LinkedIn Services: Dienstleistungen am eigenen Profil

Services am eigenen Profil anbieten: LinkedIn wird zum Dienstleister-Verzeichnis

Zuletzt aktualisiert am 27. September 2019 um 18:25

Wer die LinkedIn Suche aus dem FF beherrscht und/oder einen Sales Navigator Account nutzt, findet auch jetzt schon recht leicht passende Dienstleister auf der Plattform. Ein neues Feature speziell für KMUs und EPUs wird die Suche nach Services in Kürze weiter vereinfachen: Am Profilabschnitt „Services“ können Mitglieder ihre Dienstleistungen in einem eigenen Profilabschnitt sichtbar und vor allem durchsuchbar machen.

Derzeit ist die neue Funktion nur für US-amerikanische KMUs und Freelancer mit Business Premium Account verfügbar, im Herbst 2019 wird die Services-Section dann USA-weit für 10 Millionen KMUs und Selbstständige (!) ausgerollt. Über die Verfügbarkeit außerhalb der Vereinigten Staaten ist noch nichts bekannt, aber es gibt immer einen Warteliste, in die man sich bereits jetzt eintragen kann.

LinkedIn Services: Wie funktioniert die neue Funktion im Detail?

Sobald die Funktion freigeschalten ist, finden die jeweiligen Nutzer am Profil eine Box, die sie zum Hinzufügen von Dienstleistungen auffordert. Im ersten Schritt gibt wählt man eine oder mehrere Kategorie.

LinkedIn Services dem Profil hinzufügen

Ist die Funktion freigeschalten, können Sie über die neue Profilbox Ihre Dienstleistungen hinzufügen.

Aktuell sind folgende Sparten verfügbar:

  • Accounting
  • Coaching & Mentoring
  • Consulting
  • Design
  • Finance
  • Home Improvement
  • Information Technology
  • Insurance
  • Law
  • Marketing
  • Photography
  • Real Estate
  • Software Development
  • Writing

Im zweiten Schritt fügt man eine Beschreibung der jeweiligen Tätigkeiten hinzu. LinkedIn empfiehlt:

Be as detailed as possible so members who view this section have a good sense for what you provide.

LinkedIn Services: Die Verzahnung mit der Suche

Beim neuen Profilabschnitt handelt es nicht um zusätzliches Eyecandy zum Behübschen des Profils, sondern die angebotenen Dienstleistungen sind eng mit der Suche verzahnt. Möchte jemand einen Buchhalter finden, kann er die Suche auf „Personen“ beschränken und im zweiten Schritt die jeweiligen Dienstleistungskategorie auswählen.

LinkedIn Services in der Suche

Die neue Service-Sektion ist eng mit der Suche verzahnt und bekommt einen eigenen Filter.

Vidya Chandra, der verantwortliche Group Product Manager, schreibt dazu:

Isn’t it great when clients come knocking on your door looking to hire? We agree. From now on, members looking for help will be able to filter their general LinkedIn searches for service providers.

Die von den jeweiligen Nutzern angebotenen Dienstleistungen werden in der Suche prominent dargestellt. Für konkrete Anfragen gilt wie immer auf LinkedIn: Private Nachrichten kann man nur an direkte Kontakte schicken, für alle anderen Nutzer sind kostenpflichtige Inmails erforderlich.

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Wer also Dienstleistungen anbietet und auf LinkedIn aktiv auf Kundensuche geht, tut gut daran, die eigenen Kontaktdaten deutlich lesbar am Profil zu hinterlegen (das ist sowieso aus mehreren Gründen eine hervorragende Idee) und in den in den Settings auf „open Profile“ umzustellen, um von jedem Nutzer auch ohne Inmail kontaktiert werden zu können. Diese Option ist allerdings nur in Premium-Accounts enthalten. (Unter Einstellungen – Kommunikation – Wer kann Sie erreichen? – Nachrichten).

Wird LinkedIn damit zum Konkurrenten von Gelben Seiten und anderen Dienstleisterverzeichnissen? Ja natürlich! Die eingebaute „Netzwerk-Logik“ macht es sehr einfach, sich bei gemeinsamen Bekannten vorab zu informieren, Profil und allfällige Referenzen geben einen umfassenden ersten Eindruck. LinkedIn demokratisiert damit zugleich die Dienstleistungssuche: Während derzeit vorwiegend LinkedIn-Profis Leads im Minutentakt generieren, werden die Services auch jene Dienstleister sichtbarer machen, die auf Ihrem Gebiet großartig sind – aber vielleicht nicht die talentiertesten Online-Marketer.

Offizieller Blogbeitrag: Help clients discover your services with a new feature on LinkedIn


Titelfoto: fotolia/ra2 studio | Screenshots: LinkedIn

2 Antworten
    • Ritchie Pettauer
      Ritchie Pettauer sagt:

      Ja, das stimmt – und das liegt natürlich auch daran, dass die LinkedIn Experten ihr Wissen über die Plattform auch für die Eigenpromotion nutzen. (Da nehm ich ich nicht aus :)

      Antworten

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