Über FlattR und Co

Nix gegen Micropayments. Nix gegen Werbung. Dass ich dieses Blog betreibe, um eine breite Palette persönlicher und geschäftlicher Vorteile daraus zu ziehen, habe ich von Beginn an gesagt, was mir vor einigen Jahren teils nicht gerade freundliche Kommentare eingebracht hat. Egal, datenschmutz hat sich als kombinierte Forschungs- und PR-Abteilung meines Ein-Personen-Unternehmens hervorragend bewährt. Aber FlattR, “Spenden Sie für dieses Blog” und Co? Ey Manno. Fehlt bloß noch, dass Corporate Blogs nachziehen… Wie schon ein altes amerikanisches Sprichwort sagt: Die eigenen Blogleser um finanzielle Unterstützung zu bitten ist das gleiche, als würde man vom Kellner im Steakhouse nach dem Essen Trinkgeld verlangen.

Leser sind der wichtigste Teil eines Blogs. Jeder noch so motivierte Blogger gibt nach genügend langer Zeit ohne Feedback und ohne Kommentare auf, oder anders gesagt: ich fühle mich durch Ihre hochgeschätzte Aufmerksamkeit mehr als ausreichend “bezahlt” und plane auch in Zukunft nicht, die kostbaren Minuten, die sie meinem Blog widmen, mit einem Schnorr-Button gering zu schätzen. Das musste mal gesagt werden, auch ganz ohne Satire.

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14 Kommentare auf "Über FlattR und Co"

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