A1 Challenge for Apps

A1 Challenge: 80.000 Euro für App-Developper

Von einem Preisgeld in „symbolischer Höhe“ kann man da wahrlich nicht mehr sprechen: A1 hat die Challenge for Apps 2010 ausgerufen und prämiert die besten 3 Mobilprogramme. Das fertige Produkt muss spätestens bis zum 20. Juli im jeweiligen App-Store veröffentlicht sein, die Sieger werden in einer Kombination aus Uservoting und Fachjury-Urteil ermittelt. Das Siegerteam bekommt satte 50.000 Euro, für die zweit- und drittplatzierten gibt’s 20- respektive 10.000 Euro Preisgeld. Zusätzlich erhalten die ersten 50 Anmelder ein HTC Legend – wer am Schluss eine Applikation einreicht, darf das Gerät behalten.

A1 Challenge for Apps

Eingereicht werden kann Software für Android, iPhone und Blackberry. Die teilnehmenden Developper müssen volljährige sein (oder brauchen die Zustimmung ihres gesetzlich befugten Vertreters), genaue Details verraten die Teilnahmebedingungen. Am Weg zum Jackpot warten allerdings noch ein paar Zusatzaufgaben:

Wir möchten auch die Menschen hinter den Apps kennenlernen – hier ist Eure Mitarbeit gefragt. Stellt Euch kurz vor, findet Fans für Eure Ideen und stellt Euch dem User-Voting. Als Belohnung dafür winken Challenge Punkte. Insgesamt sind 100 Punkte zu holen, 20 davon für Challenge Aktivitäten, 20 für das User-Voting, 60 von der Fachjury.

Die erste Challenge Aktivität ist ein Video mit Teamvorstellung, das bis 10. Mai auf Youtube stehen muss – jeder Teilnehmer erhält dafür fünf Punkte. A1 will aber nicht nur den Weg zur fertigen App dokumentieren, sondern den Programmierern bzw. Teams auch abseits von Code-Fragen unter die Arme greifen:

Zusätzlich unterstützen wir Euch mit Know How von Profis – rechtliche Beratung, Usability-Check und Marktforschung sollen helfen, wenn es über die reine Programmierung hinausgeht.

Aktuelle News rund um die A1 Challenge for Apps gibt’s am Twitter-Feed – ich bin gespannt auf die Ergebnisse des Wettbewerbs werde die Sieger-Apps im Juli hier auf datenschmutz vorstellen.

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Full Disclosure: A1 gehört seit Jahren zu meinen Kunden. Bei diesem Posting handelt es sich jedoch *nicht* um einen bezahlten Beitrag. Ich habe diese Ankündigung gepostet, weil ich die Challenge spannend finde und weil ich denke, dass sie der ohnehin sehr aktiven österreichischen Mobile-Developper Community sehr gut tun wird.

12 Antworten
  1. Yarou says:

    Soviel Geld gibt es für ein kleines Programm=? Vielleicht sollte ich demnächste auch mal mit dem Programmieren anfangen.
    50.000 Euro für eine Software ist nicht gerade wenig.

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    • Susanne says:

      @Yarou
      Soviel Geld gibt es nur dann für ein „kleines Programm“, wenn es echt gut ist. Und ein echt gutes „kleines Programm“ ist nicht wenig Arbeit. Falls Du kein Allrounder bist (Grafiker, Coder, PR-Typ) brauchst Du ein Team. Aber fang mal an zu programmieren, dann merkst Du es selbst ;-) Mit einer Taschenlampen-App wirst nicht unter den ersten 3 landen…

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      • Ritchie Blogfried Pettauer
        Ritchie Blogfried Pettauer says:

        Susanne, da kann ich dir nur zustimmen! Ich denke auch, dass für bereits bestehende Projekte das eine nette Zusatzmöglichkeit ist; vermutlich wird wohl eine sehr mächte App oder eine einfach, hinter der eine geniale Idee steckt, gewinnen – aber beides ist schwierig hinzukriegen.

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    • Holger says:

      Naja, nur weil das Preisgeld hoch ist, heißt es ja nicht gleich das App Programmierer gut bezahlt sind. Ich denke bei der Aktion haben es selbst top Programmierer schwer sich zu behaupten. Am Ende zählt eben doch nur das Projekt :) Die Aktion wird sicher ein paar ausgefallene Ideen hervorbringen.

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  2. Jo says:

    Ich finde das Preisgeld schon in Ordnung. Je höher die Gewinnsumme, desto größer ist auch die Konkurrenz und wer sich da am Ende durchsetzen kann, der hat es mMn auch verdient.

    @Yarou: Du kannst ja mal mit dem Programmieren anfangen und so ein „kleines“ Programm schreiben, wenn du denkst, dass das so einfach ist. Ich bin gespannt ;-)

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  3. Christian says:

    @Susanne

    gebe dir recht, mit einfach so mal schnell mal was programmieren wird das wahrscheinlich nichts werden.

    Bin gespannt wer das Rennen macht und ob was wirklich innovatives rauskommt.

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  4. Bea says:

    Ein „kleines“ Programm ist es wirklich nicht, die Arbeit kann nur ein professioneller Programmierer verstehen. Die Zeit die man für einen neuen App braucht und für eine geniale Idee, derjenige hat auf jeden Fall auch diesen super Gewinn verdient.

    Grüße Bea

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  5. Sascha says:

    Das Programmieren ist so eine Sache für sich. Ich habe es einmal probiert, etwas zu programmieren und bin gnadenlos gescheitert weil ich die Zusammenhänge einfach nicht verstanden habe. Es ist einfach zu komplex auch für ein „kleines“ app.

    Antworten

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