Die ersten Küchenschellen

Die ersten Küchenschellen

StammleserInnen werden die infrequenten Updates der letzten drei Tage bereits bemerkt haben… Nun denn: immer, wenn ich in Osttirol bin, ist die Ablenkung durch großartige Landschaft, fantastische Wanderungen und Family-Business zuverlässiger Garant für niedrige Blogging-Frequenz.

Heute nachmittag zum Beispiel war ich am Iselsberg – bei sehr frühlingshaften Temperaturen. Auf den Almwiesen liegt in den schattigeren Spots noch Schnee, aber zugleich schießen die erste Hochgebirgsblumen schon der Sonne entgegen. Zu den frühesten blühenden Botschaftern des Winterendes gehörten die Küchenschellen; und – just my five unqualified cents – an die elegante Schönheit solcher Alpenblumen kommt die schönste Zuchtrose niemals auch nur ansatzweise ran. Aber sehen Sie selbst:

Küchenschellen
8 Antworten
  1. Hartmut Dresia says:

    Hallo ritchie,

    interessanter Beitrag. Unter Küchenschellen hätte ich mir Alarmvorrichtungen in gastronomischen Betrieben vorgestellt. Erstaunlich, dass sie stattdessen in den Alpen blühen.

    Gruß
    Hartmut

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  2. michael says:

    Eine echt schöne Pflanze, aber vom Name aus gesehen wäre ich nie darauf gekommen das es sich um eine Pflanze handelt.

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  3. Gunhild Simon says:

    Küchenschellen sind Frühblüher. Sie haben den Charme des Frühlings und deshalb in allen Lila- und Pinktönen sogar Einzug in die Gärten gehalten. Man kann sie hier in Hamburg auf dem Isemarkt in großer Auswahl finden.
    Sie nutzen die ersten Sonnenstrahlen, um ihre Blüten zu öffnen. Ihre zart-silbrige Behaarung schützt sie vor Frost und Kälte. Man findet sie auch auf den runden Kuppen des Kaiserstuhls. Sie sind auf Triften zuhause, auf „armen“ Böden und sonnigen Standorten. Nährstoffreiche, also gedüngte Wiesen, dagegen haben keine Blumen mehr zu bieten, ein Fremdkörper in der Natur.

    Gruß,
    Gunhild

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    • ritchie
      ritchie says:

      Hi Gunhild, „Charme des Frühlings“ trifft’s wirklich sehr gut! :mrgreen:

      @Hartmut + Michael: yup… in der Tat ein äußerst irreführender Name! Mir zumindest ist keinerlei kulinarische Verwertung dieser Pflänzchen bekannt.

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      • Gunhild Simon says:

        Kann es sein, dass der Name Küchenschelle eigentlich mit Küche nichts zu tun hat?

        Zur Etymologie habe ich dies gefunden:

        Die Küchenschelle ist eine giftige Anemonenart, deren Blütenform, an eine im Winde hin- und herschaukelnde Glocke erinnert. Küchen- könnte etwa eigentlich „Kühlein“ gemeint haben. Dann wäre sie einer „Kuhglocke“ nachempfunden.

        Gruß,
        Gunhild
        http://www.blog.institut1.de

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  4. Briefkasten Micha says:

    Ich hätte jetzt auch glatt gedacht das Küchenschellen etwas technisches bzw. zum fest machen ist. Nun bin ich wieder etwas schlauer geworden. :smile: Habe den Blog einmal unter meine Favoriten abgelegt.
    Gruß
    Briefkasten Micha

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    • serrano says:

      Datenschmutz ist auch schon eine Weile unter meine Favs… manche beschweren sich ja über den Themenmix, ich mag gerade den am liebsten – viel interessanter als ein straightes Marketingblog. Weiter so! :cool:

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