18 Antworten
  1. Christian sagt:

    In den Artikel hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen. Bloglines wird am 1. November geschlossen.

    Die Idee von XMarks eine Suchmaschine draus zu basteln war ne ziemlich coole Idee. Das es scheitern musste ist vielleicht auch im Nachhinein klar, denn der Datenbestand wird einfach viel zu niedrig gewesen sein.

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    • Ritchie Blogfried Pettauer
      Ritchie Blogfried Pettauer sagt:

      Ups, danke – hab ich oben ausgebessert.

      Und zur Suchmaschinen-Idee hab ich mir dasselbe gedacht; davon hab ich ja erst durch den „Abschiedsbrief“ erfahren. Ich bin mir gar nicht sicher, ob’s wirklich am Datenbestand lag; sehr spannend fand ich die Einsicht, dass die User offensichtlich sowas wie „best of collections“ nicht wirklich goutieren. (Also eher nicht so rosige Aussichten für Alltop und ähnliche Aggregatoren.)

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  2. PR-Beraterin sagt:

    neue medien wie social bookmarks und blogs werden schnell zum hype und genauso schnell wird’s zur normalität. Heute google, morgen facebook, übermorgen …? der langfristige erfolg eines business hängt von vielen faktoren ab

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  3. Tobias sagt:

    Eine Alternative zu XMarks mit Unterstützung vieler Browser ist LastPass. Aktuell (leider) noch nicht mit Bookmark-Synchronisation, soll aber laut Roadmap in Kürze hinzugefügt werden: https://lastpass.com/features_roadmap.php
    Und LastPass bietet bereits einen Premium-Zugang, XMarks hätte es zumindest versuchen sollen bevor man den Dienst abdreht. Schade um XMarks.

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    • Chris sagt:

      Nette Idee. Ob die gewünschte Zahl bis Mitte Oktober erreicht werden kann? Auf jedenfall könnten die pledges die Attraktivität des Projektes im Bezug auf einen Kaufinteressenten erhöhen. Bis zum 10. Januar 2011 ist ja noch etwas Zeit. Vielleicht findet sich ja noch jemand, der sich dazu entscheidet, dass Projekt weiterzuführen (und wenn es nur als Prestige-Projekt weitergeführt wird).

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  4. Daniel sagt:

    Weiß jemand, ob man seine Bookmarks der verschiedenen Dienste irgendwie snychronisieren oder backuppen kann?

    Langfristig glaube ich, dass nur die wenigen großen Dienste überleben. Schade, aber eine Marktbereinigung gibt es doch überall mal.

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  5. Thomas Thaler sagt:

    Bin ganz bei Dir Ritchie. Ich versuche schon seit Jahren meinen Studenten einzubläuen, dass nicht der Betrieb eines Internetportales schwierig ist und schon gar nicht die Idee … sondern das valide und skalierbare Geschäftsmodell. Ich bin ja ab und zu in Jury von so Startupwettbewerben – krieg immer graue Haare, wenn ich als Antwort auf die Frage, woher denn nun dieses blöde, blöde EBIT kommen soll, höre: „Ja da verkaufen wir halt Skyscraper. So genau haben wir uns dieses unwichtige Detail auch nicht überlegt.“

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    • Ritchie Blogfried Pettauer
      Ritchie Blogfried Pettauer sagt:

      Das ist auchz wirklich zum Haareraufen und genau wie du sagst: bei vielen Start-Ups wirklich kein Klischee… aber die XMarks Jungs sind da wirklich in eine blöde Situation getappt. Bin gespannt, ob die Konvertierung in ein Abo-Modell noch rechtzeitig gelingt.

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  6. Flyerpilot sagt:

    Das Schicksal von Xmarks ist sicherlich sehr interessant. Ob da Fehler in der Vermarktung/Verwertung gemacht wurden lässt sich aus der Entfernung sicher schwer sagen, aber ein bisschen komisch klingt das schon. Kann mir ehrlich gesagt auch nicht wirklich Vorstellen, das da keine Fehler gemacht wurden. Vielleicht hat man sich von vorneherein zu sehr auf eine Möglichkeit oder ein Feld der Verwertbarkeit „gstürzt“ und darüber andere Wege übersehen. Wie dem auch sei, ein Lehrstück für alle und Mahnung. Interessanter find ich den Anriss zur Verbindung vom Geschäftsmodell im „digitalen Raum“ und der „analogen Welt“. Auch wenn diese Modelle zum Teil sehr einfach gestrickt sein können, sehe ich auch darin ein großes Follower-Potenzial. Allerdings würde ich stark auf virales Marketing und „kunstähnliche“ zum Teil provokative Aktionen setzen, wenn ich heute solch ein Projekt in Angriff nehmen würde. Letzenendes erreiche ich mit der Verknüpfung beider Sphären das, was die Großkopferten durch ein schier unendliches großes Werbebudget erreichen: präsenz in allen (Kunden-)lebenslagen. Wer das, auf verschiedenste kostengünstigste Weise für sein Projekt realisieren kann, der wird, auch jetzt und erst recht in Zukunft, großen Erfolg haben. Davon bin ich jedenfalls überzeugt. Wäre schön hier mehr über dieses Thema zu lesen!

    Beste Grüße
    Alex

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    • Ritchie Blogfried Pettauer
      Ritchie Blogfried Pettauer sagt:

      Das ist garantiert ein hochgradig spannendes Thema – und in einem sehr weiten Spektrum einsetzbar. Letztendlich scheitert’s ja schon oft daran, dass Firmeninteressen, die aus der Innenperspektive durchaus „sinnvoll“ scheinen, die Kundeninteressen vollkommen überlagern.

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  7. Aufschnürer sagt:

    Ich werde Xmarks wirklich vermissen. Das war einer der wenigen wirklich guten Dienste. Zumal die anderen Cross-Browser-Sync Lösungen nicht so ausgereift sind. Dafür wäre ich sogar bereit zu zahlen. Jetzt heißt es eben Alternativen suchen :mad:

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