#LinkedInShow #5 | Welche Kontaktanfragen annehmen?

#LinkedInShow #5 | Welche Kontaktanfragen annehmen?

🔷 Netzwerkaufbau & Kontaktmanagement: Welche Anfragen sollte man annehmen?
🔷 LinkedIn stellt Ad Insights Programm vor.
🔷 Die Status-Updates der Woche.

Das eigene Netzwerk aufbauen

Der Aufbau des eigenen LinkedIn Netzwerks ist der wohl zentralste und wichtigste Bestandteil Ihrer LinkedIn Strategie schlechthin. Dabei geht es nicht um Quantität allein, sondern um qualitative Quantität. Irgendwann in grauer Vorzeit oder vor wenigen Monaten haben Sie Ihr LinkedIn Konto registriert. Anfänglich schlägt Ihnen das Netzwerk Kontakte aufgrund Ihres Lebenslaufs (gleicher Arbeitgeber, gleiche Uni) vor. Nutzern, die man ohnehin gut kennt, eine Kontaktanfrage zu schicken, ist naheliegend. Aber wie sieht es aus, wenn Sie Ihr Netzwerk über die üblichen Verdächtigen hinaus ausbauen möchten? Der Aufbau Ihres LinkedIn Netzwerks gliedert sich in zwei Teile: Kontaktanfragen, die Sie selbst ausschicken, und Kontaktanfragen, die Sie erhalten. Heute möchte ich Ihnen meine Meinung zu zweiter Kategorie mitteilen. Denn da gibt es im Wesentlichen zwei Extrempositionen: Die einen würde niemals eine Kontaktanfrage von jemandem annehmen, dem sie nicht mindestens schon einmal persönlich die Hand geschüttelt haben. Die anderen würd sich selbst mit einem unfreundlichen Ziegelstein befreunden. Die Wahrheit liegt näher beim Ziegelstein als beim Händeschütteln. Wenn Sie LinkedIn für Ihr Personal Branding oder für Content Marketing nutzen, dann möchten Sie in Ihrem Netzwerk möglichst viele Menschen, die potentiell an Ihren Inhalten interessiert sind. Sind die Interessen des eigenen Netzwerk allzu inhomogen, machen Sie es sich selbst schwieriger als nötig, jene Prozentsatz von Interaktionen (Likes, Kommentare, Shares) zu erhalten, die für eine hohe organische Reichweite Ihrer Inhalte unerlässlich sind. Wie eng Sie die Grenzen ziehen, ist ganz allein Ihre Entscheidung. Aber im Zweifelsfall können Sie davon ausehen, dass jemand, der Ihnen eine Kontaktanfrage schickt, schon mal grundsätzlich am Austausch interessiert ist. Im Zweifelsfall hilft ein Blick aufs Profil. Und sollte doch einmal ein Multilevel Marketer oder Blockchain Experte durch den Rost rutschen, dann machen Sie sich keine Sorgen: Aufdringliche und lästige Marktschreier disqualifizieren sich in der Regel spätestens am nächsten Tag mit einem allzu aufgesetzten Verkaufsmail. Und so eine Connection lässt sich ja auch leicht wieder rückgängig machen. Aber meiner Erfahrung nach ist das nur ein verschwindend kleiner Teil der LinkedIn Nutzer. FAZIT: Wer LinkedIn als Pendant zum analogen Visitkarten-Zettelkasten sieht, wer auf Personal Branding und Content Marketing verzichten kann, soll so restriktiv agieren, wie sie oder er möchte. Allen anderen kann ich aus Erfahrung versichern: Man weiß nie, was sich aus einer zufälligen LinkedIn Bekanntschaft mal entwickeln kann.

LINKEDIN AD REVIEW FÜR MARKETER: Die monatliche Serie AdReview wirft jeweils einen genauen Blick auf eine einzelne, erfolgreiche Kampagne. Diese Analysen sollen aufzeigen, warum gerade die besagte Kampagne so gut in der Zielgruppe resoniert. In der ersten Folgte geht es um eine Autodesk Anzeige aus dem Vorjahr. Zusätzlich werden wöchentliche „Research and Insights“ Postings kuze und knackige Statistiken rund um das Thema LinkedIn Werbung liefern.

MEIKE LEOPOLD ÜBER ONLINE MARKETING FÜR KMUs: Corporate Blogs sind keineswegs nur ein Tool für die Großen. Unbedingt lesenswerter Text von Blog-Expertin Meike Leopold.

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