datenschmutz #LinkedInShow #6 | Urlaubszeit mit oder ohne LinkedIn?

datenschmutz #LinkedInShow #6 | Urlaubszeit mit oder ohne LinkedIn?

die datenschmutz #linkedinshow #6 – Diesmal:

  • Urlaubszeit: LinkedIn ignorieren oder Laptop am Strand?
  • Hannes Ametsreiter über die 5G Auktion
  • & natürlich die Status-Updates der Woche

Auf in den Urlaub – Was tun mit LinkedIn?

Passend zur aktuellen Hitzewelle in Wien (wir erwarten für morgen 39 Grad Celsius) möchte ich mich heute einem Thema widmen, das eher selten zur Sprache: LinkedIn und Urlaub. Oder genauer gesagt: Was tun mit dem eigenen LinkedIn Profil, wenn man den Business-Modus mal für eine oder mehrere Wochen verlässt? LinkedIn kennt im Gegensatz zu E-Mail Boxen keine Abwesenheitsbenachrichtigung. Und eine zwei Wochen alte Nachricht wird leicht mal übersehen. Praktisch, wenn man die App am Smpartphone hat und zwischendurch mal einen Blick auf die Inbox werfen kann.

Und mit der öffentlichen detaillierten Bekanntgabe der eigenen Auslandsaufenthalte auf Social Media Profilen ist das so eine Sache: Im schlimmsten Fall lockt man Einbrecher auf die eigene Fährte. Also einfach alles weiterlaufen lassen und sämtliche Anfragen ignorieren? Das hängt erstmal davon ab, wie intensiv SIE LinkedIn nutzen. Wenn pro Woche grad mal ein, zwei Kontaktanfragen oder Nachrichten anfallen, wird man sich keine großen Gedanken machen. Anders schaut die Sache für Heavy User aus: Wer LinkedIn intensiv im Content Marketing oder im Vertrieb nutzt, möchte sich vermutlich auch im Urlaub keine Opportunity entgehen lassen. Und Social Media Plattformen sind kurzlebig: Eine Nachricht, die nach zwei Wochen noch nicht beantwortet wurde, ist „Aus den Augen, aus dem Sinn“. Und zwar für Sender UND Empfänger.

Also mit Laptop an den Strand und alle fünf Minuten nachgeschaut? Keineswegs – aber gerade im Urlaub ist die LinkedIn App am Smartphone ausgesprochen praktisch. Der richtige Ort für den täglichen Strand-Selfie ist ohnehin Instagram. Aber Zumindest ein bis zweimal die Woche einen kurzen Blick in die Mailbox zu werfen, empfehle ich auf jeden Fall. Meine LinkedIn Inbox hat für mich mittlerweile denselben Stellenwert wie meine E-Mail Box. Und auf die möchte ich auch im Urlaub nicht ganz verzichten.

Hannes Ametsreiter über die Schäden der 5G Auktion

Die deutsche Politik wiederholt 1:1 alle Fehler aus der UMTS-Frequenzversteigerung, schreibt Hannes Ametsreiter, CEO von Vodafone Deutschland und ehemaliger Vorstand des österreichischen Mobilfunkproviders A1. Dass der Vorstand eines Telko-Unternehmens keine große Freude mit OTTs (Over-the-Tops) hat, ist klar. Die Argumentation lautet: Wir armen Telkos bauen die ganze teure Infrastruktur, dann kommen Start-Ups wie WhatsUp und profitieren mit ihren Business-Modellen von unseren Netzen. Würden Stromanbieter genauso argumentieren, hätten wir weder Kühlschränke noch sonstige Elektrogeräte… aber dass die enorm hohen Kosten der Versteigerung den Netzausbau – ohnehin ein wunder Punkte bei den Nachbarn – nicht gerade beschleunigen werden, ist auch klar. Wie sehen Sie das? Gehören die „Auktionsschäden repariert“, wie Ametsreiter schreibt. Oder holt sich Vodafone die Lizenzmilliarden sowieso von den Kunden zurück?

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.