Blogistan Panoptikum Woche 23 2k7

Das Marketing-Blog kennt interessante Facts über die Gefährlichkeit von Musik-Suchtreffern ausgegraben, Kosmar hat fesche Microbuttons für beliebte Web 2.0 Services gepixelt [via FranzToo], Dr. Web empfiehlt ästhetisch interessierten Programmierern diverse Quelltext-Formattierer und der Zweiterpack reiht wahre Worte über die Früherkennung von FröschInnen im Beziehungsleben aneinander.

Feedburner-Zwangsindizierung?

Das Google Watchblog stellt Feedburner-Spekulationen an: tatsächlich tun sich eine ganze Menge Szenarien auf, nun, da Google den Dienst für 100 Mille erworben hat. Gar nicht unwahrscheinlich ist diese Variante:

Feedburner sammelt eigentlich alle nur vorstellbaren messbaren Daten über Feeds die man sich vorstellen kann – aber nur wenn der betroffende Feed über den Dienst “geburnt” wird. Googles Suchtypen wie z.B. die Websuche, Blogsuche und auch die News-Suche hingegen indizieren und erkennen beinahe jeden öffentlich zugänglichen Feed, stellen aber nicht viel mehr damit an als die Inhalte zu analysieren.
Der eine hat also die Statistiken, der andere die Daten. Packt man diese beiden Dinge nun zusammen bekommt man geballte Feed-Power. Es wäre Google zuzutrauen alle Feed-Links die in den einzelnen Suchtypen auftauchen automatisch durch Feedburner-Links zu ersetzen. Durch die Möglichkeit dadurch nahezu über jeden Feed Daten zu sammeln kann natürlich auch das Ranking eines Feeds und der dazugehörigen Webseite wieder einmal stark verbessert werden.

Passend dazu: Marc Andreesen, Gründer von Netscape und Ning-CEO kurz und knapp über Web 2.0: [via Franztoo]

Lots of people running around starting questionable companies, launching marginal products, pitching third-tier VC’s, throwing launch parties, shmoozing at conferences, blogging enthusiastically, and otherwise acting bubbly does not a bubble make. That’s just life in this business.

Willkommen in der Google-Hölle

Über die Google Hell (die sogenannte “Sandbox” bzw. den “Supplemental” Index) wird viel spekuliert – Sistrix hat die harten Fakten, die man kennen sollte in einer extrem informativen dreiteiligen Artikelserie zusammengefasst. Die essentiellste Information:

m festzustellen, ob und wenn ja, wie viel Seiten einer Domain derzeit im Google Supplemental-Index sind, kann derzeit (Google ändert das ab und an mal) folgende Abfrage verwendet werden: site:domain.tld *** -gjfhgh.

Hier wäre das also:
***+-ghfhg

Ich bin dabei gerade draufgekommen, dass alle meine Plugin-Subfolder indiziert wurden – also höchste Zeit, überall eine Redirect-index-Datei mit Noindex-Metatag reinzukopieren.

Vorsicht, gekaufter Link!

Fridaynite schreibt über die Gefahren des Linkkaufs – gemeint sind damit weniger physische, als vielmehr googlographische Konsequenzen: angeblich findet Suchmaschine das rege Linkbusiness nämlich gar nicht gut – vermutlich allerdings nur, um das Auslaufmodell Adsense noch eine Weile länger zu halten: denn Linktrading macht in vielen Bereichen mehr Sinn als die Ads und stellt potentiell Konkurrenz dar.

Fundstück der Woche, dem ich nur beipflichten kann: (gefunden bei Rimien):

Linkliebe ist…

  • …reziprok
  • wenn man nofollow in seinem Blog deaktiviert
  • wenn man trotzdem verlinkt

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