyer wko 900.jpg 600x350 Foto: Das Foyer des WKO Gebäudes
Kamera / Objektiv: EOS 7D / Sigma 10-20mm HS
t / f / ISO: 1/30sec / 7,1 / 640
BW / Flash: 10mm / nein

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Neuester Kommentar vom 7. Februar 2010: "Ich glaube das Licht von oben hat ein wenig die Qualität des Fotos vermindert, oder? Zumindest scheint alles in so einem ..."    mitdiskutieren!

eDay Verlosung: Video-Visitkarten im Wert von €1.700 gewinnen!

Am 4. März lädt die Wirtschaftskammer Österreich zum eDay 2010. Online- bildet in diesem Jahr einen besonderen Schwerpunkt. Über den E-Video Award habe ich bereits berichtet (die Einreichfrist endet am 5. Februar), außerdem wird die gesamte Veranstaltung mit mehreren parallelen Streams live im Netz übertragen inklusive Keynote-Videoarchiv. Und für datenschmutz-Leser gibt's zusätzlich eine ganz besondere Aktion: in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Österreich verlost datenschmutz 2 -Visitenkarten im Gesamtwert von €1.700,-. Professionell produziert werden die Clip von News on Video, dem Full-Service Dienstleister rund um Bewegtbilder im Internet.

Damit trifft das Wiener Unternehmen exakt den Zeit- oder besser gesagt Netzgeist, denn eine solche multimediale Vorstellung wertet Homepages enorm auf und wird entsprechend stark nachgefragt. Die -Visitenkarte ist ca. eine Minute lang und inkludiert ein kurzes Interview. Ein Beispiel findet man auf der News on Homepage: Diesen Beitrag weiterlesen »

Neuester Kommentar vom 28. Januar 2010: "#web #news eDay Verlosung: Video-Visitkarten im Wert von €1.700 gewinnen!: Am 4. März lädt die Wirtschaftskammer Ö… http://bit.ly/d23MUT This comment was ..."    mitdiskutieren!

Social.Media.Sucht: Hilfe, das Internet hat meinen Verstand gefressen

Was haben die FAZ und the gap gemeinsam? Die Herausgeber beider Druckwerke misstrauen dem Internet und den Herzpulsbeschleunigenden Fährnissen digitaler Ubiquität, ja man könnte ohne Übertreibung sagen: sie beäugen die sozialkraftzersetzende Auswirkung der digitalen Revolution ausgenommen kritisch. Frank Schirrmacher in seinem kürzlich wohlkalkuliert erschienen Irrwegs-Essay, Thomas Weber im aktuellen Impressum von the gap. Es läge demnach die Haupt-Lebensqualität-verbessernde Wirkung des Internet darin, sich "auch mal eine Auszeit" respektive eine "Facebook-freie" Periode zu gönnen.

Nun mag ich zwar den Falter lieber als je zuvor, denn nicht einmal die Titanic ist unterhaltsamer als eine Truppe von erzreaktionären Alt-68ern, die sich aus selbstkonstruierter Tradition heraus für "progressive Links(liberale) halten. Und ich schätze Armin Thurnhers unmotivierte und beleidigende Ausritte gegen die Internetgeneration im Allgemeinen und gegen seine eigenen Mitarbeiter im Speziellen mindestens so sehr wie Hans Mentz' Humorkritik. Doch die Dreistigkeit, mit der die junge Generation einem Armin Thurnher seinen Kulturpessimismus klaut, erschüttert meinen Irrglauben ans Urheberrecht zutiefst. Diesen Beitrag weiterlesen »

Neuester Kommentar vom 8. Februar 2010: "Muahaha, kann man sowas denn ernst nehmen ? Neenee... "    mitdiskutieren!

Über das Neue der Medien

Der folgende Beitrag ist ein Auszug aus Frank Hartmanns Einführungsband (UTB, Wien 2008 UTB Profile). Frank Hartmann ist Professor für Visuelle Kommunikation an der Bauhaus Universität in Weimar. Ich freue mich sehr über diesen Gastbeitrag und wünsche viel Spaß bei der Lektüre!

Mit Computer und Netzwerken wurden die Medien innerhalb von zwei Jahrzehnten plötzlich zu "neuen Medien". Unsere Medienkultur ist vielfältig wie nie – wohin geht ihre Entwicklung? Am Anspruch, diese Fragen zu beantworten, scheitern regelmäßig die Bemühungen der Experten. Denn sie nehmen in ihrer Fixiertheit auf die technischen Möglichkeiten nicht in Betracht, worauf es dabei ankommt: auf dich und mich, also die Nutzer, die Anwendungen akzeptieren oder diese gleich neu erfinden. Man müsste also danach fragen, wie die multimediale Nutzerkultur von morgen aussehen könnte. Diesen Beitrag weiterlesen »

Neuester Kommentar vom 26. Januar 2010: "#web #news Über das Neue der Medien: Der folgende Beitrag ist ein Auszug aus Frank Hartmanns Einführungsband Multi… http://bit.ly/7B1yF6 This comment ..."    mitdiskutieren!

Wien will’s wissen: zum Thema Ganztagsschulen

Am 31. Jänner beginnt in Wien die Volksbefragung 2010 - die Stadtregierung will die Meinung der Hauptstädter zu fünf paradigmatischen Fragestellungen wissen. Ein Schelm, wer keinen Zusammenhang mit der in diesem Jahr anstehenden Landtagswahl sieht: selbstverständlich nutzen Michael Häupl und sein Team die Gelegenheit als Wahlkampfauftakt. Begleitend zur Befragung bietet der Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien allen Interessierten auf wienwillswissen.at die Möglichkeit, sich über die einzelnen Punkte zu informieren und vor alle die Pros und Contras zu diskutieren.

wienwillswissen Wien wills wissen: zum Thema Ganztagsschulen

Fünfmal soll "ja" oder "nein" angekreuzt werden: es geht um HausbesorgerInnen in Gemeindebauten, ein flächendeckendes Angebot an Ganztagsschulen, die eventuelle Einführung einer Citymaut (no way!), 24-Stunden U-Bahn Betrieb am Wochenende und den umstrittenen verpflichtenden Hundeführerschein für sogenannte "Kampfhunde". Zu jedem Thema wurden zwei Blogger aufgefordert, Für- und Wider-Statements am begleitenden Weblog abzugeben. Heute ging mein Beitrag online: in Ganztagsschulen erweitern das Bildungsangebot spreche ich mich für ein flächendeckendes Angebot als Wahloption aus. Unter dem Titel Gegen die totale Bildung nimmt Patrick Minar die Gegenposition ein. Diesen Beitrag weiterlesen »

Neuester Kommentar vom 27. Januar 2010: "der patrick macht mit seiner firma immer eine jahres party mit super wein und vielen netten menschen "    mitdiskutieren!

Jaron Lanier verflucht die Netzkultur

Wenn irgendwo ganz weit vorne auf der Netz-Avantgarde-Welle ein Rasta surfte, dann handelte es sich mit ziemlicher Sicherheit um den Digital-Pionier Jaron Lanier. Zahllose eingeritzte Kerben zieren die Rückseite seines Smartphones - eine für jedes selbst erfundene Buzzword, und dazu gehören in Jarons Fall Heavyweights wie "Virtual Reality" (ja, das stammt von ihm) oder "Schwarmintelligenz". Die Rastazöpfe sind zwar länger geworden, aber der einstmalig affirmative Optimismus hat sich nahezu in sein Gegenteil verkehrt. Dieser Tage spricht Lanier im FAZ-Interview lieber Ende des digitalen Maoismus und vom "digitalen Mob".

Er sieht im gegenwärtigen Status des Internet nämlich alles andere als die technologische Verwirklichung der alten Versprechung des "freien Zugangs für alle". Der habe sich, so Lanier, in eine beispiellose Ausbeutung von Kreativen gewandelt:

Ich bin unter anderem zu dem ziemlich verstörenden Schluss gekommen, dass das Phantasiebild von den Musikern, Journalisten, Geistesarbeitern, die zwar durch file sharing und soziale Netzwerke ökonomisch in Bedrängnis gerieten, aber so auch neue Geldquellen aufspürten, falsch ist. Viele Leute geben immer noch vor, dass dies jetzt geschieht, weil sie an die vorherrschende Ideologie glauben, aber die widersprechen ihnen.

Als Lösung des gegenwärtigen Dilemmas, dass alte Einkommensmodell wegbrechen, während Ersatz nicht in Sicht ist, greift Lanier auf einen Klassiker zurück: Ted "Xanadu" Nelson, geistiger Vater des Konzepts Hypertext, schlug schon in den 60ern ein System-immanentes Micro-Payment Verfahren vor. Dieses dürfe aber nicht von einer einzelnen Firma, sondern müsse zwischenstaatlich entworfen werden und damit universell gültig.

Denn der Preis der Offenheit dürfe nicht die Entrechtung von Individuen sein, so Lanier, der sich mittlerweile offensichtlich in der Rolle des Robin Hood ganz gut gefällt. Ich denke keineswegs, dass die angesprochene Problematik auf das Fehlen eines Zahlungssystems zurück zu führen ist und schon gar nicht, dass Kreativität notwendigerweise ans ökonomische System rückgebunden sein muss. Ausgesprochen originell finde ich dagegen Jaron Laniers Urteil über Facebook und Co.:

Websites, die ich am meisten kritisiere, sind zufällig auch jene, die nicht profitabel sind. Sie bieten Mash-ups an, bei denen die individuelle Stimme nicht mehr zu hören ist: Facebook, , Wikipedia. Gut, sie sind nicht alle gleich schlimm, Wikipedia ist schlimmer als Facebook, aber keine von ihnen hat einen Profit vorzuweisen. Wikipedia ist gemeinnützig, und Facebook versuchen profitabel zu sein, können es aber nicht über triviale Summen hinaus. Ihre Existenz verdanken sie ideologischen Gründen, aber als Firmen sind sie gescheitert.

Das oft zitierte Problem der Informationsflut respektive Reizüberflutung sieht Lanier nicht in der schieren Menge der Information, sondern in deren Fragmentierung. Das Mash-Up, das Informationsfragmente aus seinem Zusammenhang reißt, sei das eigentliche Problem, und der Faktor "Mensch" dürfte nicht aus der Gleichung "Internet" herausgenommen werden. Freilich: manches mag nach "nona" klingen, und ich bezweifle, dass die Netzwelt tatsächlich jemanden braucht, der ihr erklärt, dass das Internet keine "Superlebensform" sei. Dennoch hebt sich JL nach wie vor angenehm vom schaumgebremsten Mainstream angenehm ab:

Eine Maschine wird gern für intelligenter gehalten, als sie ist. Die Leute, die für Suchmaschinen verantwortlich sind, geben vor, dass ihre Apparate verstehen, wonach gesucht wird. Das stimmt natürlich nicht. Aus neurowissenschaftlicher Sicht sind Suchmaschinen nichts als Schund. Es gibt noch keine technologischen Mittel, Semantik oder Logik darzustellen.

Allein dafür hab ich mir gerade sein neues Oeuvre bestellen müssen:

Jaron Lanier: You Are Not a Gadget: A Manifesto Jaron Lanier verflucht die Netzkultur

Neuester Kommentar vom 3. Februar 2010: "der Pirat ist cool... "    mitdiskutieren!

Christina Stürmer und die Bundeshymne

Während die übrigen Absolventen der österreichischen Pop-Casting Show ihre traurigen Tage auf Zeltfesten fristen dürfen, gelang es der Niederösterreicherin Christina Stürmer bereits vor Jahren, eine respektable Karriere zu starten. Gewonnen hatte sie im Jahr 2003 zwar nicht, die Teilnahme hat sich für sie aber auf jeden Fall ausgezahlt. Eine ausführliche Bio findet man - na wo sonst? - natürlich auf Wikipedia, aber momentan interessiert vor allem der "Skandal" um eine Neuinterpretation der Bundeshymne.

Unterrichtsministerin Claudia Schmied hatte die Musikerin mit dem besagten "Remix" beauftragt - abgesehen davon, dass die elegischen Harmonien einer rockigen Inszenierung wichen, wurde der Text des Refrains geändert. Anstatt "Heimat bist du größer Söhne" heißt es nun "Heimat bist du großer Söhne und Töchter". Auf der Kampagnenseite zur Bildungsreform gibt's den Song zum Download, und so hört sich das Ganze an:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

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Neuester Kommentar vom 29. Januar 2010: "Ganz ehrlich: Die "Christl" ist ein grundsympathischer Mensch, dessen Karrierekurve nach zwei Jahren dramatisch abgeflacht ist. Nun hat sie mit ..."    mitdiskutieren!

Spenden für Haiti via Blog-Badge

Die Bilder, die uns dieser Tage aus Haiti erreichen, sind unfassbar; in wenigen Minuten vernichtete ein gewaltiges Erdbeben die spärliche Infrastruktur in einem der ärmsten Länder der Welt. Für derzeit geschätzte rund 200.000 Todesopfer, die zum großen Teil nach wie vor unter meterdickem Schutt begraben sind, kommt jede Hilfe zu spät - doch nun gilt es, rasche Hilfe für die Überlebenden und zum Teil schwerverletzten Opfer des Erdbebens zu organisieren. Die Online-Druckerei Print24 hat gestern eine Spendenaktion speziell für haitianische Kinder gestartet:

Viele sind verwaist oder schwer verletzt und dringend auf medizinische Hilfe angewiesen! Daher sammeln wir 10.000 Euro für die Hilfsorganisation "Ein Herz für Kinder": 5.000 Euro der Spendensumme werden als Festbetrag von print24 gespendet, die zweite Hälfte wird mit der Hilfe unserer Leser gesammelt.

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Neuester Kommentar vom 7. Februar 2010: "Ich finde jede Spendenaktion an sich wirklich klasse, aber schade finde ich, dass wir nicht wirklich wissen, ob das Geld ..."    mitdiskutieren!

E-Video Award: die Einreichfrist hat begonnen

Am 4. März lädt die Wirtschaftskammer Österreich zum E-Day in die Wiedner Hauptstraße 63. Neben aktuellen Entwicklungen im Online-Marketing, Social Media und Online-Marketing steht 2010 das Thema Bewegtbild im Fokus der Veranstaltung, die Voranmeldung erfolgt über die Seite eday.at. Wer in der eigenen Online-Kommunikation bereits Video-Inhalte einsetzt, sollte unbedingt einen Blick auf den E-Video Award werfen, der in diesem Jahr Premiere feiert: zum ersten Mal werden die erfolgreichsten Produktionen in den Bereichen Online-Advertising, Online-Video und Online-Newcomer (= die Podcast-Kategorie) ausgezeichnet. Die Preisverleihung im Rahmen des E-Day wird - wie übrigens das gesamte Programm mit allen Keynotes - unter eday.at als Lifestream ins Netz übertragen. Bis zum 5. Februar haben potentielle Preisträger Zeit, ihre Clips einzureichen - hier geht's zum Teilnahmeformular.

eday E Video Award: die Einreichfrist hat begonnen

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Neuester Kommentar vom 28. Januar 2010: "[...] zum eDay 2010. Online-Video bildet in diesem Jahr einen besonderen Schwerpunkt. Über den E-Video Award habe ich bereits berichtet ..."    mitdiskutieren!

Wilde Experimente: von der skurrilen Wissenschaft

Als ehemaliger Physikstudent, begeisterter Ex-Platinen-Ätzer und -(Ent)löter habe ich einen gewissen Hang zum experimentellen Erkenntnisgewinn. Das begann eigentlich schon mit 13 im Physikunterricht: einen Experimentierkasten brauchten wir nicht, für die ersten Elektrolyse-Experimente mussten Leitungswasser, Waschmittel und ein Lego-Trafo herhalten, und von dort war's nur mehr ein kurzer Weg bis zur ersten (kleinen) Wasserstoff-Explosion im Heimlabor. Nun zeichnet sich das klassische wissenschaftliche Experiment im Normalfall nicht gerade durch übermäßige Skurrilität aus, aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Und 20 solcher "irren Experimente" gibt's unter dem Titel Durchbrüche der Durchgeknallten auf einestages online zu bewundern.

Vom Elefanten, der in kürzester Zeit der höchsten LSD-Dosis aller Zeiten erlag bis zu rumänischen Forschern, die sich zu Studienzwecken (freiwillig!) selbst erhängten reicht das skurrile Spektrum. Mein Favorit: der Pechtrichter der Universität von Queensland in Australien - er gilt als das "langweiligste Experiment der Welt":

Seine Karriere begann bereits 1927, als Thomas Parnell eine merkwürdige Idee hatte. Der Physikprofessor füllte heißes Pech in einen unten verschlossenen Trichter. Dann wartete er drei Jahre, bis sich das Pech gesetzt hatte. 1930 dann öffnete er die Spitze des Gefäßes - und es passierte... erst mal nichts. Erst im Dezember 1938 fiel der erste Tropfen Pech in das Reagenzglas darunter.
Das Pitch Drop Experiment veranschaulicht eine erstaunliche Eigenschaft von Pech. Zwar scheint die schwarze Substanz bei Raumtemperatur die Konsistenz von Stein zu haben, doch genau genommen ist sie flüssig - nur etwa 100 Milliarden Mal zähflüssiger als Wasser. So hat der Superstar der Universität von Queensland nur alle acht bis zwölf Jahre seinen großen Auftritt. Bisher sind insgesamt erst acht Tropfen gefallen, der letzte am 28. November 2000. Als es geschah, war allerdings noch nie jemand dabei.

Schließlich beantwortet dieser Versuch nicht nur die Frage nach dem Aggregatszustand von Pech, sondern auch den alten Klassiker: "Was passiert, wenn ein Tropfen Pech aus dem Trichter fällt und niemand sieht zu?"

Sogar Online-Marketer finden beim Experiment Nr. 6 eine wertvolle Inspiration - die Psychologin Youngme Moon wollte an der Universität von Harvard herausfinden, ob sich das interpersonelle Empathie-Phänomen auch auf die Mensch-Maschine Kommunikation übertragen lässt:

Ihre Probanden mussten am Computer elf persönliche Fragen beantworten. Etwa: Was war die größte Enttäuschung in Ihrem Leben? Oder: Was sind Ihre Gefühle gegenüber dem Tod? Ein Teil der Versuchsteilnehmer gaben einfach Frage für Frage in den PC ein, bei den anderen ging jeder Frage ein kurzer Text mit Informationen über den Computer voraus. Vor der Frage "Wann waren Sie das letzte Mal sexuell erregt?" zum Beispiel "verriet" der Computer folgendes über sich: "Vor einigen Wochen kam ein Benutzer hierher und brauchte diesen Computer, um ein digitales Video zu schneiden. Das hatte noch nie jemand auf diesem Computer gemacht." Und tatsächlich: Gab der PC vorher auch etwas über sich preis, waren die Antworten stets detaillierter, länger und persönlicher.

Als großartige instruktiv erweist sich auch der sogenannte "Dunning-Kruger-Effekt": je inkompetenter jemand ist, desto mehr neigt er zu grenzenloser Selbstüberschätzung (da fallen mir ad hoch eine Reihe von Beispielen ein):

1999 fanden die Psychologen David Dunning und Justin Kruger anhand einer Reihe von Tests heraus, woran das liegt. Sie ließen eine Gruppe von Studenten Arbeitsblätter zu Themen wie Grammatik, Logik oder Humor ausfüllen. Am Ende des jeweiligen Tests musste jeder Student angeben, wie gut er im Vergleich zu den anderen Teilnehmern war. Mit erstaunlichem Ergebnis: Bei allen Fragebögen glaubte das schlechteste Viertel der Probanden von sich, weit über dem Durchschnitt zu liegen - selbst dann noch, als ihnen die Testbögen der besten Teilnehmer zur Ansicht gegeben wurden.

Lust auf weitere Stories aus dem Labor? Dann kann ich die Bücher von Reto Scheider nur wärmstens empfehlen - der Redakteur der Neuen Zürcher Zeitung hat die zwei deutschsprachigen "Standard-Werke" über skurrile Versuchsaufbauten verfassten:

Reto Schneider: Das Buch der verrückten Experimente Wilde Experimente: von der skurrilen Wissenschaft
Reto Schneider: Das neue Buch der verrückten Experimente Wilde Experimente: von der skurrilen Wissenschaft

Neuester Kommentar vom 22. Januar 2010: "Da hast du recht - da ist mir beim Durchlesen auch schlecht geworden! Wär mir persönlich etwas zu viel Einsatz ..."    mitdiskutieren!
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Ritchies Kurznotizen
Ritchies Microblogs:
Freu mich schon auf Josefs Sponsionsparty heute abend. (28/11)
Wochenende, also ab an den Herd... on the menu: Cesar's Salad mit Rindsfiletspitze, Chicken Curry mit gelben Rüben und Koriander (21/11)
In Kürze hier auf datenschmutz zu gewinnen: Ulli Lusts schwerst geniale Comic-Autobiographie! (20/11)
Bei der Coffeeshop Company gibt's wesentlich besseren Kaffee als bei Starbucks, find ich. #Nougat-Moccacino (20/11)
Bin ja mal sehr gespannt, wie die Aweber Integration mit "Blog Broadcast" funktioniert - schon eine Weile her, dass ich ein Template mit Tables gebaut haben :-) (20/11)
Microblogger gefällt mir ganz hervorragend - ist ausbaufähig, aber eine sehr spannende Erweiterung für Blogs. (19/11)
Am Punkt läuft gerade... mit diesem Format hat ATV definitiv den Zahn der Zeit getroffen. (18/11)
Wie aufmerksame Leser gewiss bemerkt haben, war mal wieder ein kleines Design-Update fällig. Was noch fehlt: RSS via E-mail. (18/11)
Auf dem Weg zu einem Bierchen mit Clemens - war schon lange nicht mehr im Shabu. Aber das Kaninchenragout beim letzten Besuch war hervorragend. (18/11)
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websitenewsman on Google: So transparent wie ein Stück Holz
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Paul on Videocamp Vienna 2010: Fotos, Rückblick und Doku
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Muahaha, kann man sowas denn ernst nehmen ? Neenee...
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Christian W. on WordPress ins Facebook-Profil einbinden
Hallo. Toller Beitrag. Ich finde das ist eine nette Möglichkeit seine Blog-Aktivitäten in jenem Facebook-Profil anzuzeigen. Regt wahrscheinlich zusätzlich zur ...
Martin on Foto: Das Foyer des WKO-Gebäudes
Ich glaube das Licht von oben hat ein wenig die Qualität des Fotos vermindert, oder? Zumindest scheint alles in so einem ...
Mathias on Falls noch jemand Google Wave Invites braucht…
Ähmm... Hallo also ich wär auch sehr dankbar über eine Wave Einladung .... wenn Du noch welche frei hast!? Besten Dank!
olimax on Extrem geheime Skype-Emoticons
keno du bist echt nen kleiner affe und du nils nen kleiner pups lecker :frog2: :mrdj:
Andi on Spenden für Haiti via Blog-Badge
Ich finde jede Spendenaktion an sich wirklich klasse, aber schade finde ich, dass wir nicht wirklich wissen, ob das Geld ...
olimax on Extrem geheime Skype-Emoticons
nils keno haha ich hab selbst ein kreirt ihr könnt mich ma
olimax on Extrem geheime Skype-Emoticons
(h)(h)(h)(h)(h)(h)(h)(h)(h)(h)(h)(h)(h)(h)(h)(h)(h)(h)(h)(h)(h)(h)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(h)(h)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(puke)(puke)(angel)(puke)(puke)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(h)(h)(angel)(angel)(angel)(angel)(puke)(angel)(angel)(puke)(angel)(angel)(puke)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(h)(h)(angel)(angel)(angel)(puke)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(puke)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(h)(h)(angel)(angel)(angel)(puke)(angel)(angel)(angel)(angel)(sun)(angel)(angel)(angel)(puke)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(h)(h)(angel)(angel)(angel)(angel)(puke)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(puke)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(h)(h)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(puke)(angel)(angel)(angel)(puke)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(h)(h)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(puke)(angel)(puke)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(h)(h)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(puke)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(h)(h)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(angel)(h)(h)(h)(h)(h)(h)(h)(h)(h)(h)(h)(h)(h)(h)(h)(h)(h)(h)(h)(h)(h)(h)
Shahim on Falls noch jemand Google Wave Invites braucht…
Ja ehm ich bräuchte auch invites für google wave wäre echt nett also jaa
Henning on Samstag/Sonntag: Auf zum Barcamp Klagenfurt!
Das passt mir jetzt nicht rein, aber ich freu mich schon sehr auf das nächste Stuttgarter BarCamp! :-)
Alex on Unterschiedliche Templates für Einzelbeiträge
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