Neues von der Internet-Offensive Österreich

Neues von der Internet-Offensive Österreich

Zuletzt aktualisiert am 5. Dezember 2014 um 0:43

Der österreichischen Internet-Offensive stehen ehrenschutztechnisch, wie das Google-Listing verrät, BundeskanzlerDr. Alfred Gusenbauer und „sein“ VizekanzlerMag. Wilhelm Molterer vor:

Das Google-Listung der IO-Homepage

Das Google-Listung der IO-Homepage


Ungünstige Voraussetzungen in Zeiten von Neuwahlen, aber wer einen Zusammenhang mit den häufigen Downtimes des Servers vermutet, könnte falscher nicht liegen. Das zumindest verrät ein Brieflein, welches mir die zugehörige Taube heute im Postkasten hinterlassen hat.

Die Förderung der IKT in Österreich sei kein Stein des Anstoßes zwischen den Regierungsparteien, schreiben mir Ing. Mag. Rudolf Fischer (Telekom Austria), DI Thomas Hinze (UPC), Dr. Peter Rastl (Uni Wien/ISPA), Mag. Mathias Grandosek (AK Wien), Ing. Rudolf Kemler (HP) und Mag. René Tritscher (WKO), es gibt keinerlei politische Meinungsverschiedenheiten. Ob das nun bedeutet, dass sich die SPÖ den Überwachungsgelüsten der ÖVP, die seinerzeit und Herrn Platter gravierende Auswüchse annahmen, vorbehaltlos angeschlossen hat oder ob die beteiligten Verhandler gar nicht so tief in die Materie eindrangen, um vergrabene Ideologieunterschiede ans Tageslicht zu befördern, bleibt vorerst dahingestellt:

An dieser Zielsetzung halten alle beteiligten Personen und Institutionen auch weiterhin fest, trotz der Neuwahlpläne für den Herbst. Damit geht die Erarbeitung der ÖSTERREICHISCHEN INTERNETDEKLARATION [Anm.: im Original in Kapital-Lettern] planmäßig weiter. […] Es ist davon auszugehen, dass eine der beiden großen Parteien auch in Zukunft Regierungsverantwortung tragen wird. Daher halten wir uns bei der Erstellung der ÖI voll an den definierten Zeitplan und werden – wie ursprünglich mit der Politik vereinbart – professionell und pünktlich das gemeinsame Papier an die neue Regierung übergeben.

Und was, wenn im September nach den Neuwahlen mein favorisiertes Szenario eintritt, nämlich eine Minderheitenregierung mit einem pseudo-kommunistischen Kanzler, Dinkhauser als Vizekanzler, Marie Ringler als Internet-Ministerin und Peter Westenthaler, geborener Hojač, als Minister für die Erhaltung des österreichischen Kasperltheaters? Die Meinungsforscher setzen die Wahrscheinlichkeit mittlerweile bei über 82 Prozent an – UND WAS WIRD DANN MIT DER INTERNET-OFFENSIVE ÖSTERREICH?

5 Antworten
  1. max says:

    Hab mich auch über den Brief gewundert, vor allem ist meine Firma auch „dabei“ und ich ich als Privatperson, am Brief steht als Empfänger meine Firma mit meiner Privatadresse :)

    Ausserdem wusste ich nicht das ich „Stakeholder“ der Interneoffensive bin, kann ich das irgendwo verkaufen? :)

    Was ist Außerdem aus dem riesen USB-Stick geworden, ist da endlich das gesamte Internet drauf? :)

    Spannend auch das der Rudolf Fischer da unterschrieben hat, jetzt wo er sich aus der Telekom zurückzieht…. :)

    Fragen über Fragen…

    Antworten
  2. Thomas Wolflehner says:

    Die technischen Hürden, über die die Internetoffensive selbst (noch) stolpert, werden den Weg für neue Kooperationen nicht behindern.

    Für Gesundheit & Soziales stehen viele Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen handlungsbereit, um Kooperationen auf diesem Sektor zu tragen.

    Das Rad muss nicht neu erfinden werden, der Veröffentlichung des Massnahmenkatalogs sehe ich mit Spannung entgegen.

    Antworten
  3. ritchie
    ritchie says:

    Für mich klingt das alles allein schon sprachlich arg diffus… „Kooperationen tragen“, „Maßnahmenkatalog“… hm. Wohl ein fremdes kommunikatives Biotop :mrgreen:

    Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO Checkbox ist ein Pflichtfeld.

*

Zustimmung zur Datenspeicherung lt. DSGVO

Möchten Sie neue Kommentare abonnieren?
Wann möchten Sie Ihre Benachrichtungen erhalten?