Facebook-Tipp: Keine Personenprofile für Nicht-Personen!

fgroupsMeine Friend-Add Policy bei Facebook ist nicht besonders streng: die meisten meiner virtuellen Freunde kenne ich zumindest vom (virtuellen) Sehen, im Zweifelsfall hilft eine kurze Nachfrage. In letzter Zeit fällt mir aber immer öfter auf, dass mehr und mehr „schlaue“ Social Marketing Experten Personenprofile für Clubs, Vereine und sogar Veranstaltungen anlegen. Ein kleiner Ratschlag: Bad Idea, FB löscht solche Profile nämlich on demand.

Wer Partys bewerben möchte, verwendet am – irgendwie liegt’s ja nahe – dazu am besten die Events-Applikation, Brands und Companys sind auf Pages gut aufgehoben und für alles andere gibt’s schließlich noch die guten alten Gruppen, Causes und so weiter. Mag schon richtig sein, dass der Durchschnittsuser Freundschaftsanfragen eher beantwortet als Gruppen- und Eventeinladungen. Aber die Facebook-Policy ist in diesem Punkt sehr strikt: wer keine (im juristischen Termini „natürliche“) Person ist, darf sich auch kein FB-Profil anlegen. Das macht organisations- und vermarktungstechnisch durchaus Sinn, sowohl für Facebook als auch den User: denn während es nicht möglich ist, allen Freunden eine Message zu schreiben, können sowohl Page- als auch Group-Admins ihre Fans respektive Mitglieder per Mausklick am laufenden halten.

Zwar zeigt sich Facebook im Ernstfall häufig kulant und erlaubt beispielsweise, bereits angesammelte Friends als „Fans“ in eine Page zu übernehmen, allerdings sollte man das unnötige Risiko gar nicht erst eingehen. In diesem Sinne werde ich auch weiterhin Anfragen von Partys, Clubs, Vereine und sonstigen Nicht-Personen, die meine Freunde sein wollen, ablehnen. (Anders verhält sich’s natürlich mit gut gefakten menschlichen Charakteren.) Was ich damit sagen will: besser keine sinnlose Arbeit in ein Profil investieren, das früher oder später sowieso gelöscht wird und für Marketingzwecke besser auf Pages und/oder Gruppen setzen!

16 Antworten
  1. shibumi says:

    „FB löscht solche Profile nämlich on demand.“
    warum eigentlich on demand. ich würde sowas gar nicht zulassen, dann wäre alles klar.

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    • günstig says:

      vielen ist doch in der Vereinsarbeit gar nicht klar, was Spam ist und was sie damit veranstalten bzw. anrichten. Hauptsache man ist im Gespräch…

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  2. Horst says:

    Auffällig finde ich es jedenfalls, dass besonders häufig Firmen mit einem bestimmten Charakter bei Facebook anzutreffen sind, die versuchen an Kontakte heranzukommen, während andere Organisationen – wie z.B. gemeinnützige Vereine – dahingehend nicht auffällig werden.

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  3. Doktrix says:

    Erstmal vielen Dank für den Tip, auch wenn er für mich zu spät kommt.

    Hatte mich eigentlich als Obmann meines neu gegründeten „NON-Profit“ Vereins eingetragen und schon ziemlich viele Freunde – Gruppen – Texte – Bilder …die nun einfach WEG sind …ohne Warnung…ohne Möglichkeit auf Änderung, nur das finde ich persönlich „fies“ auch wenn man keine Ansprüche hat, auf kostenlos zur Verfügung gestellten Service.

    Aber vielleicht bekomme ich ja noch eine Antwort von FB und man kann was retten, denke aber wohl eher nicht, was weg ist ist weg ..oder so.

    euch alles Gute …der NICHT SPAMMER ;-)

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