Der ultimative AdBlocker schaut genau hin

Bislang nutzen AdBlocker umfangreiche URL-Listen, um Werbeinhalte auszublenden. Das Katz-und-Maus Spiel zwischen Werbern und Blockern ist mittlerweile fixer Bestandteil der Publikationsstrategie vieler Verlage, die AdBlocker Nutzern natürlich gerne den Zutritt zu ihrer Seite verwehren möchten. Eine neue Studie unter der Leitung des Informatikers Arvind Narayanan prognostiziert schlechte Zeiten für die Anti-Adblocker Fraktion. Sein Prototyp erkennt Werbung anhand mehrerer Erkennungstechniken, die im Wesentlichen jene Elemente identifizieren, die Werbung kennzeichnen – auf Facebook beispielsweise der Zusatz “sponsored post”.

Auch für die Umgehen und AdBlocker-Walls, wie sie etwa Bild.de einsetzt, haben die Forscher neue Ideen. So könnte eine virtuelle Kopie der Webseite dem Server vorspiegeln, die Werbung sei ausgeliefert worden, während der Nutzer eine Version ganz ohne Ads zu Gesicht bekommt. Narayanan meint, dass langfristig die AdBlocker-Fraktion das Rennen gewinnen wird. Ob sein Optimismus gerechtfertigt ist, muss die Zukunft zeigen.

Forscher basteln am ultimativen Adblocker

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