Contenture: das Prinzip Werbung umdrehen

Contenture [sprich: Kontänntscha, Oida!] halte ich für eines der vielversprechendsten Longtail-Monetarisierungs Networks der letzten Jahre. Kein neues Affiliate Netzwerk, keine personalisierten Ads: nein, Contenture ist ein Anti-Ad Network, in dem User dafür bezahlen, dass sie Seiten werbefrei sehen und/oder Zugang zu Premium Inhalten bekommen. Klingt ungewohnt und kommt sicherlich relativ früh – aber der frühe Vogel fängt bekanntlich den Wurm.

Gelauncht wurde die Seite vom gleichen Team, das für meine Lieblings-Webstat-Applikation Clicky verantwortlich zeichnet – und die Jungs haben definitiv eine Menge Ahnung davon, wie Micro-Traffic Stream funktionieren. Bezahlt wird an die Webmaster übrigens anteilsmäßig je nach Besucherzahl. Warum ich glaube, dass Contenture eine blühende Zukunft bevorstehen könnte, habe ich in einem ausführlichen Review auf datadirt beschrieben:

Contenture – Support the Sites you love auf datadirt [in Englisch]

8 Antworten
  1. Piet says:

    Das ist mal ein sehr interessantes Konzept. Ich bezweifle aber das sich soetwas durchsetzt, ausser natürlich im Erotikbereich. Aber da gibt es derartiges ja auch schon.

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  2. Matti says:

    Nachdem ich mir die FAQ Seite mal durchgelesen habe kommen mir aber schon ein paar Fragen: Man kann sich aussuchen wieviel man als User bezahlen möchte aber mindestens 5,99$? Warum das? Warum soll ich als User freiwillig mehr bezahlen? Und welche Seiten bieten welche Leistung für Contenture User? Da müsste noch viel mehr Klarheit geschaffen werden damit ich mich als User dort anmelden soll.
    Die Grundidee ist sehr gut und ich würde das sogar unterstützen aber solange das Projekt nur eine kleine Nische bedient leider doch eher uninteressant.

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    • ritchie
      ritchie says:

      Contenture ist definitiv „earliest state“ – so geil ich die Idee auch finde, momentan ist ein problematischer Markt-Eintritts-Zeitpunkt, finde ich.

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  3. Matti says:

    Also für mich müssten schon ein paar der großen News Seiten dabeisein und vor allem auch mit Premium Content. Z.B. Spiegel Online: Falls man bei denen Beispielweise den aktuellen Leitartikel aus dem Heft als Contenturenutzer lesen könnte wäre ich definitiv dabei. Aber sonst fällt mir schon nicht viel ein bei dem mir das Wert wäre. An die ganze Werbung überall hab ich mich schon gewöhnt. Um die auszuschalten würde ich wohl eher nix bezahlen.

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    • ritchie
      ritchie says:

      Die Werbung stört mich auch nicht sonderlich… und ich vermute, dass sie sich am Anfang ganz auf den englischsprachigen Markt konzentrieren werden.

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