Google I/O: Künstliche Intelligenz für alle(s)

Google I/O: Künstliche Intelligenz für alle(s)

Bei der gestrigen I/O 2017 Keynote konnte Google CEO Sundar Pichai aus dem Vollen schöpfen. Der rote Faden, der sich durch so gut wie alle neu vorgestellten Services zieht, heißt Künstliche Intelligenz: Google Bild- und Inhalts-Erkennungsalgorithmen sind erwachsen geworden.

Der Paradigmenwechsel im Hause Google lautet: „From Mobile First to AI first“. „We can do the hard work for you“, dieser Satz zog sich durch Pichais Keynote wie ein roter Faden. Die KI Technologien werden zu Querschnittsmaterie, die alle Google-Services betreffen: Von Gmail Auto-Replies über eine verbesserte Jobsuche bis hin zu Bilderkennung und -bearbeitung reichen die Automatismen, mit denen Big Data Champion Google sein Monopol weiter sichern will.

Für das sogenannte „Deep Learning“, also das Trainieren der neuronalen Netze im Hintergrund, setzt Google eigene Hardware ein. Auf der I/O präsentierte das Unternehmen die zweite Generation dieser TPUs (Tensor Processing Units), deren Leistung bei 180 Teraflops liegt. Bis zu 64 TPUs lassen sich zu einer Einheit mit satten 11,5 Petaflops verbinden.

Diese geballte KI Power will Google zukünftig als Cloud-Dienst auf On Demand Basis anbieten. Forschern stellt das Unternehmen eine dedizierte TensorFlow Research Cloud zur Verfügung, die aus 1.000 TPUs besteht und 180 Petaflops auf die Skala bringt.

Spannender als die nackten Zahlen sind natürlich die Anwendungsmöglichkeiten – und die sind ausgesprochen vielfältig: Ob automatisch entfernte Bildelemente (etwa ein Maschendrahtzaun vor dem Motiv), schlauere Chatbots oder Zeichnen in der Cloud: Google hat die Grundlagen der Mustererkennung mittlerweile im Griff, nun folgen die Applikationen dieser Basistechnologie.

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