Digital DJ Software im Test

Michael Kamleitner hat mich auf einen Test aktueller DJ-Sotware hingewiesen: Dave Girard schreibt auf artstechnica über die Vor- und Nachteile verschiedener Simulationen des Plattendreher-Arbeitsplatzes. Neben den eigentlichen Testberichten von sechs gängigen Programmen enthält der umfangreiche Beitrag auch jede Menge nützliche Infos rund um Theorie und Praxis des digitalen DJ-ings.

www.maxdome.de

But simply matching the beats won’t ensure you’ve got a decent mix; the time signature is also very important. In 99.9% of electronic music that time signature is 4/4, meaning four beats per bar. This is where the term „four on the floor“ originates and it’s the overarching standard for house, techno, hip hop, and drum ’n‘ bass, regardless of how complex its beat structure may sound. These four beats are then structured into groups of 4, 8, 16, and 32; breaks (portions without or a change in the main beat) work within those groups.

Tja – was soll man dieser charmanten und kompakten Erklärung noch hinzufügen? Folgende Programm mussten ihre Praxistauglichkeit unter Beweis stellen:

  • Disco 3.2.5 (Mac OS X)
  • FutureDecks Lite (Mac OS X, Windows)
  • DJ 1800 (Mac OS X)
  • VirtualDJ 3.4 (Windows)
  • TRAKTOR DJ Studio 3.1.1 (Mac OS X, Windows)
  • MixVibes 6 Pro (Windows)
Musicload

Der Test umfasst 12 Seiten und der Autor hat zukünftige Erweiterungen angekündigt. Für ganz eilige empfiehlt sich die Zusammenfassung mit tabellarischer Auflistung alles Vor- und Nachteile.

20 Antworten
  1. ritchie
    ritchie says:

    Nein, die kannte ich noch nicht, werd ich mir bei Gelegenheit mal anschauen. Dass die Latenz bei der Java-Implementation niedrig genug ist, kann ich mir aber kaum vorstellen.

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  2. Maxim says:

    Die Audio-Engine ist in C , nur die Benutzungsoberfläche ist in Java programmiert. UltraMixer unterstützt auch ASIO-Treiber.

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  3. ritchie
    ritchie says:

    Muss mir die Demo mal anschauen… C klingt besser. Die Audiolatenzen von Java sind ja extrem hoch. Allerdings halte ich besonders viel davon, beim digital mixing 2 turntables zu simulieren; da gibt’s bessere Interfaces für den Screen.

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  4. DJ Fizo says:

    Ich finde persönlich das der VIRTUAL DJ die beste software ist da man die songs nicht importieren muss, sondern man am rechten rand einen baum mit dem gesamten Verzeichnis. Von der Bedinung und Fehleranfälligkeit finde ich ihn super!!!
    Der ULTRA MIXER ist für mich ein bischen zu einfach und besitzt zu wenig Funktionen um möglichst gut aufzulegen!!!
    BPM ist relativ gut muss ich sagen nur gefällt mir die search funktion nicht gut und das Importieren der Musik halte ich für Schwachsinn!!!

    Mein Tipp ist der Virtual DJ :!: :wink:

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  5. ritchie
    ritchie says:

    Sinnlos ist die Importfunktion keinesfalls… Traktor etwa importiert die Files ja nicht nur in die DB, sondern analysiert (soweit halt automatisiert möglich) auch die Beat- und Taktstruktur, was das Setzen von CUE-Markern schon beträchtlich erleichtert.

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  6. House DJ Contra says:

    also ich habe früher das mixing mit traktor dj angefangen und hab zwischenzeitig auch mal mit virtual dj gemixt. doch nun stehe ich nur noch auf hardware mixing, also richtig mit turntables, cd-playern und nem mixer.

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  7. ritchie
    ritchie says:

    Ja, du hast völlig recht – vom Mixing her kein Vergleich. Am brauchbarsten geht’s mit dem Vestax Midi-Controller… aber der eigentliche Vorteil liegt halt darin, dass die Tracks nicht auf Pladde oder CD vorliegen müssen: man kann Tunes frisch aus dem Studio verwenden (okay, man könnte auch eine CD brennen), aber man kann auch sehr elaboriert mit kurzen Samples etc… arbeiten. Solange digitale System nur das klassische DJ-Setup „emulieren“, werden sie nie eine Chance haben – ich finde, es geht darum, den Möglichkeitsraum des DJs zu erweitern, und da sehe ich schon sehr großes Potential.

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  8. Simon Fenax says:

    :mrgreen: Virtual dj ist wohl die beste alternative wobei ich doch lieber meiner Hardware treu bleibe!

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  9. Felix says:

    Das Problem bei den meisten angebotenen Programmen ist das Interface. Ich stimme voll zu, wenn gesagt wird, dass Software den Arbeitsraum erweitern solle. Einfach ein irgendwie animiertes Abbild zweier Schallplatten und nem Mixer ist weder intuitiv noch irgendwie eine Weiterentwicklung. Da kann man wirklich lieber ne CD brennen oder beim echten Wax bleiben.

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  10. Börnie Eggelschtone says:

    naja ich finde digital hat gerade in sachen mixing viele vorteile oder kannst du deine pladde loopen???hab meine 1210er per interface mit traktor pro gekoppelt und kann nicht wirklich klagen zumal (bei entsprechenden mixer) auch noch extern angesteuert werden kann (CD,Phone o.ä) oder eben Ableton einbinden als effekt sektion z.B
    Gott zum gruße

    PS:alkohol ist keine lösung, sondern ein destillat.

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    • ritchie
      ritchie says:

      Ja, genau – die Setup-Möglichkeiten sind viel flexibler, und mir fällt auf, dass immer mehr DJs Ableton als zentrales Mixing-Tool verwenden und teilweise ganz auf die Turntables verzichten!

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  11. PitchGear says:

    Jap da muss ich natürlich DJ Embee recht geben , gescheite 1210er kann natürlich niemand ersetzen , wobei ich sagen muss das man diese natürlich auch perfekt mit einem Timecodesystem und Traktor benutzen kann , was ich im moment bevorzuge wenn ich erhlich bin . Ab und zu sollte es dann aber auch die echte Vinyl sein :)

    liebe grüße

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