100 Clicky Pro-Accounts gratis

clickylogoClicky, mein Lieblings Webstatistik-Tool, unterscheidet sich in einigen Punkten gravierend von Google Analytics: anstelle der stundenlangen Zeitverzögerung gibt’s alle Statistiken in Echtzeit. Das übersichtliche User-Interface macht das Absurfen der eigenen Zugriffsstatistiken zum Vergnügen – und die sauber gelöste WordPress-Integration via Plugin ist für Blogger ein zusätzlicher Pluspunkt.

Ich hab mich seinerzeit beim Launch für eine Testaccount registriert und war anschließend so angetan von dem schlanken und flotten Interface, dass ich mir gleich mal einen Jahreszugang für die Professional Version zugelegt habe, denn damit kann man im Gegensatz zum Blogger-Account beliebig viele Seiten tracken. Das zahlt sich definitiv aus – ohnehin weiß nur der Geier, was Google mit den Analytics-Daten so alles macht. Doch wer sich die paar Dollar sparen will, sollte im Juli einen näheren Blick auf Clicky werfen, denn die Betreiber verschenken 100 Pro-Accounts. Wer Clicky also zwölf Monate lang gratis nutzen möchte, schreibt einen mindestens 300 Wörter langen Review inklusive Screenshot und sagt anschließend Sean via Kontaktformular Bescheid. Wer mehr als 100 Besucher pro Tag hat, bekommt einen Pro-Account (regulärer Preis für 12 Monate: 60 Dollar), wer darunter liegt staubt einen Blogger-Account (Jahrespreis: 24$) ab. Für einen gratis Pro-Account muss man allerdings den Clicky-Tracking-Code installiert haben, um die Besucherzahl zu verifizieren.

Der Echtzeit-Spion

Alleinstellungsmerkmal von Clicky ist der sogenannte „Spy“ dieser live aktualisierte Feed zeigt in Echtzeit die Zugriffe auf die eigene Homepage an: wenn also mal wieder nix Brauchbares im Fernsehen läuft, kann man live nachsehen, wie die Besucherfluten über den eigenen Server hereinbrechen :mrgreen:

clickyscreen

Über Referrals durch Suchen mit den verschiedenen Engines (Yay! Ich hatte heute 1,5 Prozent Traffic von Yahoo und 0,3 von Google.ru!) gibt Clicky ebenso bereitwillig Auskunft wie über die Visitors samt Stadt, Land und Referrer plus Systemdaten (Bildschirmauflösung, Browser etc.). Zu jedem Visitor gibt’s eine Detailpage, auf der dessen Actions und alle bekannten Daten verzeichnet sind. All diese Parameter und einige mehr fasst das frei anpassbare Dashboard auf einen Blick zusammen, für Archivzwecke oder Präsentationen lassen sich alle Daten als CSV- oder XML-Dateien problemlos exportieren. Größter Bonus gegenüber Google ist meiner Ansicht nach neben der erwähnten Echtzeit-Analyse die sympathische und schlanke Benutzeroberfläche – selbst wenn man im Juli keinen Pro-Account abstauben kann, sind die 24$ bzw. 60$ pro Jahr für jeden Webmaster einen lohnende Investition – so let’s get Clicky.

14 Antworten
  1. Andreas says:

    Clicky kann ich auch nur empfehlen. So ein Pro-Account wär schon eine tolle Sache :grin:

    PS. Der „get Clicky“-Link am Ende des Textes ist korrupt :wink:

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  2. mark says:

    Ich hatte jetzt leider nur für einen kurzen Augenblick Zeit die Demo dort zu testen – daher die vielleicht blöde Frage:
    Gibts bei Clicky auch Click-Thrue Pfade für jeden einzelnen Besucher?
    Das ist in Analytics saublöd (fast nicht) umgesetzt und schreit nach einer Lösung.

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    • ritchie
      ritchie says:

      Yup, die Click-Through Pfade hab ich gar nicht erwähnt… die sind sehr brauchbar umgesetzt, hab grad einen Screenshot eines einzelnen User auf FlickR hochgeladen:

      Clicky's user path tracking

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  3. mark says:

    Danke!
    Muss ich mir mal näher ansehen, denn Analytics hält seine Nutzer schon sehr vom Optimieren ab.

    Übrigens, habt ihr schon gesehen? Adwords zeigt seit Vorgestern bei jedem Keyword in der Anzeige „geschätzte Suchanfragen“ die absoluten Zahlen je Keyword pro Monat und Jahr. Es geschehen auch bei BigG noch Wunder!

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  4. hobbit says:

    danke für den genialen Tipp, schaut echt besser aus als Google Analytics. Muss das echt mal ausprobieren, und einen Pro Account zu bekommen grits für das bischen mühe des Ausffüllens und schreibens scheint es echt Wett zu sein.

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  5. Sebastian says:

    Wie sieht es denn mit der Geschwindigkeit aus? Bremst der eingebundene Code die Seite aus?

    Ich hab Analytics vor einem Monat komplett von meinen Seiten entfernt, mir ging es zu Weit, wer weiß was Google mit den ganzen Daten macht.

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  6. Sebastian says:

    Ich habs seit gestern mal testweise am laufen. Hast recht, ist eigentlich keine Verzögerung zu spühren. Bisher echt top.

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    • ritchie
      ritchie says:

      Heute gab’s mal eine kurze Serverwartung und keinen Backend-Zugriff, aber auch keinerlei Ladeverzögerungen. War aber nach wenigen Minuten wieder erledigt.

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