Ajax tötet Pageview

Ajax tötet Pageview

Zuletzt aktualisiert am 1. April 2007 um 21:17

In seiner Keynote Speech auf der Ajaxworld Konferenz prophezeite Steve Rubel das Ende der Pageviews als maßgebliche Erfolgszahl für moderne Webseiten.

Der PR-Profi von Edelmann sieht das Ende der Pageviews in naher Zukunft: durch Ajax Technologien werden Seiten wie dieses Blog zum Beispiel beim Kommentieren nicht mehr neu geladen – die typische Web 2.0 Applikation setzt auf in-page Technologie und partielle Content-Reloads. Das Ergebnis:

We’re in an era where the page view is going to die,“ Rubel told the audience. „It’s an outdated metric, a 1.0 metric in a world where you can do so much in the page, a world where you can watch live streamed video, get content from anywhere and put it anywhere.

Rubel hat keine genaue Vorstellung, welche Maßzahl dem Pageview folgen wird – ich vermute mal, dass eine Kombination aus Unique IP und Verweildauer vorerst zum primären Kriterium für die Erfolgsmessung wird.

Generell führt die Vergleichbarkeit und Auswertung von Webdaten ja immer wieder mal zu Steinen der Anstöße – siehe etwa den aktuellen Streit um die Vermessung der oe24 Homepage. Möglicherweise tut sich hier ein neues Business-Monopolfeld für Google auf: die Analytics-Zahlen könnten ja nicht nur dem Homepagebetreiber selbst dienen – eine direkte Schnittstelle zur Abfrage freigegebener Daten könnte Vergleichbarkeit schaffen, die allerdings wohl kaum im Sinne der meisten Medienunternehmer wäre: Google misst „schärfer“ als die meisten Statistiktools und blendet so gut wie alle Robots aus.

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