Die Soup.io ist angerichtet

Die Soup.io ist angerichtet

soup.ioIn jüngeren Jahren war ich nicht gerade versessen auf Omas Gemüsesuppen. Damals wusste ich die handverlesene Mischung leckeren Tiroler Gartengemüses eben noch nicht gebührend zu schätzen. Mittlerweile hat sich meine Vorliebe für flüssige Nahrung auch auf diverse Gemüse-Eintöpfe ausgedehnt, denn was eine gute Suppe auszeichnet, ist die Mixtur der Zutaten. Die beiden von YEurope! betreuten Gründer hätten daher keinen besseren Namen für ihr Projekt wählen kann als soup.io.

Paul hat mir Soup.io am Barcamp vorgeführt. Die Idee lässt sich besser herzeigen als erklären: im Grunde handelt es sich um einen super-simpel zu bedienenden Aggregator, der verschiedenste Informations-Schnipsel zusammensammelt. Die rekrutieren sich einerseits aus verschiedenen Social Media Services wie del.icio.us oder Digg und andererseits aus Video/Bild/Text-Teilen, die man hochlädt oder direkt verlinkt. Das Design ist mit wenigen Mausclicks angepasst, außerdem erlaubt das geniale Interface die Verwendung einer custom-URL in null komma nix – dazu muss man allerdings selbst Zugriff auf die CNAME Einträge der gewünschten (Sub)Domain haben.

Ich hab gestern meine datenschmutz Suppe angerichtet – das dauerte danke Digg-Import gerade mal 2 Minuten. Die Stärke der Applikation liegt zweifellos im genial einfachen Interface – Bloggen für Leute mit Schreibabneigung, sozusagen. Schauen Sie sich das mal an: einen so smarten öffentlichen Notizzettel hab ich noch nie gesehen. Bedienung kinderleicht, Funfaktor hoch. Derzeit ist die Community-Größe noch sehr überschaubar, sobald die Suppentöpfe voller werden, bieten sich viele Varianten der Rekombination und persönlichen Filterung an. Ein Friends-System und Kommentare sind bereits integriert, für die nächsten Monate haben sich die Entwickler noch zahlreiche Erweiterungen vorgenommen. Mahlzeit!

ritchie’s Suppe auf soup.io

16 Antworten
  1. Eugen says:

    Schade, die Seite hat anscheinend im moment zu viel Traffic, da die bei mir im Moment ziemlich laggt und dabei auch noch einige Fehler ausspuckt.
    Danke für den Tipp, ich teste es nochmal später :)

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  2. hendrik says:

    Coole Sache… könnte sich auch als Projektblog sehr nützlich erweisen, oder als Metablog – eine Gruppenverwaltung wär auf jeden Fall sinnvoll.

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  3. Schnappi says:

    Genau dieses Konzept gab es schonmal unter einem anderen Namen. Leider hab ich ihn vergessen, ich habs damals glaube ich bei Robert Basic gelesen.

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  4. Andreas Klinger says:

    Bin ein grosser Fan dieser Applikation
    ich will nur 2 unnoetige kritikpunkte jetzt schon los werden – vorallem damit ich spaeter sagen kann „ich habs ja gleich gesagt“

    ich add auf del.icio.us und krieg einen frei-link mit follow von soup.io – hello „mr. seo“ me name is soup.io we make love longtime??

    super simples tool zum aggregieren von infos anderer personen – zb ich sammle alle socialsoftware feeds von der blogging konkurrenz oder meiner freundin :twisted: – erinnert mich dadurch an dieses tool… wie hiess es spork?

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  5. Greg says:

    @ritchie: also ich kann kaum einen Unterschied in der Bedienung zw. der Suppe und Tumblr erkennen.

    P.S.: Ich wollt mich hier registrieren aber krieg‘ keine iMehl :-(

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