Twitter und der Follow-Friday

Immer wieder Freitags tauchen zunehmen mehr Tweets mit dem mysteriösen Hash-Tag #followfriday in den Timelines ahnungsloser Twitter-User auf. Aber keine Angst: es handelt sich mitnichten um eine internationale Interessensvertretung von Wochenende-Stalkern. Begonnen hat die ganze Sache mit diesem simplen Tweet von @micah am 16. Jänner diesen Jahres:

followfriday

Und ab diesem Moment ging der Folgefreitag ab wie Schmidts sprichwörtliche Katze: bereits bei der Premiere gingen bis zu 2 #followfriday-Tweets pro Sekunde raus und sieben Tage später tauchten die ersten fremdsprachigen ff-Tweets auf. Eine genaue Chronologie der Ereignisse samt Statistik gibt’s auf Micah’s Blog bzw. Mashable.

Ein Ende des Trends ist nicht in Sicht, vor kurzem hat ein vierköpfiges Team eine FF-Landingpage gebaut: Followfridays.com zeigt die Live-Timeline aller zugehörigen Tweets, spuckt Statistiken über die meist-empfohlenen und die meist-empfehlenden User der Vorwoche aus und informiert am Blog über News rund ums freitägliche Empfehlungsmarketing.

Mittlerweile wurde aber auch Kritik am FollowFriday laut: war es ursprünglich üblich, nur einen User zu samt Begründung empfehlen, schicken mittlerweile viele Tweeper (inkl. mir) FF-Tweets raus, die lediglich aus dem Hash-Tag und einer Reihe von @Usernames bestehen. Mir passt das recht gut so, denn bevor ich jemanden folge, werf ich sowieso einen kurzen Blick auf dessen Timeline. Aber wie dem auch sei: “trusted recommendations” sind der effektivste Twitter-Durchlauferhitzer überhaupt, deswegen bin auch von MrTweet und Twibes recht angetan. Word-of-Mouth Marketing ist eben nicht zu schlagen! mrgreen Wie denken Sie über den #FollowFriday?

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31 Kommentare auf "Twitter und der Follow-Friday"

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