Die besten WordPress Plugins - 2018 Edition

Die besten WordPress Plugins 2018: Grundausstattung, Zusatzfeatures, Social Media & Profi-Werkzeuge

22.04.2018 / von Ritchie Pettauer
In den letzten Jahren hat sich die WordPress Plugin-Szene gravierend verändert und professionalisiert. Für viele Standard-Anwendungen wie ein Glossar, komplexe Formulare oder Reviews bieten Premium-Plugins das deutlich bessere Preis-Leistungs-Zeitaufwand-Verhältnis. Das Angebot an kostenfreien Plugins ist zwar nach wie vor riesig, allerdings setzen immer mehr Programmierer auf optionale Pro-Add-ons. Die folgende Liste enthält meine absoluten Plugin-Highlights, die ich auch alle hier auf datenschmutz im Einsatz habe. Diese Selektion ist das Resultat jahrelanger Recherche und kann Ihnen viel Zeit und Kopfschmerzen ersparen.

Meist teste ich mehrere Konkurrenten und entscheide mich dann für jenes Plugin, das die beste Kombination aus Funktionsumfang, Usability, Performance und Preis bietet. Schließlich brauche ich die jeweiligen Plugins nicht nur für meine eigene Seite, sondern auch diverse Kunden-Projekte.


Qualitätskriterien: Was macht ein WordPress-Plugin großartig?

Die besten Vertreter ihrer Gattung sind wie erwähnt häufig nicht die Gratis-Lösungen, sondern Premium-Plugins, für die entweder eine einmalige oder eine jährliche Lizenzgebühr fällig wird. Die ist in Relation zum Funktionsumfang der hier vorgestellten Erweiterungen allerdings geradezu vernachlässigbar. Im Übrigen kann ich nur auf Anne Häuslers hervorragenden Beitrag Sorry, aber erfolgreich Bloggen ist nicht umsonst verweisen.

  • Funktionsumfang: Bringt das Plugin alle notwendigen Funktionen mit?
  • User Interface: Die Nutzeroberfläche bzw. die Optionen sollten immer nur so komplex sein wie unbedingt notwendig.
  • WordPress-Standards: Hält sich der Plugin-Autor an WordPress-Standards (Stichwort: Content Types, Hooks, Functions)
  • Performance: Jedes Frontend-Plugin macht die eigene Seite langsamer. Manche mehr, andere so gut wie gar nicht.
  • Support: Gibt’s Hilfe vom Programmierer, wenn man mal nicht mehr weiter weiß?
  • Flexibilität: Wie einfach oder kompliziert lassen sich Aussehen und Funktionen an die eigenen Bedürfnisse anpassen?

Am Ende bleibt nur eine entscheidende Frage übrig: Macht dieses Plugin mein Blog insgesamt besser? Kreiert es einen Mehrwert für die Leser oder spart es Zeit bei der Administration? Hebt es mich bei der Suchmaschinenoptimierung, bei der Sichtbarkeit in sozialen Medien, in punkto User-Experience oder beim Design von der Konkurrenz ab?

Natürlich spielt auch der Preis eine Rolle, aber bloß eine untergeordnete: Wenn ein Plugin ein Problem zuverlässig löst, ist es mir persönlich egal, ob der Autor 19 oder 99 Dollar dafür haben möchte – genau in diesem Spektrum bewegt sich das Preisniveau aller hier vorgestellten Premium-Lizenzen.

Bloggen ist sogar im Vergleich zu Joggen ein ausgesprochen günstiges Hobby. Zumal man mit ersterem auch noch Geld verdienen kann.

Bei Pro-Plugins habe ich jeweils der Preis für die 1-Domain-Lizenz bzw. weitere Preismodelle angegeben. Außerdem habe ich die Liste in 3 Kategorien gegliedert:

  1. Must-Haves: Plugins, die ich auf jeder WP-Instanz sofort installiere und die durchgängig aktiv bleiben.
  2. Extras: Plugins, die zusätzliche (komplexe) Funktionen und Features ermöglichen.
  3. Social Media: Facebook, Twitter, Instagram und Co.: Sharebuttons, Integrationen und Counter.
  4. Profi-Werkzeuge: Systemnahe Erweiterungen, Datenbank-Tools, Admin-Funktionalitäten.
  5. Weitere Top-Plugins: Zusätzliche Funktionen wie Maps, Galerien und Co.

Das Zusammenspiel von Theme & Plugins

Bevor wir nun endlich zu den einzelnen Plugins kommen, noch ein paar Worte zum Zusammenspiel von Theme und Plugins: Ein riesiger Anteil aller Plugin-Probleme und Inkompabilitäten wird durch unsauber oder nicht Standard-konform programmierte Themes verursacht. Wer auf der sicheren Seite sein will, legt sich eines der populären Premium-Angebote zu: Die großen 10 halten sich alle an WordPress-Standards und sind gut dokumentiert. Mit weitem Abstand am besten finde ich persönlich Enfold – die Lernkurve ist zwar anfangs relativ steil, aber dafür gewinnt man im Vergleich zur Konkurrenz wesentlich mehr Flexibilität.

Die Theme-Wahl wirkt sich auf die benötigten Plugins aus: Enfold und ähnliche Frameworks haben zahlreiche Funktionen an Bord, die man ansonsten nachrüsten müsste: Pagebuilder, Slider, (Grid) Galerien, Testimonials, animierte Countdowns, Tabs & Co. sind schon von Haus aus an Bord. Das bedeudet einerseits viel Komfort beim Editieren, andererseits verursacht ein späterer Themewechsel einiges an Handarbeit, da in der Regel proprietäre Shortcodes zum Einsatz kommen. Die Wahl passenden Themes will also gut überlegt sein: Zukunftssicherheit (regelmäßige Updates) und Support sind langfristig mindestens so wichtig wie der Funktionsumfang.

Ritchie
Ritchie Pettauer,
Online Strategie Berater, Executive Coach, Keynote Speaker & Lektor an der Universität Wien.
Seit 20 Jahren beschäftige ich mich mit digitalem Marketing. Hier auf meinem Blog zeige ich Ihnen, welche Online Marketing Strategien, Taktikten und Techniken am besten funktionieren.

datenschmutz Bulletin für Online Strategen

Neueste Tutorials

Neueste Blogbeiträge