Wie bekommt man mehr Twitter-Follower?

twitter-profile-datadirtAm Wochenende hat mein Twitter-Account die 30k-Grenze überschritten, derzeit folgen mir knapp 32.000 Microblogger. Das ging zwar etwas schneller als erwartet, kam aber keineswegs vollkommen überraschend, da ich mich durchwegs aktiv um mehr Followers bemüht habe. Danke für den Support, danke an alle meine deutschsprachigen Followers! Als Dankeschön möchte ich ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern. In diesem Beitrag werde ich drei meiner erfolgreichsten Strategien Schritt für Schritt beschreiben, denn eines kann ich Ihnen garantieren: „Drücken Sie auf den Knopf und eine Woche später haben Sie 10.000 Followers“ spielt’s nicht: um richtig viele und möglichst viele richtige (=thematisch interessiert) Microblogging-Kontakte zu sammeln, muss man unbedingt verschiedene Vorgehensweisen kombinieren.

Häufig taucht in Gesprächen über Twitter die Frage nach dem erforderlichen Zeitbudget auf: ich denke, dass es wenig Sinn macht, pro Tag mehr als 1-2 Stunden in Twitter zu investieren. In meinem Fall war’s in den letzten Monaten so, dass ich pro Woche zweimal 2 Stunden am Stück für diverse „Maintenance Tasks“ (Tweet Scheduling, Follow-Friday Vorbereitungen, Follower Vetting, Mash-Ups evaluieren etc., dazu später mehr) benötigt habe und zusätzlich pro Tag im Durschnitt etwa 20 bis 60 Minuten fürs „Echtzeit-Tweeten“.

Das mag vordergründig relativ viel erscheinen, erwies sich aber unter anderem als eine der effektivsten Methoden, den Traffic auf meinen Blogs nachhaltig zu steigern – und mit den richtigen Tools und Clients lässt sich auf jeden Fall schon vom Start weg viel Zeit einsparen. Die Basics spar ich mir allerdings, und komme ohne weitere Umwege wie versprochen nun zu drei Follower-Building Anleitungen.

Caveat 1: Wer beschließt, dem natürlichen Lauf der Micro-Blogging Dinge etwas nachzuhelfen und seinen Account behalten möchte (Twitter wird immer strenger in der Spam-Bekämpfung), sollte unbedingt den Tina Turner Refrain beachten: Not push Twitter Limits! Es gibt Obergrenzen für die Zahl der Personen, denen man followen kann (grundsätzlich 2.000, und aber dieser Zahl dann maximal 20% mehr Usern als man selbst Followers hat), es gibt tägliche Limits für Private Messages, Restriktionen für die wiederholte Aussendung des gleichen Tweets, ein Limit für die maximal Anzahl an Usern, denen man pro Stunde folgen darf (100)… diese Zahlen ändern sich, und wer über die Stränge schlägt, riskiert, dass der eigene Account gesperrt wird – und das wär doch schade um die viele Arbeit. Siehe dazu auch Making Progress on Spam am offiziellen Twitter-Blog bzw. The Twitter Rules.

Caveat 2: Alle nachfolgend beschriebenen Techniken setzen voraus, dass man regelmäßig twittert, einen Avatar verwendet, sich generell darum bemüht, interessante Links zu posten und auf Anfragen reagiert. Kurzum: Content and Communications are King and Queen. Der Rest ist lediglich ein kleiner Durchlauferhitzer, aber für sich allein genkommen wertlos.

Der eingesprungene Such-Axel

Die Twitter-Suche bietet perfekte Möglichkeiten, Themen-affine User zu finden. Man nutzt dazu entweder das Web-Interface unter search.twitter.com oder – wesentlich komfortabler – die Suchfunktion des Tweetdeck Clients: der ermöglicht das Abspeichern von bis zu 20 Keyword-Trackings, die als eigene Spalten angezeigt werden.

Hilfreich ist dabei eine Liste mit relevanten Keywords bzw. Keyword-Kombinationen (Tweetdeck unterstützt auch die Boole’schen Operatoren AND und OR), die regelmäßig themenaffine User frei Haus liefert. Nach einem kurzen Blick auf das jeweilige Profil folgt man. Dabei ergeben sich auch ständig Anknüpfungsmöglichkeiten für Gespräche und so kommt man zugleich laufend mit neuen Usern, die sich mit dem gleichen Themengebiet befassen, in Kontakt.

Vorteil: Nichts geht über händische Selektion – das Followen lässt sich recht gut „nebenbei“ beim Twittern erledigen – und je sorgfältiger man auf Themenrelevanz achtet, desto höher wird die Follow-Back Rate sein.
Nachteil: Zeitaufwendigste Methode, skaliert schlecht und erfordert regelmäßigen „Aufräumen“ der Followed-Liste.

Der doppelte Tweetlater-Rittberger

Wer Twitter professionell nutzt, hat sich hoffentlich schon längst einen Tweetlater-Account zugelegt. Der Online-Service von Dewald Pretorius ermöglicht die zeitgesteuerte Aussendung von Tweet-Messages und verwaltet beliebig viele Accounts. Auch in der Free-Version sehr nützlich – die Power-Features stehen aber nur Pro-Usern zur Verfügung. Der Pro-Account kostet 20$ im Monat, die sich schon allein aufgrund der neu integrierten Follow-Funktion, die pro Account und Monat 1.200 User vollautomatisch recherchiert, mehr als auszahlen.

Während der Auto-Follow Mechanismus vor einigen Monaten noch recht nützlich war, ist Twitter inzwischen von zu vielen Spam-Accounts übersät, um diese Funktion weiterhin zu nutzen. Tweetlater bietet hier eine perfekte Lösung namens „Follower Vetting“ an: sämtliche User, die dem eigenen Account folgen, kommen in eine übersichtliche Warteliste und werden mittels bestimmter Filter-Kriterien vorselektiert, die in meinem Fall so aussehen:

twitter-tweetlater

Alle zwei bis drei Tage schaut man die Liste kurz durch und nimmt allfällige Korrekturen vor – dass zusätzliche Statistiken (á la: von wie vielen Usern wurde dieser User geblockt etc.) angezeigt werden, macht den Auswahlprozess extrem effizient, und das ist auch notwendig: bei größeren Accounts sammeln sich schon mal 500 neue Followers oder mehr pro Woche an.

Die oben erwähnte Recherche-Funktion heißt „Friend Finder“. Selbiger muss pro Account aktiviert und konfiguriert werden. Da die Filterfunktionen äußerst granular arbeiten und beispielsweise auch Negativ-Keywords und viele weitere Einstellmöglichkeiten bieten, ist die Qualität der so generierten Vorschläge immens hoch. Die kommen (täglich bis zu vierzig) in die oben beschriebene Vetting-Liste, wo man nochmal einen Blick drauf werfen kann, aber nicht muss – nach einem einstellbaren Zeitraum folgt Tweetlater automatisch.

Vorteil: TweetLater bietet diverse unverzichtbare Komfortfunktionen für Pro-Microblogger. Speziell beim Follower-Aufbau schlägt der neue Friendfinder jede andere Automatisierungs-Software aber bei weitem, da Spam-Accounts äußerst zuverlässig ausgefiltert werden. Richtig konfiguriert bringt das Tool im Monat ein paar Hundert themenaffine Followers – ganz auf Autopilot und ohne Probleme mit Twitter-Limits zu verursachen.
Nachteil: TweetLater Pro-Account erforderlich, aber die 20 Dollar pro Monat (zahlbar via PayPal) sind gut investiert. Wer unschlüssig ist, kann die Pro-Version für 10 Tage kostenlos testen. Aber Vorsicht: Sie werden anschließend nicht mehr auf Tweetlater Pro verzichten wollen.

Rückwärts-Salto á la Pretty Link für WordPress-Blogger

Viele Heavy-Twitter-User betreiben eigene Blogs, eine aktuelle Umfrage auf Deutschland ergab, dass über die Hälfte der Top-Tweeper zugleich bloggen. Die überwiegende Mehrheit wählt dazu WordPress, und dementsprechend breit gefächert ist mittlerweile die Auswahl der Twitter-Plugins.

Maß aller Dinge waren bis vor einigen Monaten Alex Kings Twitter Tools. Das Plugin implementiert eine 2-Weg Einbindung: einerseits werden neue Postings automatisch getweetet, andererseits können die eigenen Tweets am Blog angezeigt oder sogar als täglicher bzw. wöchentlicher Digest-Beitrag geposter werden. Vor relativ kurzer Zeit betrat TweetMeme die Bühne: mit nur einem Klick lassen sich die eigenen Blogbeiträge retweeten. Damit diese auch mit RT @eigeneraccount erstellt werden, muss man sich erst von den Betreibern authentifizieren lassen, sonst hagelt es Eigenwerbung á la RT @tweetmeme. Die Idee ist genial, weniger erfreulich ist der zwangsweise Weg über die TweetMeme-Server, denn die gemessenen Retweets werden für ein Social News Portal verwendet.

Enter Pretty Link: Blair Williams veröffentlichte vor einigen Monaten ein Plugin, das die Erstellung und Verwaltung von Short-Links unter WordPress ermöglicht. Aufgrund der 140-Zeichen Begrenzung müssen längere Links URL-Shortener wie bit.ly und Co. durchwandern – eine verschenkte Gelegenheit, denn wesentlich professioneller wirken Links á la http://meinedomain/13x. Genau dafür ist Pretty Link zuständig.

Vor wenigen Tagen präsentierte Blair die Pro-Version. Ähnlich wie im Fall von TweetLater kann man mit der Free-Edition eine Menge anfangen, die Pro-Version bietet allerdings eine ganze Reihe von zusätzlichen Conversion-Features, die ich im Detail in einem eigenen Beitrag erklären wären. Im Zusammenhang mit dem Thema Follower-Building interessieren uns in erster Linie die „Automatic Pretty Link Creation and Posting Options“: Pretty Link kreiert für jedes neue Posting automatisch einen Shortlink und fügt ein ReTweet-Badge á la TweetMeme ein, das allerdings ohne Drittanbieter-Server auskommt. Damit erhöht man nicht nur die ReTweet-Rate, sondern bekommt ein äußerst nützliches Tracking-Tool in die Hand. So sieht der Options-Screen der Pro-Version aus:

ploptions

Als äußerst praktisch erweist sich in diesem Zusammenhang der sogenannte Pretty Bar: er fügt einen Top-Bar ein, auf dem man nicht nur das eigene Logo, sondern auch diverse Share- und Follow-Funktionen integrieren kann (siehe hier). Die Stärke des Bars liegt im richtigen Zeitpunkt: User, die in einem ReTweet auf einen interessanten Link klicken, folgen sehr häufig. Screenshots und weitere Infos zur Funktionsweise gibt es auf der offiziellen Pretty Link Pro Homepage. Derzeit verkauft Blair die Lifetime-Pro-Lizenz für bis zu 5 Seiten um $97, ab 1. September steigt der Preis auf $147. Zuschlagen!

Vorteile: eigene Short-URLs, perfektes Tracking, Erhöhung der ReTweet- und Follow-Rate
Nachteile: nur verfügbar für WordPress-Blogger.

Addendum: Wie komme ich eigentlich zu mehr ReTweets?

Klingt wie die klassische Frage an Radio Eriwan, und die Antwort, die man häufig liest, lautet: „Mit interessanten Tweets!“ Das ist zweifellos wahr, aber manchmal kann man dem Glück auch ein wenig auf die Sprünge helfen: ReTweet It basiert auf einem Austausch-System, erfordert keine Datenweitergabe (Log-in erfolgt via Twitter-Auth) und ermöglicht Usern mit mindestens 50 Followern, ihre Nachrichten retweeten zu lassen. Um die nötigen Credits zu bekommen, kann man entweder selbst retweeten oder via PayPal ein paar Münzen einwerfen – 100 RTs kosten aktuell $10,-. Das ist meiner Meinung nach aber gar nicht erforderlich, da man eigentlich laufend recht interessante Tweets im System findet, die man guten Gewissens retweeten kann :mrgreen:

Fazit: eigene Choreographien entwerfen!

Wie schon einleitend gesagt: interessante, themenrelevante Tweets und Gesprächsbereitschaft sind die Grundlage für erfolgreiches Follower-Building und in weiterer Folge für den Einsatz von Twitter als Marketing-Tool. Mit den oben beschriebenen Methoden kann man gefahrlos nachhelfen und die Weg zum Twitter Whale (so heißen User mit 10k+ Followern) beschleunigen. Die oben skizzierten Tipps sollen lediglich Anhaltspunkte geben, außerdem ist es im Lauf der Zeit erforderlich, die eigenen Taktiken und Toolsets dem Status des Accounts anzupassen. Ich habe beispielsweise festgestellt, dass 90% aller frei verfügbaren Mash-Ups für Userverwaltung, Stats etc. ab 15k Followern nicht mehr oder nur sehr unzuverlässig funktionieren. Tweetlater Pro und Pretty Link Pro kann ich uneingeschränkt empfehlen: angesichts der immensen Zeitersparnis sind beide Tools unglaublich preiswert.

Am Schluss noch eine kleine Bitte: wenn Sie mit diesen Tipps etwas anfangen können, dann schenken Sie mir doch bitte Ihre Stimme bei der Mr. Twitter Austria Wahl. (Man kann für beliebig viele User abstimmen.) Danke!

102 Antworten
  1. Wini says:

    Spannender Artikel, zwar nur überflogen, dafür aber ausgedruckt und am stillen Örtchen bereit gelegt. Da braucht man immer was spannendes zum Lesen. :-)

    Antworten
      • Wini says:

        Ja so lange Beiträge schiebe ich meist in einen Favoriten Ordner, um dann darauf zu vergessen. Habe mir angewöhnt die Artikel auszudrucken und dann „in einem ruhigen Moment“ zu lesen. Funktioniert super.
        Zum Artikel selbst. Wirklich gelungen, obwohl ich finde es gibt nur eine Antwort auf deine Frage. Und die lautet Content. Stimmt der Inhalt, spricht es sich schnell herum und die Verfolger werden immer mehr. Deine Tipps unterstützen diesen Prozess natürlich und funktionieren sicherlich auch hervorragend, außer wenn der Content nicht stimmt. Ich glaube da helfen die besten Tipps nichts mehr.

        Antworten
        • ritchie
          ritchie says:

          Doppelt full akk… was das „Nach-Hinten-Schieben“ betrifft: da hab ich die gleiche Erfahrung – Bookmarking ist bloß Delegation, die Sachen, die ich in Ruhe lesen will, drucke ich mir auch aus.

          Und was Content betrifft: völlig richtig. Du kannst „Follower-Building-Tactics“ – egal welche – nur dann sinnvoll anwenden, wenn Du auch was zu sagen respektive zu tweeten hast :mrgreen:

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        • gazeteler says:

          Das scheint bei vielen der Fall zu sein :-) Jedenfalls gehöre ich auch zu denjenigen, der Lesezeichen anlegt, sie aber nie aufruft

          Antworten
    • ritchie
      ritchie says:

      Bei Nischenthemen gibt’s natürlich viele zusätzliche Dinge, die man tun kann – aber die oben beschriebenen Taktiken lassen sich auf jedes Field of Interest umlegen!

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  2. Mißfeldt says:

    Hey Ritchie,
    sehr interessant. Danke für die Tipps. Dennoch habe ich eine etwas ketzerische Frage: Wie kann man 17.777 Leuten folgen? Kommt dabei irgendwas rum? Ich finde beim Twittern auch ganz interessant, dass man über die tweets mitbekommt, wie einige Leute ticken. Das geht bei mir aber nur mit max. 100.
    Und: räumst Du deinen Follower echt noch von Hand auf? Ich stelle mir vor, dass das bei der Menge ziemlich viel Rabeit sein müsste, das zu prüfen. Hast Du Tricks, wie Du Spam-Follower möglichst schnell identifizierst?
    Gruß, Martin

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    • ritchie
      ritchie says:

      Hi, guter Punkt – ich les natürlich nicht alles – manchmal (ziemlich arbiträt) schau ich schon in die allgemeine Timeline, aber grosso modo check ich nur die @-messages… für das Mitlesen verwende ich die Group-Funktion von TweetDeck, da hab ich meine perönlichen „High Potentials“ drin, von denen ich alles lese – die Liste muss natürlich immer upgedatet werden, aber grade den „Entropiefaktor“ – also nicht alles mitzukriegen – mag ich bei Twitter sehr.

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    • ritchie
      ritchie says:

      PS: Nein, Aufräumen tu ich nicht mehr… die neue Listenansicht ist zu mühsam, und die diversen Mash-Ups, inkl. TwitterKarma, funktionieren meiner Erfahrung nach ab 15k nicht mehr; da bekommt man zuviele Timeouts.

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  3. Georg Schober says:

    sehr interessant – danke für deine plauderei aus dem nähkästchen. es ist zwar sehr verlockend möglichst viele followers zu haben. ich schaffe das folgen allerdings bereits bei 300 bzw. 600 followers nicht mehr. vielleicht sollte ich einen schnellleselernkurs besuchen. ;-)

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    • ritchie
      ritchie says:

      Hi, ich lese natürlich auch nicht alles… aber so funktioniert Kommunikation immer schon: arbiträre Parts mitbekommen und sich dann (gegebenenfalls) in die Diskussion involvieren. Die Zentralperspektive (im Sinne von „alles mitbekommen“) ist doch bloß ein Postulat monotheistischer Religionen :mrgreen:

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  4. Gerald Bäck says:

    Toller Artikel, speziell Tweet-Later werde ich mir auch genauer ansehen. Was das verwenden eigener Url-Shortener betrifft, bin ich skeptisch. Die sind meiner Meinung nach nur gut, wenn man fremde Links postet, bei Links zum eigenen Content, sollte man auf möglichst bekannte Shortener zurückgreifen, da ansonsten viele Search Engines und Aggregatoren den Link nicht zurückwandeln können und man so wertvolle Verlinkungen aufs eigene Blog verliert. Zumindest meine Theorie.

    lG Gerald

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  5. Matti says:

    Die Frage ist jetzt nur was fängt man mit all den Followern an. Wieviele der Leute lesen die Tweets überhaupt noch mit? 1%, vielleicht 2%? OK bei der Masse wäre da ja schon einge ganze Menge aber vermutlich sind 1% schon ziemlich hoch gegriffen.

    Schöne Grüße

    Matti (Der den Twitter Hype immer noch nicht versteht ;))

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  6. Alligator says:

    Deine Tipps sind echt hilfreich um mehr Twitter-follower zu bekommen.
    Gerade in Verbindung mit einem Blog bringt es echt was.

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    • ritchie
      ritchie says:

      Nicht besonders viel… hat vor einigen Monaten noch ok funktioniert, mittlerweile hat sich aber die Struktur von Twitter zu sehr verändert; damit fängt man sich in erster Linie Spam ein. Gekauft hab ich mir die SW natürlich aus Neugier und zum Testen, hat mich aber nicht überzeugt.

      Antworten
    • ritchie
      ritchie says:

      Um diesen Beitrag zu verstehen, kenn ich mich zuwenig mit der API aus. Tatsache ist allerdings, dass Big G noch keine endgültige Vorgehensweise für den Umgang mit Twitter-Messages und Twitter-Links gefunden hat. Da ändert sich ständig was – mal wird Twitter komplett exkludiert, mal teilweise; bei den diversen URL-Shortener Services kommt’s rein drauf an, wie die Weiterleitung passiert. Bei Pretty-Links kannst du die Shortlinks entweder cloaken oder mit 301er/307er Redirects machst oder die Links cloakst.

      Ob die Backlinks dann aber tatsächlich gewertet werden, hängt rein von Googles Policy ab.

      Antworten
  7. Ein Student says:

    Sehr interessanter Artikel, für mich leider nur aus beruflichem Interesse zu gebrauchen. In diese Sphären werde ich mit meinem Twitter-Account wohl nie vorstoßen :)

    Besten Dank!

    …aber vielleicht doch besser vor dem Veröffentlichen noch einmal (mehr?) Korrekturlesen ;)

    Antworten
    • ritchie
      ritchie says:

      Hi, hat die Rechtschreibprüfung schon wieder versagt? :mrgreen: Bei eigenen Texten werd ich immer so betriebsblind, hab nix gefunden – was ist dir aufgefallen?

      Antworten
  8. Roger says:

    Interessanter Artikel, das sollte man mal ausprobieren, kenne jemanden der twittert immer schöne Bilder von Häusern aus der Welt und holt sich so neu Menge Follows, naja jedem wie er es mag.

    Antworten
  9. Tanja says:

    Hi,

    Gratulation, 32557 followers ist sehr ‚impressive‘.
    ich muss sagen, super interessanter Artikel, ich werde auch das Tweetlater Pro Tool nutzen, bisher habe ich nur die kostenlose Version.

    LG,
    Tanja

    Antworten
    • ritchie
      ritchie says:

      dankeschön! TweetLater kann ich wirklich nur empfehlen, vor allem der FriendFinder rockt immens. Und der Support ist auch super, heute hab ich was gebraucht – Antwort und Problemlösung in 3h :mrgreen:

      Antworten
      • Tanja says:

        Hi Ritchie,

        danke. Ich habe bemerkt, meine Website-URL ist kommischerweise falsch gespeichert mit einem /dontfollow/ ?!? was gar nicht existiert.

        ich bitte entweder um eine Löschung oder eine korrekte Eintragung der Addresse.

        Vielen Dank!
        LB,
        Tanja

        Antworten
  10. Teufel says:

    Irgendwie kann ich die Begeisterung im Twitter nicht verstehen. Ich finde es nicht so spannend, mein ganzes Leben zu erzählen. Aber ein automatisiertes Twitterfeed habe ich auch :D

    Antworten
  11. Roger says:

    Hallo Ritchie,
    ich habe mir vor 5 Tagen nachdem ich Deinen wunderbaren Beitrag gelesen haben, das Twitterdeck mal runtergeladen und ausprobiert. Ich war erstaunt was da ohne followers so rüberkokmmt. Ich poste ungewöhnliche Pressemitteilungen, und bekomme pro Tweet um die 30 – 50 Besucher, kann das sein ??? Wo kommen die denn genau her, kannst Du das kurz mal erläutern, wo man genau sieht was ich poste ! Das würde mich brennend interessieren. In meinen Stats sehe ich nur die Hits ohne Ref, aber es kommen definitiv gute Besucher, das sich ich am Beitragszähler, manchmal in 10 Sekunden bis zu 50 Stück. Danke im voraus, Gruß

    Antworten
    • ritchie
      ritchie says:

      Das klingt ganz nach Suchfunktion: viele Human Users, aber auch diverse Mash-Ups, recherchieren Followers anhand bestimmter Keywords über die Twitter-Suche und folgen anschließend Usern aus der gleichen Nische; wenn du ungewöhnliche Tags verwendest, kommt da schnell mal einiges zusammen! Tweetest du in Englisch oder Deutsch?

      Antworten
      • Roger says:

        Hi Ritchie, ich twitter nur in Deutsch, aber das lohnt sich ganz gut, sind natürlich in erster Linie nur Leser, aber das ist ja auch völlig in Ordnung. Ich werde jetzt die Google Translate Funktion hinzufügen, dann kann ich auch englischsprachige ansprechen, aber ist schon erstaunlich was da wirklich rüberkommt. Sind wohl alle „wissenshungrig“ :-) ! Ich dachte zuerst als ich das hier gelesen haben, das klappt nur, wenn man genügend Followers hat, aber mit dem Twitter Deck, ist das schon prima, sind viele aus der Schweiz die da rüberzwitschern :-) !

        Antworten
  12. Uwe says:

    Vielen Dank für diesen hilfreichen Artikel.

    Als „alter web 1.0 hase“ tu ich mich doch derzeit noch etwas schwer mit den ganzen neuen, tollen und vielfältigen möglichkeiten die twitter und co. so bieten. bookmark gesetzt und mal sehen was wird :)

    Antworten
  13. jess says:

    Hallo Ritchie, der Artikel ist wirklich sehr informativ! das jemand so strukturiert an Twitter rangeht und auch noch Ergebnisse erzielt ist wirklich beeindruckend. Du planst nicht zufällig eine englische Version dieses Beitrags? Würde den Artikel gerne meinem Kollegen in UK zukommen lassen…
    LG,
    Jess

    Antworten
  14. Monika Meurer says:

    Ich habe jetzt mal Tweetdeck installiert. Sieht wirklich sehr aufgeräumt aus. Ich verfolge einige Keywords. Natürlich kommen meine relevanten Wörter nicht so oft in der Twitterwelt vor. Dauert dann halt etwas länger. Ich werde berichten.

    Antworten
  15. Thorsten says:

    boa .. da muss ich mal ein Mega-Lob los werden. Selten so ein interessanten Blog gelesen. Zumal ich mich mit Twitter erste seit ein paar Tagen beschäftige. Das hat mich ein ganzes Stück weiter gebracht. Vielen Dank

    Antworten
  16. Verarschung hoch 10 says:

    ALLES LÜGEN, denn EGAL was man anwendet ob Hummingbird oder sonst ein free oder share Programm, TWITTER lässt PRO TAG nur 1000 FOLLOWING zu. Und jetzt rechnet einmal: Selbst bei 100% Follwers back, was es leider nicht gibt, sind das in der Woche höchstens 7000!!!

    Last euch nicht verarschen!!!

    Antworten
    • ritchie
      ritchie says:

      Immer mit der Ruhe – und richtig recherchieren :mrgreen:

      Es sind genaugenommen pro Stunde 100 und pro Tag max 2.400 – Follows, wohlgemerkt, wie du schreibst. Ich würde aus diversen Gründen niemandem, der seinen Account behalten möchte, empfehlen, das Limit voll auszureizen.

      ABER: Diese Einschränkung gilt erstens nicht für API calls und zweitens können dir pro Tag beliebig viele User Followen. Hummingbird ist aber in der Tat Schwachsinn, da gibt’s besseres.

      Antworten
  17. Maximilian says:

    Ein sehr interessanter Beitrag.
    „Der Pro-Account kostet 20$ im Monat, die sich schon allein aufgrund der neu integrierten Follow-Funktion, die pro Account und Monat 1.200 User vollautomatisch recherchiert, mehr als auszahlen.“
    Anhand welcher Kriterien recherchiert dieser denn? Nach bestimmten Keywords?
    Ist TweetLater daher mit Programmen wie z.B. Hummingbird zu vergleichen oder geht er da anderst vor?

    Antworten
  18. Chris says:

    Interessanter ausführlicher Beitrag – Danke! Witzigerweise fand ich aber auch die Comments sehr nützlich, mal die LEsezeichen auszudrucken weil die sonst eh im Nirwana verschwinden….mach ich dann auch mal!

    Was mich noch interessieren würde: Die Filterung bei Tweetlater um Spamaccounts zu vermeiden ist ja ganz nett, aber gib es ein Tool, dass das Folgen noch per Sprachraum justieren lässt, dass ich also nur Accounts die Deutsch twittern folgen kann?

    Antworten
    • Ritchie Blogfried Pettauer
      Ritchie Blogfried Pettauer says:

      Also bekannt ist mir da leider nichts; die Sprachthematik wird in der Twittosphere nach wie vor eher stiefmütterlich behandelt. Das lässt sich fast nur über die Keywords lösen (wobei viele Keywords halt nicht unique pro Sprache sind, was ein ziemliches Problem darstellt).

      Antworten
  19. Daniel says:

    Danke für den wirklich sehr gelungenen Artikel. Allein die Schreibweise und Erklärung der einzelnen Twitter-Choreographien hat mich zum schmunzeln gebracht ;)

    Und da obendrein für mich noch wirklich sehr sehr viele und gute Tipps im Artikel zu finden waren- daumen hoch!

    Wer mir die genannten Tools mal genauer ansehen, vor allem weil ich bisher noch nicht mit Tweetlater experimentiert hatte. Schön wäre noch gewesen, wenn du ebenfalls auf die Free Version eingegangen wärst, jetz muss ich schnell selbst suchen was mir die kostenlose Variante alles bietet ;)

    Gruß
    Daniel

    Antworten
    • Ritchie Blogfried Pettauer
      Ritchie Blogfried Pettauer says:

      Danekschön; Tweetlater heißt übrigens seit einiger Zeit Socialoomph, ist aber über die alte URL auch erreichbar. Mittlerweile gab’s auch diverse Feature Erweiterungen zur Verwaltung aller mögliche Netzwerke neben Twitter. Den Scheduling-Part beherrscht die Free-Version ebenfalls, das Gratiskonto bietet schon mal einen ordentlichen Funktionsumfang.

      Antworten
  20. CSS-Design says:

    Klasse Beitrag! Werde mich nun einmal den zahlreichen Links widmen. Allerdings bin ich nicht bereit für Follower zu zahlen, da lobe ich mir dann doch den im Schweiße meines Angesichts erkämpften einzelnen Follower ;O)

    Antworten
  21. Divena says:

    Ich habe für Kunden schon mehrere grosse Twitterprofile aufgebaut und das geht am schnellsten in dem man anderen folgt, die gerade aktiv sind (die jeweils ersten 10 aus einer Followerliste eines grösseren Profils) und am nächsten Tag unfollowed man alle, die nicht zurückgefolgt haben – so baut man im Schnitt 200-300 neue Follower am Tag auf. Mit Tweetlater kann man das automatische Folgen aktivieren. Eine aggressive Methode – aber funktioniert!

    Antworten
  22. Christian Löffler says:

    Da ich bisher ca. 500 Follower hatte und fast ausschliesslich über Webdesign und Gestaltungsthemen zwitschere, dachte ich mir – probiers doch mal aus und siehe da, meine Followerzahl hat sich seit dem fast verdoppelt.

    Die meisten Tools und Kniffe kannte ich zwar schon, aber man lernt ja bekanntlich nie aus.

    Antworten
  23. Andrea says:

    Hi Ritchie,

    vielen Dank für den klasse Artikel. Hatte Twitter auch lange Zeit als Modeerscheinung gesehen, aber inzwischen geht es kaum mehr ohne. Auch das direkte WP-Zusammenspiel ist super :)

    Beste Grüße Andrea

    Antworten
  24. Trierer says:

    Was ich noch suche neben meinem bei Dir gefundenen Facebook-Plugin wäre ein Twitter-Plugin, daß ich ähnlich wie den „Like-Button“ unter dem Artikel platzieren kann, leider finde ich da nix… Tip?

    Antworten
  25. Christopher says:

    Super Artikel, allerdings funktionieren die Links nicht?! Ich denke ich werde den ein oder anderen Tipp auch für meinen Twitter-Account nutzen. 74 Follower sind definitiv ausbaufähig. Über 30.000 Follower sind eine beeindruckende Anzahl. Ich denke allerdings, dass gute und informative Tweets einen wichtigen Beitrag für den Ausbau der Anzahl von Followern spielen.

    Antworten
  26. Samy says:

    Danke für den Artikel – viel Arbeit wartet da auf mich – jetzt geht es erst einmal daran, Twitter’s Userzahl zu erweitern ;-)

    Antworten
  27. Tamara says:

    Vielen Dank für die Mühe! Twitter ist mir stets ein Rätsel gewesen, vor allem wie man all die Follower bekommt, aber Du hast hier durchaus „Licht ins Dunkel“ gebracht! Freue mich über weitere Beiträge. Tamare

    Antworten
  28. Dieter says:

    Sauguter Blog! Ich beschäftige mich ja erst seit kurzem mit Twitter, umso dankbarer bin ich für solche Seiten wo etwas auch für „Anfänger“ gut erklärt wird. Oftmals werden die nämlich belächelt… Ein bayerisches Danke an dich! :beer: (coole Smilies. ;-) )

    Antworten
  29. Lars says:

    Tweetdeck nutze ich auch für meinen Account und zudem nutze ich TwitterLocal, das ist ein Tool das Accounts nach PLZ sucht, dadurch habe ich auch schon Freundschaften entwickelt, da man gezielt nach Leuten aus der näheren Umgebung suchen kann.

    Antworten
  30. Werk says:

    Sehr hilfreicher Artikel. Man lernt ja nie aus.. Danke, denn jetzt bin ich wieder etwas schlauer geworden was das twittern anbelangt!

    Antworten
  31. Alexander says:

    Hi Ritchie,

    wir planen in den nächsten Wochen eine Twitter Kampagne für unsere Firma und sind dabei auf deinen Artikelaufmerksam geworden. Die Mühe die du dir gemacht hast alles so in Detail zu beschreiben macht uns den Start wirklich um einiges einfacher. Vielen Dank dafür. Wenn du dich mal wieder ergiesen möchtest sind wir gern Abnehmer.

    Antworten
  32. sevgi212 says:

    hallo :-) vielen dank für die vielen tipps!! hab gerade angefangen zu twittern…. so langsam taste ich mich ran!!! als laie ist es garnicht so einfach, dir zu folgen….. nochmals vielen lieben dank!!!! ich werde alles nach und nach ausprobieren ;-) :frog3:

    Antworten
  33. Marco says:

    Vielen Dank! Ich bin immer noch nicht bei Twitter, will jetzt aber den Schritt wagen. Es ist ja der Wahnsinn was es da für Techniken gibt, aber ich schätze der Aufwand lohnt sich. Vielen Dank!

    Antworten
  34. Christine says:

    30.000 Followers! Herzlichen Glückwunsch. Da arbeit ich leider noch dran! Aber verdient sind sie allemal bei Dir!

    Antworten
  35. Nini says:

    Ohne alle Kommentare gelesen zu haben – danke, ist interessant. Ich habe nicht unbedingt vor, das Spiel so zu spielen (braucht man wirklich 1k Follower?) aber es ist interessant zu sehen, was man da machen kann.

    Erinnert mich ein bisschen ans Flickr-Tuning. ;-)

    Antworten
  36. Nicilotta says:

    Wir nutzen twitter, um potenzielle Geschäftspartner zu identifizieren. Da helfen die entsprechenden qualifizierten und thematisch passenden Followers natürlich sehr. Vielen herzlichen Dank für die Zeit, die wir Dank Eures Artikels nun einsparen können!

    Antworten
  37. azella says:

    ReTweet scheint interessant zu sein. Aber was bringt mir eine Zahl an Follower die da steht, aber keiner achtet wirklich darauf was ich schreibe sonder will selbst nur Follower… Eine riesen Twitter Blase.

    Antworten
  38. Steffen says:

    Der Bericht ist sicher mit 1 Jahr schon etwas alt, aber die Tipps sind für mich sehr nützlich, da ich gerade mit Twittern angefangen habe. mal sehen, wie es anläuft….

    Antworten

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