Zuletzt aktualisiert am 7. Februar 2020 um 18:40

Die besten WordPress Plugins - 2018 Edition

Die besten WordPress Plugins 2019: Grundausstattung, Zusatzfeatures, Social Media & Profi-Werkzeuge

In den letzten Jahren hat sich die WordPress Plugin-Szene gravierend verändert und professionalisiert. Für viele Standard-Anwendungen wie ein Glossar, komplexe Formulare oder Reviews bieten Premium-Plugins das deutlich bessere Preis-Leistungs-Zeitaufwand-Verhältnis. Das Angebot an kostenfreien Plugins ist zwar nach wie vor riesig, allerdings setzen immer mehr Programmierer auf optionale Pro-Add-ons. Die folgende Liste enthält meine absoluten Plugin-Highlights, die ich auch alle hier auf datenschmutz im Einsatz habe. Diese Selektion ist das Resultat jahrelanger Recherche und kann Ihnen viel Zeit und Kopfschmerzen ersparen.

Meist teste ich mehrere Konkurrenten und entscheide mich dann für jenes Plugin, das die beste Kombination aus Funktionsumfang, Usability, Performance und Preis bietet. Schließlich brauche ich die jeweiligen Plugins nicht nur für meine eigene Seite, sondern auch diverse Kunden-Projekte.


Qualitätskriterien: Was macht ein WordPress-Plugin großartig?

Die besten Vertreter ihrer Gattung sind wie erwähnt häufig nicht die Gratis-Lösungen, sondern Premium-Plugins, für die entweder eine einmalige oder eine jährliche Lizenzgebühr fällig wird. Die ist in Relation zum Funktionsumfang der hier vorgestellten Erweiterungen allerdings geradezu vernachlässigbar. Im Übrigen kann ich nur auf Anne Häuslers hervorragenden Beitrag Sorry, aber erfolgreich Bloggen ist nicht umsonst verweisen.

  • Funktionsumfang: Bringt das Plugin alle notwendigen Funktionen mit?
  • User Interface: Die Nutzeroberfläche bzw. die Optionen sollten immer nur so komplex sein wie unbedingt notwendig.
  • WordPress-Standards: Hält sich der Plugin-Autor an WordPress-Standards (Stichwort: Content Types, Hooks, Functions)
  • Performance: Jedes Frontend-Plugin macht die eigene Seite langsamer. Manche mehr, andere so gut wie gar nicht.
  • Support: Gibt’s Hilfe vom Programmierer, wenn man mal nicht mehr weiter weiß?
  • Flexibilität: Wie einfach oder kompliziert lassen sich Aussehen und Funktionen an die eigenen Bedürfnisse anpassen?

Am Ende bleibt nur eine entscheidende Frage übrig: Macht dieses Plugin mein Blog insgesamt besser? Kreiert es einen Mehrwert für die Leser oder spart es Zeit bei der Administration? Hebt es mich bei der Suchmaschinenoptimierung, bei der Sichtbarkeit in sozialen Medien, in punkto User-Experience oder beim Design von der Konkurrenz ab?

Natürlich spielt auch der Preis eine Rolle, aber bloß eine untergeordnete: Wenn ein Plugin ein Problem zuverlässig löst, ist es mir persönlich egal, ob der Autor 19 oder 99 Dollar dafür haben möchte – genau in diesem Spektrum bewegt sich das Preisniveau aller hier vorgestellten Premium-Lizenzen.

Bloggen ist sogar im Vergleich zu Joggen ein ausgesprochen günstiges Hobby. Zumal man mit ersterem auch noch Geld verdienen kann.

Bei Pro-Plugins habe ich jeweils der Preis für die 1-Domain-Lizenz bzw. weitere Preismodelle angegeben. Außerdem habe ich die Liste in 3 Kategorien gegliedert:

  1. Must-Haves: Plugins, die ich auf jeder WP-Instanz sofort installiere und die durchgängig aktiv bleiben.
  2. Extras: Plugins, die zusätzliche (komplexe) Funktionen und Features ermöglichen.
  3. Social Media: Facebook, Twitter, Instagram und Co.: Sharebuttons, Integrationen und Counter.
  4. Profi-Werkzeuge: Systemnahe Erweiterungen, Datenbank-Tools, Admin-Funktionalitäten.
  5. Weitere Top-Plugins: Zusätzliche Funktionen wie Maps, Galerien und Co.

Das Zusammenspiel von Theme & Plugins

Bevor wir nun endlich zu den einzelnen Plugins kommen, noch ein paar Worte zum Zusammenspiel von Theme und Plugins: Ein riesiger Anteil aller Plugin-Probleme und Inkompabilitäten wird durch unsauber oder nicht Standard-konform programmierte Themes verursacht. Wer auf der sicheren Seite sein will, legt sich eines der populären Premium-Angebote zu: Die großen 10 halten sich alle an WordPress-Standards und sind gut dokumentiert. Mit weitem Abstand am besten finde ich persönlich Enfold – die Lernkurve ist zwar anfangs relativ steil, aber dafür gewinnt man im Vergleich zur Konkurrenz wesentlich mehr Flexibilität.

Die Theme-Wahl wirkt sich auf die benötigten Plugins aus: Enfold und ähnliche Frameworks haben zahlreiche Funktionen an Bord, die man ansonsten nachrüsten müsste: Pagebuilder, Slider, (Grid) Galerien, Testimonials, animierte Countdowns, Tabs & Co. sind schon von Haus aus an Bord. Das bedeudet einerseits viel Komfort beim Editieren, andererseits verursacht ein späterer Themewechsel einiges an Handarbeit, da in der Regel proprietäre Shortcodes zum Einsatz kommen. Die Wahl passenden Themes will also gut überlegt sein: Zukunftssicherheit (regelmäßige Updates) und Support sind langfristig mindestens so wichtig wie der Funktionsumfang.

Ritchie Pettauer, Online Strategie Berater
Herzlich willkommen! Als erfahrener Online-Stratege und LinkedIn-Experte berate ich dich in allen Content-Marketing, Social-Selling und Personal-Branding Fragen.

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Neueste Blogbeiträge

Must-Haves: WordPress Plugins für jeden

Diese Plugins gehören für mich schon fast zum WordPress-Core, werden in jeder frischen WordPress-Installation als erstes hinzugefügt und bleiben dauerhaft aktiviert.

All-in-One WP Migration

kostenlos bis 500MB / Add-Ons zwischen $69 und $99, unlimitierte Domains

All in One WP Migration WordPress Plugin
Die beste und zuverlässigste Backup- und Migrations-Lösung.

Umfassende Backup- und Migrationslösung. AIO packt Datenbank und sämtliche WordPress-Dateien in ein *.wpress Archiv, das sich mit einem Klick wiederherstellen lässt. Die kostenfreie Version sichert WordPress-Installationen bis zu 500MB Gesamtgröße manuell auf den Webspace und als Download-File.

Zusätzlich bietet ServMask diverse Erweiterungen (Backup zu Dropbox, ftp-Servern, Google Drive, Amazon S3 etc.) einzeln an. Jede dieser Erweiterungen entfernt das 500MB-Limit, rüstet zeitgesteuerte, automatische Backups nach und gilt für beliebig viele Domains. Das Basisplugin gibt’s im WordPress Repository, die Erweiterungen bekommt man auf ServMask.

AntiSpam Bee

kostenlos

Die besten WordPress Plugins 2019: Grundausstattung, Zusatzfeatures, Social Media & Profi-Werkzeuge
DSGVO-konformer und zuverlässiger Kommentar-Spam Filter.

Bisher hat bei mir Akismet die Spamabwehr übernommen, die DSGVO verlangt einen Wechsel zu einem System, das ohne die Abfrage von Drittservern auskommt, sofern man die Optionen „öffentliche Spamdatenbank berücksichtigen“ und „Kommentare nur in einer bestimmten Sprache zulassen“ deaktiviert, da diese beiden auf externe Seiten zugreifen. Ich verwende Antispam Bee seit mehreren Wochen in der empfohlenen Konfiguration, in dieser Zeit rutschte nur ein einziger Spamkommentar durch die Filter.

Borlabs Cache

Personal Edition gratis, Commercial €29/Jahr oder €69 (Lifetime) pro Domain

Borlabs Cache WordPress Plugin
Caching, Minification & Co. in Perfektion.

Personal Edition gratis, Commercial €29/Jahr oder €69 (Lifetime) pro Domain

Performance ist ein kritischer Faktor in der Usability und damit auch bei der Suchmaschinenoptimierung. Von allen bisher getesteten Caching-Lösungen funktioniert Borlabs bei weitem am besten. Ausführliche Informationen finden Sie in meinem Borlabs Cache Review.

Borlabs Cookie

€19 pro Domain, €99 für unlimitierte Seiten, Lifetime-Lizenz

Borlabs Cookie WordPress Plugin
Cookie Opt-In Lösung mit Mehrwert.

Der Cookie-Hinweis in der heute gebräuchlichen Form ist nicht mehr als ein Feigenblatt. Die 2019 in Kraft tretende ePrivacy Richtlinie wird hier nachbessern und ein explizites Opt-In des Nutzers für 3rd Party Cookies fordern. Borlabs Cache ist die einzige mir bekannte Cookie-Opt-In Lösung, bei der zwischen verschiedenen Arten von Cookies unterschieden wird. Der inkludierte Shortcode (einzufügen in der Datenschutz-Erklärung) erlaubt, die ursprünglich gewählte Einstellung jederzeit wieder zu ändern.

Clearfy

kostenlos

WP Clearfy WordPress Plugin
Performance- und Sicherheits-Tweaks unter einem Dach.

Eine äußerst nützliche Sammlung diverser Performance- und Sicherheits-Tweaks. Man könnte zwar die von Clearfy bereit gestellten Hacks und Optionen auch mit anderen Plugins lösen, bräuchte aber eine ganze Menge davon. Bei WP Clearfy finden sich Optionen zum Deaktivieren nicht benötigter WordPress-Features, diverse Sicherheits-Hacks, eine elegante Option, um Google Analytics Datenschutz-konform und Performance-schonend einzubauen, ein Script- und CSS-Manager sowie etliche weitere Hacks unter einem Dach.

Die einzelnen Feature-Blöcke lassen sich modular deaktivieren. ACHTUNG: Die sinnvolle Nutzung dieses Plugins erfordert fortgeschrittene WordPress Kenntnisse. Neueinsteiger sollten sich an die empfohlenen Standard-Konfigurationen halten. (Deaktiviert man beispielsweise in Clearfy die REST API, funktioniert Redirection nicht mehr.)

Duplicate Page

kostenlos, Pro-Version mit Support $8

Duplicate Pages WordPress Plugin
Postings, Pages & Co. per Mausklick duplizieren.

Ein Duplikations-Plugin legt auf Knopfdruck bzw. Mausklick Kopien bestehender WordPress-Beiträge an, in dem die Beitragssübersichts-Seiten eine neue On-Mouse-Over Funktion (duplicate) spendiert bekommen. Klingt trivial, spart aber ungemein viel Zeit in diversen Szenarien, zum Beispiel:

    li>Kopieren einer bestehenden Seite, um schnell mal alternative Layouts auszuprobieren.
  • Super-simple Template-Verwaltung: Bei gleich formatierten Seiten (hier zum Beispiel die Glossareinträge oder Buchrezensionen speichere ich zuerst eine Vorlag mit „TEMPLATE“ im Titel als Entwurf, die ich dann nach Bedarf dupliziere.
  • Unkomplizierte Erstellung von Beitrags-Varianten für Split-Tests.

Es gibt da draußen eine ganze Reihe solcher Duplikations- oder Cloning-Plugins. Schaut man genauer hin, offenbaren sich die Unterschiede im Detail: Duplicate Page hat mich überzeugt, denn anders als der Name suggeriert, klont das Plugin jede Art von Content-Type, kopiert auch alle Custom Fields und lässt sich über die gut durchdachten Settings detailliert an die eigenen Vorlieben anpassen. Die Pro-Version unterscheidet sich vom Gratis-Plugin nur durch den Support.

Inline Related Posts

Personal Version ohne Thumbnails kostenlos, Pro-Version $27 pro Domain,

Inline Related Posts WordPress Plugin
Die genialste Art, verwandte Beiträge anzuzeigen: Direkt im Inhalt.

IntellyWP bietet mit IRP ein ähnliche Postings Plugin mit überzeugendem Alleinstellungsmerkmal an: Anstatt thematisch verwandte Beiträge am Ende des Postings, im Sidebar oder im Footer anzuzeigen, generiert das Plugin dynamische Banner zu einzelnen Beiträgen, die direkt im Inhalte eingefügt werden. Das Interface ist angestaubt, aber nach zwei Jahren Update-Pause erschien kürzlich eine neue Version, die mit aktuellen WordPress Versionen kompatibel ist. Der Insertion-Algorithmus funktioniert hervorragend und lässt auch komplexe Layouts unversehrt.

Ähnliche Postings wählt der Algorithmus entweder aufgrund von Kategorien, Tags oder beiden automatisch aus, der Zeitraum der so beworbenen Postings lässt sich einstellen, ebenso Link-Attribut (do-/nofollow), Target (_self, _blank) und die minimale Wortanzahl zwischen zwei Post-Boxen. Die Gratisversion kommt mit zwei Text-only Templates und fügt maximal 3 verwandte Beiträge pro Posting ein. Die Pro-Version hebt dieses Limit auf und schaltet zusätzliche Templates sowie die Anzeige von Featured Images frei. Diese 27 Dollar sind gut investiert, denn IRP verringert die Bounce Rate, erhöht die Verweildauer und verbessert die interne Verlinkung. Welches Plugin kann das sonst schon von sich sagen?

Redirection

kostenlos

Redirections WordPress Plugin
Umleitungs-Management und Strategie gegen 404er.

Ändert man die URLs einzelner Artikel, produzieren Backlinks bzw. Hits auf diese Adressen den ungeliebten 404er („Seite nicht gefunden“). Redirection (auf Deutsch: Umleitungen) ist ein einfaches, aber mächtiges Management-System zum Verwalten sogenannter Redirects, also Verweise von einer URL auf die andere. Redirection beherrscht Regular Expressions und loggt auf Wunsch alle auftretenden 404er in einem frei wählbaren Zeitraum.

up2date

kostenlos, datenschmutz Eigenproduktion

up2date - Aktualisierungsdatum für WordPress Beiträge
Wer seine Beiträge regelmäßig updatet, sollte seine Leser unbedingt darüber informieren.

Blogbeiträge wirken nach wenigen Monaten durch ihr Publikationsdatum veraltet. up2date fügt in Beiträge, deren Veröffentlichungsdatum sich um mehr als 24 Stunden vom letzten Aktualisierungsdatum unterscheidet, automatisch eine Infobox ein, die den Leser über den Zeitpunkt der letzten Überarbeitung informiert.

Design und Position der Infobox lassen sich über CSS bzw. ein unsichtbares div völlig frei konfigurieren.

Wordfence Security

Standard-Version ist kostenlos, Premium-Lizenz mit erweitertem Schutz ab $99/Jahr und Domain

WordFence Security WordPress Plugin
Firewall und Schutz vor bekannten Hackerangriffen.

Sicherheit ist für jeden WordPress-Webmaster ein Thema, schließlich sorgt die hohe Popularität des CMS für Hacker-Begehrlichkeiten. WordFence von Defiant implementiert eine ganze Reihe von Schutzmechanismen, von der Überprüfung der Quelltext bis zu einer Firewall-Funktion, die vor bekannten „Malicious Requests“ schützen soll.

Webmaster müssen sich allerdings darüber im Klaren sein, dass etliche Schutzmechanismen auf IP-Blacklisten des Anbieters und auf dem Datenaustausch zwischen Ihrer Seite und den Defiant Servern beruhen. Die Betreiber haben ein eigenes DSGVO-Portal eingerichtet – siehe dazu auch den Abschnitt über WordFence in meiner DSGVO-Checkliste.

WP GDPR

Basis-Plugin kostenlos, Add-Ons für spezifische Plugins wie Contact Form 7 ab €20 pro Domain bzw. €25 pro Monat für unlimitierte Seiten

WP GDPR WordPress Plugin
Für die DSGVO-Checkbox beim Kommentarfeld.

Eine Anforderung der DSGVO besteht im Einbau einer expliziten Speicher-Einverständnis-Erklärung in Kommentar- und Kontaktformulare. Letzeres lässt sich mit allen gängigen Formular-Plugins leicht nachrüsten (Pflicht-Checkbox mit entsprechender Beschreibung), beim Kommentarfeld gestaltet sich die Sache ein wenig schwieriger: Das Kommentar-Formular generiert WordPress aus der functions.php, eigene Anpassungen erfordern also grundlegende php-Kenntnisse. Oder man installiert WP GDPR und lässt die lästige Checkbox automatisch einfügen.

Außerdem stellt das Plugin ein Interface bereit, mit dem Nutzer ihre früheren Kommentare löschen oder anonymisieren können – gar nicht so trivial, wenn man keine Registrierung fürs Kommentieren verlangt. Für Blogger mit Sicherheit eines der nützlichsten DSGVO-Plugins – ich war von AppSaloons Ansatz so begeistert, dass ich WP GDPR auf Deutsch übersetzt habe.

wpSEO

10 Tage kostenlose Testversion, danach €29 pro Domain für die Lifetime-Lizenz oder €119 für beliebig viele eigene Domains

wpSEO WordPress Plugin
Das Schweizer SEO-Taschenmesser: Bessere Performance und viel mehr Fine-Tuning als bei Yoast.

Das populärste SEO-Plugin da draußen ist Yoast, gar keine Frage. Ich persönlich kann die Oberfläche nicht ausstehen und finde den Mehrwert des Text-Optimierungs-System verschwindend gering. Meine seit Jahren bevorzugtes Schweizermesser in Sachen SEO ist wpseo, ursprünglich von Sergej Mueller programmiert und seit einigen Jahren liebevoll von Soeren „eisy“ Eisenschmidt weiterentwickelt.

wpSEO ist unglaublich performant (vor allem, wenn man die Header-Tag-Insertion über direkten php-Funktionsaufruf im Template wählt), hat einen unglaublichen Funktionsumfang und fügt optional auch diverse Social Metatags (Open Graph, Twitter) ein. Die Oberfläche ist logisch strukturiert und die Online-Hilfe ausgesprochen umfangreich.

XML Sitemap & Google News Feeds

kostenlos

XML Sitemap WordPress Plugin
Sitemaps für alle Content-Typen.

Die Meinungen über die Notwendigkeit einer XML-Sitemap gehen unter SEOs auseinander. Schaden kann eine Google-lesbare Auflistung aller Seiten speziell bei umfangreichen und häufig aktualisierten Seiten aber keineswegs. XML Sitemap erledigt diesen vergleichsweise simplen Job sehr zuverlässig und legt neben einem Sitemap-Index einzelne XML-Dateien für alle Content-Types an.

HINWEIS: Die Plugin-Optionen findet man nicht unter einem eigenen Menüpunkt, sondern auf der Seiten Einstellungen -> Lesen.

Extras: WordPress Plugins mit optionalen Funktionen

Diese Plugins rüsten spezifische Funktionen nach, die sich mit den Standard-Tools von WordPress entweder gar nicht oder nur mit sehr viel Handarbeit realisieren lassen, also Tools wie komplexe Formulargeneratoren, Social Media Counter, animierte Popups, DSGVO-konforme Social Sharing Buttons, Live-Chats und Co.

ASA2 – Amazon Simple Admin

ASA1 ist kostenlos, Amazon Simple Affiliate 2 kostet $59 pro Domain und Jahr.

Amazon Simple Admin WordPress Plugin
Amazon-Produkte bequem einbinden.

Eigentlich bräuchte man ja gar kein Plugin, um Amazon-Affiliate-Links ins eigene Blog zu integrieren. ASA geht allerdings viel weiter, als bloß automatisch generierte Textlinks im Editor anzubieten: Mithilfe des integrierten Template-Systems kann man völlig frei gestaltbare Produktansichten über die Amazon API in die eigene Homepage einbauen. Das mächtige Template-System ist einerseits flexibel und erlaubt andererseits die Änderung der Darstellung aller Artikel an zentraler Stelle. Eine der genialsten und flexibelsten Lösungen zur Einbindung des populären Amazon Affiliate Programms in die eigene Webseite.

Awesome Live Chat

$25 pro Domain, Lifetime-Lizenz & 6 Monate Support (Envato)

Awesome Livechat WordPress Plugin
Selbst gehosteter Support-Chat.

Viele Webseiten bieten ihren Besuchern Live-Chat Funktionalitäten. Das macht durchaus Sinn, denn die Einstiegshürde für eine schnelle Chat-Frage ist weit geringer als der Versand einer Formular-Nachricht. Die meisten Chat-System setzen auf externe Anbieter wie Drift. Ich wollte eine Lösung, die komplett am eigenen Server läuft und bin dabei auf Kamal Khans Awesome Chat gestoßen.

Der Ajax-Livechat stößt zwar mit der Update-Geschwindigkeit an die Grenzen des Ajax-Polling. Wer schneller chatten will, muss auf der eigenen Maschine zusätzlich einen Socket.io Server installieren. Abgesehen von dieser Einschränkung ist Awesome Chat die beste self-hosted Lösung auch für kleine Unternehmen, die nicht ständig online sein können – ist gerade kein Operator verfügbar, verwandelt sich das Chat-Widget in ein Kontaktformular.

Comment Mail Pro

Lite Version mit allen Core-Features gratis, Pro Version $19 pro Domain (Lifetime Lizenz, $59 für unlimitierte Seiten (Websharks)

Comment Mail WordPress Plugin
Kommentar-Benachrichtigungen mit vielen Extras.

Kommentare sind ein unverzichtbarer Bestandteil von Weblogs. Gerade für Seiten, auf denen User häufig Fragen stellen oder Infos vom Autor des Artikels möchten, stellt ein Kommentar-Abo-System einen enormen Mehrwert dar. Denn wer schaut schon regelmäßig nach, ob bereits eine Antwort eingetroffen ist? Ein Double-Opt-In gehört sowieso zur Pflichtausstattung, aber darüber hinaus bietet Comment Mail viele weitere High-End Funktionalität für einen geradezu lächerlichen Preis.

Die Pro-Version integriert eine Checkbox für die Newsletter-Anmeldung, Social Login Buttons und Transactional Mails (Antworten via E-Mail) gehören zum enormen Funktionsumfang der Premium-Version. Größer Pluspunkt ist das super-flexible Template-System, mit dem sich sowohl die E-Mails als auch das Abo-Formular und die Landing-Pages zur Verwaltung der Nutzer-Abos sehr frei gestalten lassen.

Instant Annotation

kostenlos, Registrierung bei semantify.it erforderlich

Instant Annotation WordPress Plugin
Schema Cards direkt in WordPress anlegen

Von semantischem HTML hört man wahre SEO-Wunderdinge. So lukriert beispielsweise Google die Inhalte des Knowledge Graph – die Infoboxen, die bei vielen Suchen, z. B. nach Rezepten, direkt über den Ergebnissen angezeigt werden – aus Schema.org Microdaten, die auf der jeweiligen Webseite hinterlegt sind. Moderne WordPress-Themes bringen die grundlegenden Schema-Elemente (Article, Head, Section etc.) in der Regel bereits mit.

Instant Annotation geht einen Schritt weiter und erlaubt es dem Nutzer, zu einem Beitrag beliebig viele zusätzliche Schema.org Cards einzufügen, die dann im JSON-Format in den Quelltext eingefügt werden. Das Plugin unterstützt aktuell die Schema-Typen Products, Articles, Persons, Locations, Events, Job Postings und Local Businesses. Für die Nutzung des Plugins ist ein (kostenloser) Account bei semantify.it erforderlich. IA befindet sich derezit noch im Beta-Stadium, ist aber schon jetzt die einfachste und eleganteste Möglichkeit, die wichtigsten Beiträge mit passenden Knowledge Graph Inhalten anzureichern, die mir bisher untergekommen ist. Das Anlegen von eigenen Schema Templates ist für zukünftige Versionen geplant.

Layered Popups

$21 pro Domain, Lifetime-Lizenz & 6 Monate Support (Envato)

Layered Popups WordPress Plugin
Animierte Popups mit A/B Testing und komplexen Triggern.

Niemand liebt Popups heiß, aber sie funktionieren nun mal besser als viele andere Opt-In Tools. Die visuelle Gestaltung spielt dabei eine ebenso große Rolle wie der passende Moment und der Kontext. Layered Popups beherrscht sämtliche Popup-Disziplinen in Perfektion und lässt die kleinen Fenster Zeit-, Scroll-, Idle- und Exit-gesteuert auftauchen, stellt die generieren Formulare auch als Widgets oder inline mittels Shortcode dar und enthält ein Split-Testing System, einen Link Locker und viele weitere Features.

Die größte Stärke im Vergleich zu anderen Lösungen ist freilich der namensgebende Editor: Die Popups bestehen aus beliebig vielen verschiedenen Layern (analog zu Fotoshop), die einzelnen zeitgesteuert animiert werden können. Damit lassen sich spektakuläre Design realisieren. Die 200 mitgelieferten Default-Popups ermöglichen einen raschen Einstieg und zeigen eindrucksvoll die Möglichkeiten dieser unglaublich umfangreichen Pop-Up Management Lösung auf.

Modern Events Calendar

$34 pro Domain, Lifetime-Lizenz & 6 Monate Support (Envato)

MEC - Modern Event Calendar WordPress Plugin
Event-Kalender mit riesigem Funktionsumfang.

Terminkalender sind ein beliebtes Element auf WordPress Homepages. MEC verwaltet nicht nur Einzel- und Serientermine, sondern integriert auf Wunsch ein komplettes Buchungssystem. Zahlreiche Widgets und Shortcodes ermöglichen eine ausgesprochen flexible Darstellung der eigenen Termin (Kalender, Listen, Einzelevents) an jeder beliebigen Position.

Bei der Detaildarstellung hat der Autor an alle Eventualitäten von Location- und Veranstalter-Management bis zu Timetable pro Event an so ziemlich alles gedacht, was man sich im Kontext von Online-Kalendern nur wünschen kann – und dabei die Performance und Usability immer im Auge behalten.

Reviewer

$26 pro Domain, Lifetime-Lizenz & 6 Monate Support (Envato)

Reviewer WordPress Plugin
Testberichte und Nutzerbewertungen mit Schema-Daten.

Wann immer irgendetwas bewertet werden soll, kommt Reviewer ins Spiel. Dieses Plugin ermöglicht sowohl die Erstellung redaktioneller Testberichte als auch die Integration von User-Votings. Basierend auf unterschiedlichen Voting-Templates (einen Burger bewertet man schließlich nach anderen Kriterien als eine Zugfahrt) fügt Reviewer Wertungs-Boxen an beliebiger Stelle im Beitrag ein. Natürlich nicht nur für die Leser, sondern auch als Google-lesbares Microformat. (So kriegt man übrigens die gelben Sternchen für Testberichte im Google-Index).

Simple Yearly Archive

kostenlos

Simple Yearly Archive WordPress Plugin
Alle Blogbeiträge übersichtlich auf einer Seite.

WordPress hat von Haus aus ein Archiv an Board. Aber Oliver Schlöbes Simple Yearly Archive ist die perfekte Navigationsoberfläche, um sämtliche Blogbeiträge (wahlweise mit Thumbnails und Excerpt) auf einer Seite übersichtlich darzustellen. Ein flexibles Optionsmenü und das via CSS frei gestaltbare Design sprechen für sich. Einen detaillierten Testbericht mit Beispiels-CMS finden Sie hier.

Slider Hero Pro

$29 pro Domain, Lifetime-Lizenz & 6 Monate Support (Envato)

Slider Hero WordPress Plugin
Performante Animationseffekte und Intros.

Ich war kein Fan von Slidern und animierten Headern, bis ich auf dieses Plugin gestoßen bin. Slider Hero Pro ist nämlich kein klassischer Bild-Verschieber, sondern generiert leichtgewichtige und ungewöhnliche dynamische Animationen, live zu bewundern beispielsweise auf meinen Newsletter und Datenschutz Seiten. SHP kann aber nicht nur animierte Header, sondern auch sogenannten Intros generieren – ideal für Produktvorstellungen.

Super Forms & Add-Ons

$35 pro Domain, $12 pro Add-On, Lifetime-Lizenzen & 6 Monate Support (Envato)

Super Forms Form Builder WordPress Plugin
Drag-and-Drop Builder für jedes nur erdenkliche Formular.

Formulare – das wohl unterschätzteste Thema auf Webseiten überhaupt. Bei diesem Begriff denken die meisten Blogger sofort an ein Kontaktformular. Doch mit komplexen Formular-Buildern lassen sich viele weitere Interaktionen auf Weseiten abbilden. Super Forms hat eine recht steile Lernkurve, denn der Editor ist dermaßen mächtig, dass sich auch WordPress-Profis erst einmal durch sämtliche Optionen klicken sollten, um die Logik von SF zu verstehen. Hat man die erst einmal intus, gibt’s eigentlich kein Formular mehr, das man mit SF nicht umsetzen könnte. Für spezifische Anwendungsfälle bietet der Autor etliche Erweiterungen an, unter anderem:

PS: Falls Sie einen Fehler in der deutschen Version finden, lassen Sie es mich wissen. Die Übersetzung hab nämlich ich gemacht.

Table of Contents Plus

kostenlos

Table of Contents Plus WordPress Plugin
Automatisch erstellte Inhaltsverzeichnisse für längere Beiträge.

Bei umfangreichen Blogbeiträgen erleichtert ein Inhaltsverzeichnis die Navigation und sorgt für Übersicht. Dieses Plugin generiert dynamische Inhaltsverzeichnisse aus der Überschriftenstruktur, die sich entweder automatisch in jeden Beitrag oder via Shortcode einfügen und via CSS frei formatieren lassen – in Aktion zu erleben am Beginn dieses Beitrags.

Schade, dass Developer Michael Tran sein geniales TOC+ Plugin seit zwei Jahren nicht mehr weiterentwickelt – laut Support Forum gibt es mittlerweile Probleme mit einigen populären Themes wie Divi. Mit Enfold spielt TOC+ jedenfalls nach wie vor bestens zusammen. Eine Alternative, die ich demnächst testen werde, ist Easy Table of Contents.

Total Poll Pro

$25 pro Domain, Lifetime-Lizenz & 6 Monate Support (Envato), weitere Umfrage-Templates direkt beim Autor $4,99

TotalPoll Pro WordPress Plugin
Umfragen in allen Geschmäckern.

Erstellung und Verwaltung von responsiven Umfragen. Sauber programmiert, gute Performance und ein solider Umfrage-Algorithmus, der sich nach Belieben konfigurieren lässt. Zusätzliche Umfragestile können über den integrierten Marketplace hinzugefügt werden und ermöglichen sehr unterschiedliche Darstellungsformen von Ja/Nein Fragen bis zu Media Contests. TotalPoll Pro hält sich konsequent an WordPress-Standards und integriert die Umfragen als neuen Content Type.

WP Glossary

$22 pro Domain, Lifetime-Lizenz & 6 Monate Support (Envato)

WP Glossary WordPress Plugin
Glossar mit Tooltips und Synonymen.

Ein Glossar bzw. eine Liste von Fachbegriffen bietet Mehrwert für Besucher und wird auch von Google gern gesehen. In Sachen Performance und Funktionsumfang kommt an WP Glossary nichts heran. Sie finden eine ausführliche Beschreibung in meinem WP Glossary Review, mein eigenes Glossar betreibe ich natürlich auch mit diesem Plugin.

WP Glossary kann viel mehr, als bloß die Fachbegriffe hübsch alphabetisch zu sortieren: Tooltips, intelligente Verlinkungen und Synonym-Management sind sowas von elegant umgesetzt, dass man dieses Plugin (übrigens einer der Topseller auf Codecanyon/Envato) einfach lieben MUSS.

Social Media Plugins: Sharing Buttons, Counter und Feed-Widgets

Die Social Media Einbindung in die eigenen WordPress-Seite beschränkt sich nicht auf Links zu den eigenen Profilen: optimierte Sharing-Buttons, DSGVO-kompatible Feed-Widgets und Auto-Importer machen die eigenen Webseite zum Content Hub.

Arqam

$19 pro Domain, Lifetime-Lizenz & 6 Monate Support (Envato)

Arqam Social Counter WordPress Plugin
Profil-Buttons mit Social Proof.

Arqam ist ein Social Media Counter, der die Icons zu den eigenen Profilen mit Live-Countern kombiniert. Die Follow-Counts werden für eine einstellbare Zeitspanne gecached. Neben den üblichen Verdächtigen unterstützt Arqam auch Mailchimp. Das Setup ist nicht ganz untrivial, da man für die meisten Social Counter eine eigene App erstellen muss.

Das Thema Social Proof ist nicht zu unterschätzen – die Platzierung des Arqams Counters unterhalb meiner Newsletter-Anmeldung im Sidebar hat die Conversion verdoppelt!

Social SEO Facebook Responsive Timeline Feed

$16 pro Domain, Lifetime-Lizenz & 6 Monate Support (Envato)

Social Seo Facebook Feed WordPress Plugin
Die bessere Fanbox mit Google-indizierbaren Inhalten.

Das Plugin mit dem sehr langen Namen verlangt die Einrichtung einer Facebook-App. Sind die Credentials erst einmal eingetragen, verrichtet der Facebook Feed via Shortcode seine Arbeit effizient und Ressourcen-schonend: Die aktuellen Postings einer frei wählbaren Facebook-Page werden wahlweise als Boxen oder Timeline-Feed mit oder ohne Bilder dargestellt – und zwar als HTML-Quellcode, völlig frei formatierbar via CSS. Elegante und einfache Varinate zur DSGVO-kompatiblen Einbindung von Facebook-Pagefeeds.

Access Press Twitter Feed Pro

$25 pro Domain, Lifetime-Lizenz & 6 Monate Support (Envato)

Twitterfeed Pro WordPress Plugin
Die bessere Fanbox mit Google-indizierbaren Inhalten.

Twitter Feed ist auch als Gratis-Plugin im offiziellen Repository erhältlich. Die Pro-Version bietet aber nicht nur wesentlich mehr Einstellmöglichkeiten und Designs, sondern ermöglicht die Einbindung beliebiger Twitter-Feeds in die eigene Seite. Dafür muss der Benutzer eine Twitter-App anlegen und die entsprechenden Zugangs-Keys in den Settings hinterlegen. Anschließend zeigt Twitter Feed Pro die letzten X Tweets in 12 wählbaren und anpassbaren Designs an – inklusive Caching, Media Support und Tweet-Slider.

InstaShow 3.0

$25 pro Domain, Lifetime-Lizenz & 6 Monate Support (Envato)

Instashow 3.0 WordPress Plugin
Perfekte Insta-Feeds für die eigene Webseite.

Instashow 3.0 ist die beste und umfassendste Lösung zur Einbindung von Instagram-Galerien auf die eigene WordPress-Seite, die mir bisher untergekommen ist. Das Plugin ist hochgradig flexibel und stellt Grids und Slide mit frei einstellbaren Design-Parametern dar. Als Quellen stehen User oder Hashtags zur Verfügung, pro Feed (davon kann man beliebig viele anlegen) lassen sich mehrere Quellen mischen und filtern.

Als besonders Zuckerl bietet Instashow die Möglichkeit, einen Button ins Pop-Up der einzelnen Instagram-Postings einzublenden, mit dem sich zugehörige Links direkt aufrufen lassen. Minuspunkt: Das Plugin ist nicht DSGVO-konform, da die Bilder von den Instagram CDN-Servern geladen werden. Man kann aber den Shortcode mit dem Borlabs Cookie Opt-In Code einbinden.

Social Warfare

Gratis Version mit Grundfunktionen im WordPress-Repository verfügbar, Pro Version $29 pro Domain und Jahr, $349/Jahr für unlimitierte Domains)

Social Warfare WordPress Plugin
Social Sharing Buttons in Perfektion.

Social Sharing Plugins gibt es wie Sand am mehr, aber nur wenige, die technisch so durchdacht programmiert sind wie die Pro-Version von Social Warfare. Wer sich schon einmal durch die Konfigurationsorgie namens Easy Social Share Buttons geklickt hat, wird überrascht sein, wie übersichtlich die Optionsseiten von SWF gestaltet sind.

Ganz besonders glänzt Social Warfare bei den Social Graph Daten: Neben einem Facebook/Twitter/G+ Bild kann man pro Beitrag auch ein hochformatiges Pinterest Image samt Beschreibung hochladen. Kampagnen-Tracking via Bit.ly, Author Attribution und Minimum Social Proof (Anzeige der Counter erst ab einem gewissen Schwellwert) machen Social Warfare für mich zur besten DSGVO-konformen Social Sharing Lösung. Eine ausführliche Beschreibung finden Sie hier. Sorry, Shariff.

Youtube Videos to WordPress Posts

$30 pro Domain, Lifetime-Lizenz & 6 Monate Support (Envato)

Youtube Videos to Posts WordPress Plugin
SEO-freundlicher, automatischer Video-Import.

Wer regelmäßig Videos auf Youtube postet und die Beiträge auch auf seiner Homepage anbieten möchte, muss dieses Plugin einfach lieben. Mittels einfach erstellbarer Templates und Variablen legt man automatisierte Import-Vorgänge fest, die Videos per User, Channel oder ID-Query ins eigene WordPress Blog importieren – wahlweise als Beitrag oder Custom Post Type. Dabei holt sich das Plugin nicht nur sämtliche Metadaten (inklusive Kommentare, Tags und Kategorien, View Count etc.), sondern synchronisiert diese Daten in regelmäßigen Abständen.

Mit Youtube Videos to WordPress Posts kann man mit wenigen Schritten einen professionelle externe Seite zum eigenen Youtube Channel realisieren und Videos bequem ohne manuelle Nachbearbeitung SEO-freundlich importieren. Extrabonus: Das Plugin inkludiert in den betreffenden Beiträgen strukturierte Metadaten für Google.

Profi-Werkzeuge und System-nahe Plugins

Manche Plugins sind wie Schlagbohrmaschinen: Man trägt sie nicht jeden Tag mit sich herum, aber wenn man dann mal einen Dübel in die Datenbank jagen muss, sollte man sie griffbereit haben.

Better Search Replace

Gratis, Premium Version ab $59 pro Jahr und Domain

Better Search and Replace WordPress Plugin
Ersetzungen direkt in der Datenbank.

Die eleganteste Art, Ersetzungen direkt in der Datenbank vorzunehmen – ausgesprochen nützlich bei der Umstellung auf SSL, Domainwechsel oder Namensänderungen. ACHTUNG: Unbedingt vorher ein Backup der Datenbank machen. Ich stochere eher selten direkt in den Eingeweiden meiner mySQL Tabellen herum und bin mit der Gratisversion daher mehr als zufrieden. Die kostenpflichtige Variante hat eine integrierte Backup-Funktion und bringt diverse Extras mit, die allerdings nur für Entwickler interessant sein dürften.

Broken Link Checker

kostenlos

Broken Link Checker WordPress Plugin
Google mag keine kaputten externen Links.

Wer schon länger bloggt, bei dem sammeln sich unvermeidbar tote Links am Blog an: Manche Seiten verschwinden einfach im Lauf der Zeit aus dem Netz, und Tippfehler darf man ebenfalls nicht unterschätzen. Der Broken Link Checker überprüft das eigene Blog (Beiträge, Seiten, Content Types, Kommentare) auf solche verwaisten Verweise und präsentiert die Ergebnisse in einer übersichtlichen Liste samt Statuscodes. Von hier aus kann man Links einzeln editieren oder im Bulk-Modus entfernen. Google mag broken Links gar nicht, eine regelmäßige Überprüfung der eigenen Seite ist daher anzuraten. Da das Plugin allerdings recht Ressourcen-intensiv ist, mach ich nur einmal im Quartal einen kompletten Scan.

Code Snippets

kostenlos

Code Snippets WordPress Plugin
Snippet-Verwaltung statt direktes Editieren der functions.php.

Wer ein paar Anpassungen an der functions.php Datei seines Themes vornehmen möchte, wird die Komfortable Code-Schnipsel-Verwaltung dieses Plugins zu schätzen wissen. Anstatt die functions.php nach jedem Theme-Update neu zu bearbeiten oder nur wegen ein paar Zeilen php-Code ein Child-Theme anzulegen, kann man die eigenen Erweiterungen bequem mit Code Snippets verwalten. Viele WordPress-Seiten bieten kleine Erweiterungen in Form solcher Snippets an, denn eine Performance-Grundregel lautet: Ein paar Zeile Code rechtfertigen noch lange kein eigenes Plugin. Die Erweiterungen lassen sich einzeln für Front- und Backend (de)aktivieren und als xml bzw. php-Code ex- und importieren, Syntax- und php-Fehler bei der Aktivierung neuer Snippets fängt CS recht zuverlässig ab.

Custom Post Type Maker

kostenlos

Custom Posttype Maker WordPress Plugin
Post-Types und Taxonomien hinzufügen und verwalten.

Eines der mächtigsten (SEO) Features von WordPress ist die Erweiterung der Seitenstruktur über zusätzliche Post-Types. Hinzugefügen lassen sich neue Post-Types auf vier Arten:

  1. Durch Themes: viele Themes fügen beispielswiese den Post-Type „Portfolio“ hinzu
  2. Durch Plugins: WordPress empfiehlt, alle Arten von Inhaltstypen, etwa Custom Menus, Testimonials, Formulare als Content Types zu implementieren
  3. Durch manuell eingefügten php-Code, beispielsweise im Child Theme oder via Code Snippets
  4. Mit dem Custom Post Type Maker – für bequeme (Enfold)-Nutzer

Die Standard-Optionen neuer Post-Types (Linkstruktur, slug, Taxonomien etc.) lassen sich beim Anlegen oder auch später editieren. Neue CPTs tauchen im Backend als eigener Menüpunkt auf, je nach gewählten Einstellungen mit oder ohne Kategorien- und Schlagwort-Verwaltung. Angezeigt werden die betreffenden Inhalte aber natürlich erst nach entsprechender Anpassung der php-Funktionen im Theme. Glücklich, wer einen flexiblen Theme-Builder verwendet: In Enfold und ähnlichen Themes lassen sich den verschiedenen Pagebuilder-Elementen (Posting-Listen, Titelbild-Slider etc.) beliebige Post-Typen/Taxonomien zuweisen – diese Kombination ermöglicht ein komfortables Finetuning der Seiten- und SEO-Struktur.

Zen-Koan für Developer: Legt CPTM sein Post Typen auch als Custom Post Type an und wenn ja: Womit verwaltet man die dann?

Loco Translate

kostenlos

Loco Translate WordPress Plugin
Für die schnelle Übersetzung zwischendurch.

WordPress orientiert sich bei Übersetzungen am Unix-Standard mo/po. Bringt ein Plugin zwar nicht die benötigte Sprache, aber Standard-konforme Language Dateien mit, kann man mit LocoTranslate in wenigen Klicks neue Sprachen hinzufügen. Übersetzen muss man natürlich händisch.

Simple Image Sizes

kostenlos

Simple Image Sizes WordPress Plugin
Bildgrößen anpassen und hinzufügen, Thumbnail Regeneration.

WordPress erstellt beim Upload von Bilddateien automatisch drei Größenvarianten (Vorschau, mittel, groß), deren Abmessungen sich über den Menüpunkt „Einstellungen – Medien“ anpassen lassen. Wer zusätzliche Bildgrößen benötigt, muss den entsprechenden php-Code entweder händisch zur functions.php seines Themes hinzufügen – oder SIS installieren. Das Plugin erlaubt nicht nur das Hinzufügen beliebig vieler Bildgrößen, sondern überschreibt auch allfällige bestehende Maße, erstellt Thumbnails pro Kategorie und Posting-Typ neu und wirf optional den notwendigen php-Code aus, sodass man nach erfolgter Anpassung das Plugin selbst auch wieder deaktivieren kann. Dieser Code lässt sich übrigens am bequemsten als Code Snippet integrieren.

WP CLI

kostenlos

WP CLI WordPress Command Line Interface
WordPress via Kommandozeile administrieren.

Diese Erweiterung tanzt aus der Reihe, denn sie ist eine Sammlung von Kommandozeilen-Tools für WordPress und kein klassisches Plugin: WP-CLI (Command Line Interface) wird nicht über den WordPress-Admin installiert, sondern via Kommandozeile mit curl. Einmal hinzugefügt, steht dem Webmaster eine Liste von Textbefehlen zur Verfügung, die typische WordPress-Administrationsaufgaben wesentlich schneller ausführen als über das gewohnte grafische Interface – vom Cache-Management bis zu den Widget-Einstellungen. Freilich erfordert das Tool Root-Zugang zum eigenen Server mit den entsprechenden Installations-Rechten. Damit bleiben die meisten Shared Webspaces außen vor.

Linux Profis, die den Umgang mit der Kommandozeile gewöhnt sind, spart WP-CLI immens viel Zeit. Sein volles Potential spielt WP-CLI bei der Automatisierung aus, denn die einzelnen Aktionen lassen sich natürlich auch scripten bzw. Cronjob-gesteuert ausführen.

Weitere Top-Plugins

Diese Kategorie ist für Plugins reserviert, die ich selbst nicht verwende, da mein Theme die entsprechenden Features bereits mitbringt. Wer auf der Suche nach einer soliden Galerie-Lösung oder einer bequemen 404er-Template Verwaltung & Co. ist, wird hier fündig.

404page – your smart custom 404 error page

kostenlos

404 Page WordPress Plugin
404er Seiten anzupassen lohnt sich.

Wir lieben die 404er Fehlermeldung nicht – besagt sie doch, dass die aufgerufene Adresse am Server nicht gefunden wurde. Und trotzdem steckt jede Menge Potential in der oft sträflich vernachlässigten Not-Found-Page: Anstatt dem Nutzer bloß zu sagen, dass *gar nix* da ist, empfiehlt es sich, ihn zum Bleiben zu animieren, beispielsweise durch ein prominent platziertes Suchfeld und/oder empfohlene populäre Beiträge. Peter Raschendorfers populäres 404page Plugin ermöglicht die Auswahl einer beliebigen Page als 404er Fehlerseite. Das Plugin kommt ohne Redirects aus und liefert korrekte 404er Statuscodes.

Global Gallery – WordPress Responsive Gallery

$27 pro Domain, Lifetime-Lizenz & 6 Monate Support (Envato)

Global Gallery WordPress Plugin
Responsives Foto-Galerie Erstellung und Verwaltung mit riesigem Funktionsumfang.

Galerie-Plugins gibt es wie Sand am Meer, schließlich ist die Optik Geschmackssache und die Darstellungsmöglichkeiten sind ausgesprochen vielfältig, von klassischen Galerien, verschiedenen Arten von Grids bis zu Timelines und Thumbnail-Slidern. Global Gallery beherrscht sie alle, ist super-flexibel bei der Erstellung neuer Galerien und verwaltet nicht nur WordPress-eigenen Fotos, sondern importiert auch FlickR, Tumblr, Facebook, Twitter, Google+, Google Drive, 500px, Instagram, Pinterest, RSS Feeds, nextGEN Galerien und lokale Folder. Die stellt das Plugin in vier anpassbaren Grund-Layouts dar – mit Filtern, Slidern, Carousels und 10 verschiedenen Lightboxen (mit Kommentaren!), Wasserzeichen, Collection-Verwaltung… ich wüsste nicht, was man an Features noch in ein Galerie-System reinpacken könnte. Tolles Zusatzfeature: Auf Wunsch übernimmt GG die Verwaltung und Formatierung einzelner oder aller nativen WordPress-Bildgalerien.

Das Ganze ist auch noch 100% responsiv und ausgesprochen performant. Der einzige Grund, warum ich GG nicht einsetze, sind die exzellenten integrierten Enfold-Galerien. Ansonsten mein absoluter Favorit in Sachen Fotogalerien auf WordPress Seiten.

Maintenance Mode

kostenlos

Maintenance Mode WordPress Plugin
Denn jede Webseite ist ein Work-in-Progress.

Im Handumdrehen schaltet man seine Seite mit diesem Helferlein in einen sogenannten „Wartungsmodus“, während die Seite gerade umgebaut wird. Administratoren sehen dann das komplette Frontend, während Besucher auf die „Wir wind sind bald wieder da“ Platzhalter-Seite umgeleitet werden. Eigentlich keine große Sache, aber es gibt riesige, überbordende Plugins mit integrierten Formularen, Tracking und bezahlten Add-Ons – da kommt Lukas Juhas Lösung vergleichsweise angenehm minimalistisch daher. Die Einstellungen nimmt man über den Settings-Screen im Backend vor, der Inhalt der Maintenance-Seite lässt sich mit dem gewohnten WordPress-Editor frei gestalten. Ich persönlich führe größere Anpassungen lieber auf meinem Dev-System durch und deploye dann irgendwann zur Geisterstunde.

Maps Marker Pro

€39 pro Domain inkl. 1 Jahr Support & Updates, günstige Multidomain-Packages verfügbar

Die besten WordPress Plugins 2019: Grundausstattung, Zusatzfeatures, Social Media & Profi-Werkzeuge
Geocoding und Multi-Maps in Perfektion.

Manche Themes kommen mit eingebauter Google-Maps Unterstützung. Wie rudimentär diese ausfällt und was Karten auf Webseiten alles leisten können, merkt man aber erst, wenn ein Spezialist wie Mapsmarker am Werk ist. Das Plugin versteht sich auch mit Open Street Map, Bing und Mapbox, unterstützt WMTS und erlaubt dank der zwei Provider Algolia Places und Photon@Mapsmarker sogar keyless Geocoding, also die Übersetzung von Adressen in Karten-Koordination ohne Registrierung bzw. API-Key.

Ebenso flexibel ist Robert Harms Meisterwerk bei der visuellen Darstellung: Von animierten Markern, dynamischen POI-Filtern und Sortierungen, Augmented Reality Ansichten und GPX-Tracks Import beherrscht die Software jede erdenkliche digitale Landkarten-Disziplin. Mapsmarker ist äußerst performant und SEO-freundlich programmiert, ein besonderes Highlight für Wandervögel und Reiseblogger ist die „Show-and-Follow“ Funktion, die den eigenen Standort in Echtzeit auf der Map anzeigt.

WP Smush

kostenlos, Pro-Version enthalten in der WPMUDEV Membership ($49/Monat)

Smush It WordPress Plugin
Denn jede Webseite ist ein Work-in-Progress.

Für das Web können Bilder weder hübsch noch klein genug sein. Also haben sich eine ganze Reihe von Anbietern darauf spezialisiert, aus den hochgeladenen *.jpg, *.png und *.gif Dateien auch noch das letzte Byte raus zu quetschen. Während EWWW Image Optimizer, Shortpixel und einige andere auf verlustbehaftete Kompression setzen, belässt es die kostenfreie Version von WP Smush bei verlustfreier Kompression. Je nach Ausgangsbild sind da gerade mal ein paar Prozent Verkleinerungspotential rauszuholen, aber dafür bleiben auch feine Strukturen perfekt erhalten. WP Smush komprimiert Bilder direkt beim Upload, der Bulk Optimizer verkleinert je 50 Bilder aus der Medienbibliothek pro Durchlauf. Wieviel Sinn so ein Image Optimizer generell macht, hängt stark davon ab, wie man die Bilder vor dem Upload vorbereitet: Ich exportiere meine Dateien mit dem Photoshop Web-Export (jpg, 75%) – für mich ein guter und ausreichender Kompromiss aus Qualität und Bildgröße. Wichtiger als ein paar Kilobyte mehr oder weniger sind außerdem ohnehin passende Bildgrößen.

Haben Sie Vorschläge für weitere Plugins?

Das Projekt „Die perfekte Plugin-Ausstattung“ für WordPress ist nie beendet. Neuerscheinungen, bisher übersehen Perlen – Plugins sind ein essentieller Bestandteil von WordPress. Ich werde diese Liste weiter pflegen und freue mich über passende Ergänzungen – nutzen Sie dazu einfach das Kontaktformular oder schicken Sie mir eine eine Nachricht.

41 Kommentare
    • Ritchie Pettauer
      Ritchie Pettauer sagte:

      wpcli ist natürlich der Hammer – wenn man es gewohnt ist, mit Kommandozeilen-Tools zu arbeiten. Man kann die Backups ja auch via Cronjob automatisieren. An AIO mag ich die automatischen Dropbox-Backups. Und das Tools funktioniert auch dort, wo du keinen Root-Zugriff hast (Stichwort Shared Spaces von Kunden).

      Ich plane aber die Ausweitung des Beitrag um eine Sektion „Admin-Tools und Profi-Plugins“, da werd ich wpcli auf jeden Fall mit aufnehmen. Danke für den Hinweis!

      Antworten
  1. Jürgen Haslauer
    Jürgen Haslauer sagte:

    wie ich dir letztens gesagt habe: wir kommen auf die selben plugins  
    so ich welche einsetze; ich bin da grad sehr, sehr rudimentär unterwegs

    – AntiSpam Bee: keine kommentare, kein spam  

    – borlabs cache: ich komme bei einigen seiten tatsächlich ohne zusätzliches caching plugin aus. minify mit clearfy und schnelles astra-child theme oder twentyseventeen. oder eben cachingplugins wie w3total. aber vor allem: schneller provider.
    borlabs wäre/ist aber definitiv eine gute wahl.

    – borlabs cookie: na mal abwarten, was die ePrivacy richtlinie bringt. aktuell bei meinen projekten doch noch immer ginger, aber der italienische developer hängt da leider immer ein wenig nach mit den updates.

    – clearfy: mag ich sehr. man muss allerdings aufpassen, dass man nicht „überoptimiert“ und sich selbst mit dem caching im weg steht.

    – redirection: unter all den möglichen redir-plugins wählen wir das gleiche. nice.

    – wordfence: kann ich mich nie so recht begeistern. ist für mich ein bisserl das yoast unter den firewall-security-plugins. aber sicher ok

    – wpSEO: what else?

    zu den restlichen plugins kann ich wenig sagen; bei eventkalendern setze ich aktuell auf eventOn.

    in der liste fehlen mir persönlich noch plugins für
    – duplicate posts & co
    – zwei wege auth
    – bild-optimierung (imagify, shortpixel oder ähnliches)

    Antworten
    • Ritchie Pettauer
      Ritchie Pettauer sagte:

      Hi Jürgen,

      ja, wir haben bei Plugins eben einen sehr simplen Geschmack: Nur das beste :) Und danke für deine Vorschläge!

      – AntiSpam Bee: Ich bin überrascht, wie gut die Filterung auch ohne externe IP-Blacklist funktioniert. Bei einigen Kundenseiten hab ich die Kommentar-Funktion aber abgedreht.
      – Caching: Schneller Provider ist die Grundlage, das übersehen viele komplett. An Borlabs find ich vor allem das Zusammenführen der CSS und JSS Files extrem gut umgesetzt. Cache Enabler bringt auch viel Ladezeitgewinn, aber ich hab noch keine Caching-Lösung gesehen, die fast Out-of-the-Box einen Google Speedscore 100er produziert.
      – Borlabs Cookie: Ich sehe es hier auch noch nicht ein – aber die neue Version geht noch um einiges weiter und bringt sehr interessante Preloader mit. Der Herr Ginger macht aber auch einen guten Job.
      – Clearfy: 100 Prozent deiner Meinung. Wer alle Hebel auf On stellt, kann schnell was abschießen.
      – Redirection: Das ist eben echt Oldskool *g*
      – WordFence: Geht mir teils ähnlich, aber als letztens eine Seite „compromised“ war, war’s sehr hilfreich, um die geänderten Files schnell zu identifizieren. Und Performance-mäßig tut’s nicht weh.
      – wpSEO: Die einzige Wahl für den geschmackssicheren Gentleman!
      – Eventkalender: eventOn hab ich bei konferenzkathi eingesetzt, find ich auch sehr gut. Gefühlt würd ich eventON eher bei Seiten einsetzen, die „nur“ ein Kalender sind. MEC eignet sich super für „kleine“ Kalender mit nur ein paar Terminen im Jahr. Und du hast fast alle Features dabei, die man bei eventON als einzelne Module nachkaufen kann.

      Duplicate Posts & Bildoptimierung werd ich beim nächsten Update ergänzen, danke für die Erinnerung! Der zwei Wege Auth trau ich persönlich nicht. Weil garantiert dann, wenn ich mich irgendwo einloggen muss, das Handy leer ist. Kennst du da irgendeine Lösung, die mit Hardware (Schlüsselanhänger mit Tokens oder so) zuverlässig und günstig funktioniert? Ich setz derweilen „nur“ auf ein sehr starkes Passwort.

      Antworten
  2. Tina Gallinaro
    Tina Gallinaro sagte:

    Holla, und ich dachte schon, mit 20 Plugins wäre ich wahrscheinlich die Einzige die so viele im Einsatz hat. Wenn ich richtig gezählt habe, sind es bei dir 25 .. Awesome Live Chat sehe ich mir mal näher an, bislang hatte ich nur Userlike auf dem Schirm, aber selbst gehostet ist definitiv besser..
    Dankeschön für diese Auflistung..
    LG Tina

    Antworten
    • Ritchie Pettauer
      Ritchie Pettauer sagte:

      Holla Tina, ich hab sogar 42! Die Antwort auf alles :) Ein paar mehr sind noch aktiv bei mir, aber das sind großteils Admin/Backend Plugins. Die werd ich beim nächsten Update noch mit reinnehmen.

      @Chat: Ich hab mir mehrere Systeme angeschaut. Von den externen find ich Drift BEI WEITEM am besten. Nur halt leider extern… je nachdem, wie oft du online verfügbar bist bzw. welcher Ansatz deiner Arbeitsweise besser entspricht, kann ich dir auch noch einen näheren Blick auf Fluent Chat empfehlen. Ebenfalls selbst gehostet und high quality Backend. Mir war Awesome Chat symathischer, aber das ist wirklich eine Geschmacksfrage.

      Antworten
  3. Michael
    Michael sagte:

    Vielleicht eine Alternative zu wpSEO bzw. Yoast: The SEO Framework. Hab vor langem bei roots.io über dessen Vorteile, vor allem in puncto Performance gelesen. (Das ist jetzt keine explizite Empfehlung, aber gerade bei SEO-Plugins kann man nicht genug auf Alternativen zu Yoast hinweisen.)

    Antworten
  4. Peter Raschendorfer
    Peter Raschendorfer sagte:

    Zu einer guten Website gehört auch eine gute 404 Fehlerseite – entweder hilfreich oder zumindest witzig. Einige Theme-Frameworks bringen eine Funktion zum Gestalten einer eigenen 404 Fehlerseite mit. Die meisten Themes aber nicht. Dafür gibt es das Plugin https://wordpress.org/plugins/404page/. Der Vollständigkeit halber weise ich darauf hin, dass das Plugin von mir ist. Soll aber keine Selbstvermarktung sein sondern eine hoffentlich hilfreiche Ergänzung der tollen Liste. Das Plugin ist aktuell auf mehr als 60.000 Websites im Einsatz und wird mit 4,9 Sternen bewertet. Selbstverständlich ist es komplett auf Deutsch übersetzt und ich leiste auch deutschsprachigen Support.

    Antworten
  5. Winfried
    Winfried sagte:

    Lieber Ritchie,

    danke für die Auflistung. Zwei ddavon habe ich mir runtergeladen.
    Du schreibst, Du hast WP GDPR auf Deutsch übersetzt. Wo finde ich das denn? Ich verzweilfe immer bei allen englischen Erklärungen…

    Schönen Dank und
    beste Grüße
    Winfried Wershofen

    Antworten
    • Ritchie Pettauer
      Ritchie Pettauer sagte:

      Hallo Winfried,

      die deutschen Sprachdateien (de_de und formal) sollten beim Plugin-Download enthalten sein. Ich hab allerdings nur die Strings aus dem mo/po Template übersetzt. Die ganzen Hilfe- und Tutorial-Texte würden mich zeitmäßíg überfordern :)

      Antworten
  6. Marcus
    Marcus sagte:

    Kann man mit Glossary auch verschiedene Seiten erstellen.

    Ich betreibe ein Regionalmagazin für mehrere Samtgemeinden, und mir schwebt da sowas wie ein Ämter- / Behördenverzeichnis vor nach SG gegliedert, und vielleicht auch ein Ärzteverzeichnis

    Antworten
    • Ritchie Pettauer
      Ritchie Pettauer sagte:

      Hallo Marcus, man kann mit Glossary innerhalb einer WordPress-Seite problemlos mehrere verschiedene Glossare erstellen – getrennt über die Kategorien und auch einzeln dargestellt. War die Frage so gemeint?

      Was WP Glossary out-of-the-box allerdings nicht kann, ist Geocodierung der einzelnen Einträge auf einer Map.

      Antworten
        • Ritchie Pettauer
          Ritchie Pettauer sagte:

          Hallo Marcus, für ein kleines Adressverzeichnis mit überschaubarem Umfang eignet sich WP Glossary durchaus – die einzelnen Einträge sind Beiträge bzw. ein Beitragstyp mit vollem Editor, da könnte man auch problemlos pro Eintrag eine Map einfügen. Die Übersicht wäre halt immer alphabetisch sortiert.

          Zum Podcast: Vielen Dank für den Tipp! Sehr spannend… ich werd das bei meiner Checkliste verlinken. Wenn Juristen völlig gegensätzlicher Meinung sind, dann wird das für uns Laien immer besonders „interessant“. Und den Podcast hab ich abonniert – Stephan Hansen-Oest hat ja wirklich die perfekte Podcast-Stimme!

          Antworten
  7. Winni
    Winni sagte:

    Hallo Ritchie, liebes Team von Datenschmutz :) WOW – Das ist ein super Beitrag von euch – da kommen wir fast gar nicht mit. Dennoch wir haben uns mit unseren 18 Top Plugins auch jegliche Mühe gegeben. >>> https://onma.de/die-besten-wordpress-plugins-2018/ Hierbei ähneln sich viele, Ihr habt aber auch manche Plugins, die wir noch gar nicht aufm Schirm hatten. Freue mich auf weitere spannende Beiträge von euch.

    Antworten
    • Ritchie Pettauer
      Ritchie Pettauer sagte:

      Ebenfalls Kompliment zurück! Find die Basics in eurem Artikel auch sehr lässig. Und WP Facet muss ich mir mal näher anschauen. Aber probiert doch mal Borlabs Cache aus – ich hatte auch vorher WP Rocket. Riesenunterschied!

      Antworten
  8. Veith
    Veith sagte:

    Hey, ich nutze die 2FA von Wordfence – lässt sich wahlweise mit SMS oder GoogleAuth machen. Außerdem kann ich so ein zusätzliches Plugin vermeiden (WAF sollte eh installiert sein).

    Tolle Arbeit btw, habe mich gerade durch etliche Deiner Posts gefräst – danke für die Einsichten =) Cheers /v

    Antworten
  9. Veith
    Veith sagte:

    Ist m.E. nur in der Premium drin. Aber von allen Plugins ist WF eh immer das erste bei neuen Projekten, welches ich lizensiere. Gibt mir „piece of mind“, wenn ich mir die täglichen Angriffszahlen ansehe …

    Antworten
  10. onfoxx
    onfoxx sagte:

    Moin, mega Liste, Danke erst einmal dafür.
    Eine Frage, wie ich sehe verwendest du hier auch die neue WP Funktion bei den Kommentaren, also die „Checkbox“.
    Soweit ich mit der DSGVO auf dem laufenden bin, war ich der Meinung dass diese nicht unbedingt Pflicht ist, wenn ich doch auf „Grundsätzliches“ im Datenschutz belehrt habe. Ähnlich verhält sich das ja eigentlich auch mit der Checkbox beim Kontaktformular. Wenn der Kunde doch im Datenschutz belehrt ist und selbstständig und ohne Zwang ein Kontaktformular versendet mit dem Ziel der Kontaktaufnahme UND ich diese Daten eben auch nur zur Kontaktaufnahme verwende – ist dieser Checkbox Wahn doch überflüssig!?

    Antworten
    • Ritchie Pettauer
      Ritchie Pettauer sagte:

      Hi, gern geschehen :) Ja, du hast recht – ist er vermutlich. Ich denke auch nicht, dass bei Own-Domain Cookies überhaupt eine explizite Zustimmung erforderlich sein wird. Hat mich gewundert, dass diese Checkbox nichtmal optional ist – ich werd sie bei mir wieder auskicken. Die zweite, die Speichercheckbox, ist natürlich auch umstritten – vermutlich würd auch hier die Beschreibung in der DSE ausreichen.

      Antworten
  11. Heike Lorenz
    Heike Lorenz sagte:

    Hi Ritchie,
    super Liste!
    Aber ist Code-Snippets wirklich nötig? Man kann sich doch ganz leicht einfach ein eigenes Plugin mit den individuellen Funktionen erstellen, oder?

    Viele Grüße
    Heike

    Antworten
    • Ritchie Pettauer
      Ritchie Pettauer sagte:

      Hallo Heike, danke! Ja, mit Code Snippets hast du natürlich recht – lässt sich auch leicht so copy-pasten. Ich missbrauch Code-Snippets aber auch noch als „Notizbuch“ :) Und einen netten Vorteil hat das Plugin: Es detected Runtime Errors im Code aktiviert das Snippet gegebenenfalls gar nicht.

      Antworten
  12. Markus
    Markus sagte:

    Lieber Hr. Pettauer,

    erstmal ein dickes Lob für den Artikel, als Neuling der gerade seinen WordPress-Blog aufsetzt ist er eine gute Orientierungshilfe. :)

    Sie schreiben, dass WordFence nicht DSGVO-konform ist (zum Zeitpunkt an dem der Artikel erschienen ist). Gibt es eine Alternative die Sie empfehlen können?
    WordFence ist soweit ich rausfinden konnte doch ein sehr hilfreiches und mächtiges Werkzeug gegen Angriffe und als eines der wenigen Plugins das ich benötigen werde.

    Besten Dank und Liebe Grüße
    Markus

    Antworten
    • Ritchie Pettauer
      Ritchie Pettauer sagte:

      Lieber Markus,

      vielen Dank für Ihr Lob! Und danke auch für Ihre Frage – ich habe die entsprechende Passage überarbeitet. Defiant, der Anbieter von WordFence, hat mittlerweile ein DSGVO-Portal eingerichtet und bietet einen Datenverarbeitungsvereinbarung an. Allerdings sollte man auf jeden Fall eine entsprechende Passage in der Datenschutzerklärung unterbringen – die schaut bei mir so aus. Meiner Einschätzung nach hat der Webmaster auf jeden Fall „berechtigtes Interesse“ daran, einen sicheren Betrieb der Seite zu gewährleisten. Und viele Arten von Angriffen (IP Floods, Brute Force Attacks, automatisierte Scans etc.) kann man gar nicht anders sinnvoll bekämpfen als mit zentralen Blacklisten.

      Antworten
      • Markus
        Markus sagte:

        Hallo Hr. Pettauer,

        vielen lieben Dank für die ausführliche Antwort.
        Dann kann ich ruhigen gewissens WordFence verwenden.

        Liebe Grüße
        Markus

        Antworten
  13. David Johann Lensing
    David Johann Lensing sagte:

    Hey ho! Nachdem das In-Einsatznahme von up2date so gut geklappt hat, möchte ich als nächstes Inhaltsverzeichnisse in Angriff nehmen. Bist du eventuell schon dazu gekommen, die Alternative zu „Table of Contents Plus“ zu testen, bzw. hast du das in absehbarer Zeit vor? Sonst fahre ich erstmal mit deinem Tool der Wahl :-)

    Beste Grüße! David

    Antworten
  14. Marcel
    Marcel sagte:

    Hallo,
    danke für die Liste. Wie richtet man für das PlugIn „Social SEO Facebook Responsive Timeline Feed“ die Facebook API ein? Gibt es dazu eine Anleitung. Nachdem der Facebook App Prozess geändert wurde, muss man neuerdings Apps reviewen lassen u. der Prozess scheint sehr schwierig zu sein.
    Danke im Voraus

    Antworten
  15. David Johann Lensing
    David Johann Lensing sagte:

    Hey Ritchie, gibt es ein Plugin, dass du empfehlen würdest, um einen „Show/Hide“-Effekt für bestimmte Textboxen (wie bei deinem Inhaltsverzeichnis) zu machen? Im neuen WordPress (Gutenberg) also, um einen ganzen Block aus- oder einzublenden? Oder welche Lösung würdest du dafür anwenden? Herzliche Grüße, David

    Antworten

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