Naughty America launcht Rotlicht-iTunes

Naughty America launcht Rotlicht-iTunes

Zuletzt aktualisiert am 10. Juni 2014 um 12:58

Naughty America launcht Porno iTunesWie Jason Kincaid auf TechCrunch gestern berichtete, arbeitet das amerikanische Label Naughty America mit Hochdruck an einem auf Adobe Air basierenden Shop, der sehr stark an Apples beliebten Musikstore erinnert. Allerdings werden hier keine verschlungenen Noten, sondern verschlungene Körper runtergeladen, und zwar für $1.99 pro Szene.

Praktischerweise kommen die Schweinereien für unterwegs gleich in iPod und iPhone kompatiblen Formaten daher und verzichten auf Kopierschutz. Eine Registrierung ist angeblich nicht erforderlich, wie das mit allfälligen Jugendschutzbestimmungen im Einklang steht, ist eine andere Frage. Der TechCrunch-Editor zeigt sich auf den ersten Blick durchaus angetan vom Angebot:

Naughty America Express doesn’t have the recurring fees of a subscription, and while it may cost a couple of dollars, it isn’t riddled with the advertisements and popups that plague free sites (or so I’m told).

Die diversen freizügigen Inhalte werden von verschiedenen „Special Interest“ Communities, die Naughty America im Web betreibt, aggregiert. Diese Seiten tragen übrigens so großartige Namen wie „Naughty Bookworms“ (Bildung kommt also nicht zu kurz) oder „Diary of a Nanny“ (Die ganze Wahrheit über nicht allein erziehende Mütter) – da kommen sofort Erinnerungen an die legendäre Szene aus „Clerks“ auf, bei der Randall am Telefon eine lange Liste von Triple-X-Filmtiteln aufzählt. Abogebühren entstehen keine, das Business Modell beruht einzig und allein auf „Pay-per-Download“: in dieser Form tatsächlich eine Novität im Online-Rotlichtviertel (habe ich von Leuten gehört, die sich auskennen).

5 Antworten
  1. Marc says:

    Naja das ist ja nix so neues, es gibt doch nun schon zig Porno Download seiten im internet. Wenn die Musikindustrie so schlau wäre wie die Porno Industrie würden sie nicht immer über illegale downloads heulen

  2. Marc says:

    Naja ich habs mal getestet und muss sagen, da gibt es schon bessere angebote im netz

    • ritchie
      ritchie says:

      Hab mich letztens mal umgeschaut und war ganz überrascht, wieviele FreePorn-Blogs es mittlerweile gibt… erinnert mich irgendwie an die Anfangsphase der net.labels :smile:

  3. Max says:

    Wie es scheint ist das doch kein so großer Erfolg geworden. Wenn man sich auch überlegt das es Pornos wie Sand am Meer kostenlos im Internet gibt, war diese Idee wohl ein Schuss in den Ofen. Es müsste eine App fürs iPhone geben um sich Zugang zu Porno-Material zu beschaffen. Aber da spielt Apple sicherlich nicht mit.

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