Online Banking Hack: Kriminelle nützen Mobilfunk-Lücke für Überweisungen

Online Banking Hack: Kriminelle nützen Mobilfunk-Lücke für Überweisungen

Bereits seit 2014 ist eine Lücke im SS7-Netzwerk bekannt. Dieses „Signalling System #7“ dient dem weltweiten Austausch von Mobilfunkanbietern, etwa zur Überprüfung, ob eine Netz-fremde SIM gültig ist. Wer Zugang zu SS7 hat, kann sowohl Mobiltelefone orten als auch Nummern umleiten.

Besitzt ein Hacker alle notwendigen Informationen (Kontodaten & Mobilfunknummer), kann er sich einfach in das Konto des Opfers einloggen, Überweisungen tätigen und die TAN-SMS auf eine beliebige Rufnummer weiterleiten. Einziger Schutz vor dieser Art des Angriffs war bisher die Tatsache, dass nur Netzbetreiber Zugang zu besagtem SS7 Netzwerk hatten. Mittlerweile allerdings werden auf einschlägigen Foren Zugänge für rund 1.000 Euro kaufen.

Genau dies ist in den letzten Wochen verstärkt geschehen. Die SZ berichtet, dass auch deutsche Kunden betroffen waren, auch O2-Telefonica bestätigte die Angriffe. Schutz bietet derzeit einzig und allein, das eigene Online Banking Login zu hüten wie einen Augapfel – denn um den beschriebenen Hack durchziehen zu können, müssen die Kriminellen erst einmal an diese Daten gelangen. Dies geschieht in der Regel über Phishing-Mails und ähnliche Mechanismen.

Schwachstelle im Mobilfunknetz: Kriminelle Hacker räumen Konten leer

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