Simple Page Sidebars

Plugin-Tipp: Noch flexiblere Sidebars für WordPress

Zuletzt aktualisiert am 20. Dezember 2014 um 18:14

Schon out-of-the-box bringt WordPress ein einfach bedienbares Drag-and-Drop Interface zur Konfiguration der Sidebar-Widgets – so heißen die einzelnen Info-Boxen, die meist in der Seitenleiste anzeigt werden. Je nach Theme stehen dem Webmaster ein- oder mehrere sogenannte „Widget-Areas“ zur Verfügung. Wer seine Seite als CMS nutzt und spezielle Sidebars für einzelne Pages oder Gruppen von Seiten erstellen möchte, etwa um spezielle Landing-Pages zu erstellen, wird Simple Page Sidebars von Blazer Six und Brady Vercher schätzen: dieses Plugin erspart jegliches Editing der Theme-Dateien, integriert sich elegant ins Standard-Editing-Interface und hinterlässt auch nach allfälliger späterer Deinstallation keinen Scherbenhaufen.


Die on-the-fly generierten Sidebars integrieren sich nahtlos ins gewohnte Widget-Interface.

Die Verwaltung multipler Sidebars erlauben etliche Lösungsansätze und Plugins, die Logik von Simple Page Sidebar gefällt mir am besten: nach Installation und Aktivierung des Plugins taucht beim Erstellen von neuen sowie beim Editieren bestehender Seiten eine neue Auswahlbox namens „Sidebar“ auf. Bei erstmaliger Verwendung wird der Benutzer zur Wahl eines Standard-Sidebars aufgefordert – hier wählt man eines der bestehenden Widget-Areas. Hinkünftig kann man für einzelne Seiten durch Klick auf „Enter New“ beliebig viele neue Seitenleisten anlegen und diese jeweils mit einem eindeutigen Namen versehen.

Die so hinzugefügten Widget-Areas erscheinen in der Auswahlbox sowie unter „Design -> Widgets“, wo sie sich wie gewohnt mit den gewünschten Widgets aus dem reichaltigen WordPress-Sortiment befüllen lassen.

Zusätzlich bringt das Plugin bringt ein eigenes Widget namens „Widget Area“ mit, das wie der Name zu Recht vermuten lässt, selbst wieder ein beliebiges anderes Widget-Area enthalten darf – somit lassen sich im Handumdrehen komplexe verschachtelte Sidebar-Wunderwelten generieren. (Ob die Blogosphäre zu einem schwarzen Loch kollabiert, wenn man ein Widget-Area anlegt, das sich selbst enthält, kann ich nicht sagen, der Versuch ist mir schlicht zu riskant.)

2 Antworten
  1. Andreas Ostheimer says:

    Klingt gut, werde ich ausprobieren. Konntest du irgendwelche unangenehmen Nebenwirkungen in Zusammenhang mit responsive Design feststellen, oder verhält sich das Plugin „transparent“?

    Antworten
  2. Ritchie Blogfried Pettauer
    Ritchie Blogfried Pettauer says:

    Angenehmerweise vollkommen transparent – ich konnte keinerlei Unterschiede feststellen zu „händisch“ angelegten multiplen Sidebars. Es werden auch keinerlei Tags eingefügt, nur der Standard-Codes des Templates kommt zum Einsatz.

    Antworten

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