Mit einem Blog Geld verdienen? Blöde Idee!

Mit einem Blog Geld verdienen? Blöde Idee!

Zuletzt aktualisiert am 11. Juli 2010 um 19:38

bankierDie überwiegende Mehrheit meiner (virtuellen) Bekannten, die mir eine Frage zum Thema Blogging stellen, wollen wissen, wie man am besten mit einem Weblog Geld verdient. Nun, die Antwort ist bestechend simpel: am besten gar nicht. Nein, wirklich: Blogs sind keine Cash Cows. Ich kann das guten Gewissens sagen, denn ich hab alles Mögliche ausprobiert. Aber das ist mir auch ziemlich egal – natürlich freu ich mich über jeden Leser und Kommentar, aber ich würde hier auch weiterschreiben, wenn kein Mensch mehr meine Artikel liest.

Glauben Sie mir: wirtschaftlich gesehen ist der Betrieb eines Blogs eine ziemlich dämliche Idee, denn das Businessmodell skaliert langfristig so gut wie gar nicht. Irgendwann ist die Traffic-Decke in der Nische erreicht, und beliebig viele Blogs kann man auch nicht betreiben. Schließlich erfordert die dauernde Posterei hohen Zeiteinsatz, doch dem stehen magere Einkünfte entgegen: da und dort mal eine trigami-Rezension, für die Mutigen vielleicht ein paar vermietete Links plus spärliche Klicks auf die PPC-Werbemittel – mit Postings ist der Weg zum Geldspeicher definitiv nicht gepflastert.

Umwegrentabilität dagegen ist zweifellos ein Thema: als Ein-Mann-Unternehmen generiere ich über mein Blog Werbung, Aufmerksamkeit, Medienpräsenz und damit letztendlich auch Leads – und tue genau das, was mir am meisten Spaß macht. Zweifellos mag die Verzahnung von Bloggen und Jobben in meinem Fall besonders eng sein, schließlich berate ich meine Kunden zum Thema Webstrategie. Trotz bin ich überzeugt davon, dass ein Weblog für jedes B2C-Unternehmen einen idealen Kommunikationskanal darstellt – aber ein Blog als monetären Selbstzweck zu betreiben, macht einfach keinen Sinn.

Klar, ich verdiene mittlerweile einen vierstelligen Betrag pro Monat direkt mit datenschmutz und meinen anderen Blogs. In Relation zu der Zeit, die ich dafür aufwende, ist der Stundenlohn im Vergleich zu meinen übrigen Jobs trotzdem bestenfalls lächerlich – als Kellner könnte ich finanziell besser aussteigen, aber Getränke rumzutragen macht mir halt höchstens einen Abend lang Spaß: beim Bloggen verhält sich das aber ganz diametral. Als ich mit datenschmutz begonnen habe war’s ein reines Spaßprojekt, und die Lust am Experiment an der Schnittstelle zwischen Geschreibsel und Technik hat bis dato für mich nix von ihrer Faszination verloren. Als ich vor über 10 Jahren begonnen habe, mich mit SEO zu beschäftigen, geschah dies ebenso aus purem Spieltrieb – ich verschwendete damals keinen Gedanken daran, jemals Geld mit der Positionierung von Webseiten zu verdienen. Als wir in den Neunzigern unsere ersten Web-Communities (medianexus.net) bauten, da dachten wir nicht an Bannerschaltungen, sondern hatten plötzlich ein neues Lieblings-Hobby gefunden. Aufgrund dieser immer wiederkehrenden Erfahrung, dass alle meine erfolgreichen Projekte aus der Beschäftigung mit Dingen, die ich sehr gern tue, entstanden sind, bin ich der felsenfesten Überzeugung, dass der wahre Wert eines Blogs nicht in Werbeeinnahmen aufzuwiegen ist. :mrgreen:

45 Antworten
  1. Aufschnürer says:

    Ich habe es selbst noch nie versucht, mit meinem Blog Geld zu verdienen, und ich stelle es mir schwer vor. Es gibt sicher nur einige wenige (professionelle) Blogs die nennenswerte Gewinne verzeichnen können – reich wird dadurch aber sicher niemand. Für mich bleibt das Bloggen eine schöne Freizeitbeschäftigung, die Zeit und Webserver kostet, und dessen einzige Einnahme das gute Gefühl ist, seinen Senf abgeben zu können :smile:

  2. Loki says:

    hmm… also ich schreibe sowieso was ich will, obs den Lesern passt oder nicht. Bis jetzt lief es auch ziemlich spärlich mit den Besucherzahlen, die jetzt allerdings wieder in die Höhe schiessen, was allerdings wieder mehr Einsatz meinerseits verlangt. Wer einen Blog nur deshalb betreibt um Geld zu verdienen, dem sei es zwar gegönnt, allerdings wirds das wohl nicht so leicht spielen. Die Hauptsache ist, man hat Spaß an dem was man tut und am schönsten ist es doch, wenn mal auch mal ein Lob von seinen Lesern bekommt.

  3. J says:

    Ich glaube, dass sehr wohl gutes Geld mit Bloggen verdient werden kann. Allerdings nicht wenn man über „Gott und die Welt“ und seinen Nachbarn bloggt.

    Es ist auch nicht notwendig viele Stammleser zu haben, wenn einzelne gute Artikel stark geslistet sind. Das ist mit Sicherheit auch ein hartes Stück Arbeit. Aber die Blog die richtig Geld verdienen schreiben auch einfach nicht darüber :shock:

    • ritchie
      ritchie says:

      Ich halte den Umweg für kontraproduktiv; wenn ich einzelne Nischenseiten stark positionieren will, dann bau ich eine Landing-Page mit 5-7 Einzelseiten auf einer eigenen Dom; das mal 10 ist viel effektiver als jedes Blog.

  4. Manuel says:

    „Klar, ich verdiene mittlerweile einen vierstelligen Betrag pro Monat direkt mit datenschmutz und meinen anderen Blogs. In Relation zu der Zeit, die ich dafür aufwende, ist der Stundenlohn im Vergleich zu meinen übrigen Jobs trotzdem bestenfalls lächerlich – als Kellner könnte ich finanziell besser aussteigen“

    Also das klingt jetzt ein wenig arrogant. Es gibt einen Haufen Leute, die mit einem vierstelligen Betrag auskommen gut auskommen ürden, und wenn ich mit meinem Blog das hinbekommen würde, würde ich sofort alle anderen Jobs kündigen.

    Und ich weiß nicht, mit welchen Kellnern Du geredet hast, aber die Kellner, die ich kenne verdienen nicht wirklich gut.

    Ich würde meinen stressigen Job als musikalischer Leiter (bei dem ich auch „nur“ einen vier-stelligen Betrag verdiene) sofort an den Nagel hängen, wenn ich wüßte, dass ich mit simplem Getränke austeilen und bloggen, das gleiche machen könnte.

    • Loki says:

      @ Manuel: Du musst allerdings auch wissen, dass er wiederum für(!) seine Blogs auch einen haufen Geld ausgibt. Also ich glaube nicht, dass Ritchie diesen vierstelligen Betrag auch unterm Strich wirklich verdient.

      • ritchie
        ritchie says:

        Das kommt noch dazu, genau – das mach ich aber primär, weil ich das eh als „spielgeld“ ansehen; und ich habe mit dieser „Anlageform“ viel bessere Erfahrungen gemacht als mit jedem Fonds :mrgreen:

        • Loki says:

          Eben, das dachte ich mir auch. Also Millionär bist du noch nicht, aber wenn es soweit ist, denk an deinen guten Freund Loki! ;)

    • ritchie
      ritchie says:

      Liegt im unteren vierstelligen Bereich – also sagen wir mal hypothetisch, es wären so um die 1.500 Euro. Minus 40-45 Prozent Steuer und SozVers ergibt das ganz schnell einen nur mehr dreistelligen Betrag, von dem ich nicht leben müssen möchte. Ich hab nie fulltime gekellnert, aber ein Tausender netto sollt schon locker drin sein mit Taschengeld.

  5. Harald Dvorak says:

    Danke für den Beitrag ritchie – hat mich zum Schmunzeln gebracht: Mir fällt auf, dass vor allem jene Blogger schreiben, Geld verdienen mit einem Blog wäre „Blödsinn“, die mit ihrem Blog bereits wirtschaftlich erfolgreich sind ;)
    Meines persönlichen Erachtens zählt ohnehin weniger die Leistung (das Verfassen von Postings) als die Wirkung, die transportiert wird (nützliche und damit wertvolle Beiträge). Und wenn man als Blogger damit Geld verdient, umso besser. Hie und da könnte man wirklich den Eindruck gewinnen, Geld verdienen wäre etwas Verwerfliches. Jedenfalls noch viel Erfolg mit Deinem Blog und ab zu fünfstelligen Summen ;)

  6. Jürgen says:

    Ich denke, dass man mit Blogs sehrwohl verdienen kann. Die Verdienstmeldungen vieler Blogs zeigen dies ja recht deutlich.
    Rechnet man aber, und da gebe ich Ritchie recht, die Zeit dagegen, ist der Stundenlohn eher mager.
    Insbesondere wenn die Stundenlöhne der SEOs damit vergleicht!

  7. Jens says:

    Sicher wird im Moment für wenige das Bloggen finanziell wirklich lohnenswert sein. Und wenn viele schreiben, dass der Aufwand weit höher ist als der Verdienst, ist das sicherlich richtig, aber es ist auch so, dass die Beiträge nicht nur nach dem „Schreiben“ gelesen werden, sondern auch noch Jahre später, was es finanziell wieder besser macht. Es kann wie bei so vielem nicht nur kurzfristig gedacht werden, sondern man verdient mit Beiträgen + Werbung etc. vorallem langfristig.

  8. Redscreen says:

    Sicher kann man mit einem Blog geld verdienen, doch ich seh das ebenfalls so, Aufwand und Gewinn stehen meist in keinem Verhältnis.

  9. Matti von Mattis WoW Blog says:

    Ich gebe Jens da absolut recht. Wenn ich meinen Stundenlohn ausrechne ist das zwar lächerlich aber wenn man das ganze mal auf 3 – 5 Jahre hochrechnet läppert sich da doch ein ganz schönes Sümmchen zusammen. Die Frage ist halt nur ob man mit seinem Content auch in 5 Jahren noch Leser bekommt oder ob man eher über Eintagsfliegen schreibt. Das bringt zwar kurzfristig mehr Besucher, wird sich langfristig aber selten lohnen.

    • ritchie
      ritchie says:

      100% Zustimmung – es handelt sich definitiv um eine „Investition in die Zukunft“, der ROI ist einfach wesentlich langfristiger angelegt, als die meisten Blogger glauben.

  10. Carsten says:

    Ich muss dir, wie ritchie, auch vollkommen zustimmen. Ich denke, dass es mal möglich WAR mit einem Blog Geld zu verdienen (wie auch der von Robert Basic gezeigt hat), ABER heutzutage gibt es einige andere Fäden, die man ziehen muss und die gehen deutlich über die Grenzen einer Blogosphäre hinaus.

  11. Harald Dvorak says:

    Jetzt hab ich’s verstanden! :idea: Ein geniales Beispiel der Schaffung einer sozialen Wirklichkeit! Wenn es nur genügend „Blogger“ sagen, und genügend „Reader“ glauben, dann wirds plötzlich wahr ;) Und dann tun sich die, die’s sagen auch wieder leichter mit den Blogeinnahmen, weil ja weniger Leite versuchen Geld mit ihrem Blog zu verdienen. Leute ihr seid wirklich genial :smile: Und Geld verdienen ist schon ok – auch in Zeiten der Finanzkrise. :wink:

    • ritchie
      ritchie says:

      Mindset ist mein Lieblingsbegriff in diesem Zusammenhang. Oder von der anderen Seite betrachtet: wenn du davon ausgehst, dass es völlig unmöglich ist, mit einem Blog auch nur einen Cent zu verdienen, dann hast du tatsächlich keine Chance. Und wenn du denkst, dass maximal ein paar Hunderter drin sind, dann wird’s auch garantiert nicht mehr! :mrgreen:

  12. World of Warcraft guilds says:

    Naja, rein grundsätzlich kommt die Langlebigkeit des Blogs stark auf sein Thema und den Zugang zu denselben an. Nehmen wir zum Beispiel einen gaming blog, dann ist es eher unwahrscheinlich, dass ein post länger als sagen wir einmal 2 Jahre für Leser interessant bleibt. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber Leute gewinnen ja auch im Lotto…

    • ritchie
      ritchie says:

      Das ist ein ziemlich wesentlicher Punkt! Außer es handelt sich um einen WoW Blog, dann ist die Zeitspanne etwas länger! :cool:

  13. Petzi says:

    Interessantes Thema. So genau habe ich mir da nämlich noch gar nie Gedanken darüber gemacht – Aber jetzt hab ich ja meine Anregung.

    Und wegen dem WoW Blog dürftest du wohl Recht haben, Ritchie :grin:

  14. Thomas says:

    Ein Punkt, der im Artikel angesprochen wurde, ist in den Kommentaren etwas unterpräsentiert: Die indirekten Einnahmen aus einem Blog heraus. In Zeiten sinkender Banner-Wahrnehmung (und ähnlicher Werbung) spielt Content-Werbung eine immer größere Rolle. Dabei denke ich jetzt nicht an Werbebeiträge. Eher an den Markeneffekt guten Contents. Nach dem Motto: „Wer über ein Thema schreibt, dem gebe ich in dem bereich auch einen Auftrag.“.

    Ansonsten ist das Thema Geld verdienen mit Blogs schon so alt und so oft negativ beantwortet worden. Mit Ausnahmen wie Basic Thinking u.ä. gelingt es keinem Blogger, seinen Lebensunterhalt mit Schreiben zu verdienen. Die Realität sollte langsam in den Köpfen angekommen sein [seitenhieb]was natürlich auf Masse ausgelegte „Vermarkter“ unbedingt verhindern wollen[/seitenhieb]

  15. Red says:

    Ich stimm da auch voll zu. Man kann mit einem gut ausgewählten Thema und viele Kommentatoren schon damit Geld verdienen. Nur man muss die Werbeanzeigen Adsense und ähnliche gut aufbauen.
    Aber genauso schwierig wie bei einereigenen Seite halt.

  16. Manfred says:

    Kommt natürlich auch darauf an was man unter einem Blog oder blogging versteht. Ein Blog wie z.B. blog.de bringt schon was ein. Obwohl mancher sagen wird dass dies mehr einem Artikelverzeichnis als einem Blog ähnelt.

    „wenn ich einzelne Nischenseiten stark positionieren will, dann bau ich eine Landing-Page mit 5-7 Einzelseiten auf einer eigenen Dom; das mal 10 ist viel effektiver als jedes Blog.“ Diese Mini-Sites kann man auch mit WordPress oder anderer Blogsoftware machen. Manche glauben sowieso dass WordPressblogs aus irgendeinem Grund besser ranken als „normale“ Websites.

  17. Vitali says:

    Dass man mit Blogs gutes Geld verdienen kann, haben uns die US-Blogs schon öfters bewiesen. Jeder Blogger muss für sich einen Weg finden, wie er sein Blog am besten vermarktet. Doch das wichtigste ist und bleibt Content. Aber kein „billiger“ Inhalt, der in 10 Minuten (Veröffentlichung inbegriffen) das Licht der Welt erblickt…

    … Ohne nützlichen Inhalt zu produzieren, wird man mit seinem Blog eh nicht weit kommen, ob man aus Spaß bloggt oder kommerziell. Wenn man seine Leser nicht mit hochwertigem Inhalt erfreuen kann, dann ist das bloggen reine Zeitverschwendung. Wer will schon für sich selbst bloggen? :-)

    Hat man seinen Blog in einem Nischenmarkt errichtet und fokussiert sich auf eine bestimmte Zielgruppe, wird das Geld verdienen auch gelingen. Dazu einfach nebenbei eine E-Mail-Liste mit Interessenten aufbauen und den Empfängern relevante Produkte aus Partnerprogrammen empfehlen. Das ist eigentlich der einfachste Weg, um mit seinem Blog Geld zu verdienen.

  18. Timmy says:

    Ich glaube auch nicht, dass man besonders gut mit Blogs Geld verdienen kann. Wie bereits erwähnt ist in der Nische die Grenze schnell erreicht und Stammleser sind wohl auch imun gegen Werbung. Will man in der Liga der Großen mitmischen, dann geht das als One Man Show wohl kaum.

  19. Manfred says:

    @Vitali
    „Wenn man seine Leser nicht mit hochwertigem Inhalt erfreuen kann, dann ist das bloggen reine Zeitverschwendung.“

    Du wirst davon überrascht sein was Leute so alles lesen. Nicht Jeder kann hochwertige Inhalte schreiben und nicht Jeder erkennt den Unterschied zwischen hochwertigen Inhalten und „10 Minuten Produktionen“. Du brauchst nur mal den Fernseher einzuschalten um zu sehen was für blöde, aber sehr beliebte, Fernsehsendungen es da alles gibt.

    • ritchie
      ritchie says:

      Ich seh das gar nicht als „Qualitätskriterium“… sagen wir „unique“ statt hochwertigt. Auch hinter den dämlichsten Fernsehshows steckt in der Regel einiges an Produktionsaufwand.

  20. Manfred says:

    „Auch hinter den dämlichsten Fernsehshows steckt in der Regel einiges an Produktionsaufwand.“
    Ja, das stimmt. Faul sind Sie wahrscheinlich nicht. Aber ein erfolgreicher Blog ist mehr eine Sache des Geistes. Ist wie ein Hitparaden Hit. Nicht jeder Musiker, selbst wenn Er Tag und Nach komponiert, kann Hits produzieren. Einen Blog zu machen Der Tag für Tag, Jahr für Jahr, viele Tausende zurückkehrende Besucher hat, ist nicht so einfach. Genausowenig wie einen Bestseller zu schreiben Der millionenfach verkauft wird.

    Die Alternative: Quantität statt Qualität. Ist vor allem in den USA populär.
    Es gibt dort z.B. Mitgliedschaften wo man für einen monatlichen Betrag Private Label Artikel für z. B. 10 Nischen bekommt. Für jede Nische 40 Artikel. Damit kann man jeden Monat 10 neue Blogs machen. Die Artikel muss man nur etwas herschreiben um Sie für die Suchmaschinen unique zu machen und um die gewünschten Keywords einzubauen. Wenn es gelingt um diese 400 Seiten in den Google Index zu bekommen (dafür gibt es zahlreich software Tools) und jeder Blog nach einer gewissen Zeit mindestens $1 am Tag generiert, erwirtschaftet man so jeden Monat $300 extra. Die Artikel sind natürlich nichts Besonderes aber die Leute sollen ja eigentlich auch nicht die Artikel lesen, sondern auf Adsense oder etwas anderes klicken.

    Für diese Art von Blogs braucht man nicht viel Schreibertalent, muss man kein „Guru“ sein. Hart arbeiten ist genug. Ist auch eine Art um mit Blogs Geld zu verdienen.

    • ritchie
      ritchie says:

      Ja, da hast du sicherlich recht – wobei das Einkommen doch relativ gering bleibt und die Tätigkeit eine ziemlich langweilige Fließband-Arbeit ist; was mich wiederum bezweifeln lässt, dass man längerfristig die Motivation dafür aufbringen kann.

  21. Manfred says:

    Ja es ist alles andere als leicht. Die Artikel herschreiben, 400 Stück im Monat, ist ein Alptraum. Aber wenn man 10 Monate durchhält kann man im Idealfall $100 pro Tag verdienen.
    Für Indexierung und Ranking muss man auch noch einiges tun. Aber dafür kann gibt es ein paar Abkürzungen. Auto-Bookmarking-, Auto-Rss-, Auto-Artikel-Eintragungssoftware und/oder Auto Bloggeneratoren. Damit kann man schon eine Menge Zeit sparen.

    Oder man kann 100% Autoblogs machen. Z.B. sich bei um die 200 RSS Feeds einschreiben und neue Seiten mit den Feeds füllen. Von den neuen Seiten wieder RSS Feeds machen und sich bei allen RSS-Verzeichnissen einschreiben um damit eine Menge Backlinks zu schaffen. Dazu natürlich noch Auto-Bookmarking usw. Solche Blogs lassen sich wahrscheinlich am besten zur Generierung von Backlinks verwenden. Adsense kann den Adsense Account kosten. Dafür, wenn alles automatisiert ist, machen diese Blogs keine Arbeit und haben noch einem halben Jahr vielleicht schon PR2 oder mehr. Damit kann man dann den „Geldsites“ Backlinks geben.

    Wie leicht sich das alles auch anhört, leicht ist es natürlich nie. Aber es gibt schon eine Menge Möglichkeiten um mit Blogs Geld zu verdienen.

  22. Quiz says:

    Geld verdienen mit Bloggen – davon halte ich ehrlich gesagt nicht allzuviel – ich habe es aber auch noch nie wirklich probiert (ist mir auch zu aufwändig ;)), aber sicherlich mit viel Fleiss wird es möglich sein, im Internet mit Blogs anständiges Geld zu verdienen.

    Für alle dies versuchen: Viel Erfolg!

    Grüsse von Kirkutsk!

  23. Stefan says:

    Naja also richtig viel verdient man tatsächlich mit einem einzelnen Blog nicht ;)

    MfG

  24. Johnson says:

    Ich denke schon das der Betreiber eines gut sortierten Blogs damit auch ein kleines Nebeneinkommen erwirtschaften kann. Es gibt ja schließlich zahlreiche Möglichkeiten um durch Seitenimpressionen oder Klicks Geld zu verdienen.

    MfG Johnson

  25. Johnson says:

    Ich denke schon das der Betreiber eines gut sortierten Blogs damit auch ein kleines Nebeneinkommen erwirtschaften kann. Es gibt ja schließlich zahlreiche Möglichkeiten um durch Seitenimpressionen oder Klicks Geld zu verdienen.

    MfG Johnson

  26. D. Schü says:

    Es gibt wohl eine möglichkeit mit Blogs Geld zu verdienen, aber nur ein Blog alleine reicht dazu nicht. Ein Blog kann das Marketing fördern. :ninja:

  27. hakan says:

    Meiner Meinung nach sind Blogs nicht besonders gut zum “direkten” geldverdienen geeignet. Ein Blog bietet einfach viel zu viele Ablenkungen, ist aber dafür ein zuverlässiger Traffic-Bringer. Blogs sind wie dafür geschaffen, um mit der Zielgruppe zu kommunizieren und bei dieser Vertrauen aufzubauen. Wenn man für eine Zielgruppe eine Zeitlang bloggt, fängt man an die Wünsche und Probleme der Zielgruppe zu erkennen.

  28. Ralf says:

    Also ein einzelner Blog wirft nicht so viel ab aber wenn man 20 Blogs betreut kommen am Monatsende schon ein paar Euro raus.

  29. Vitali says:

    Obwohl fast an jeder Ecke im Internet nachzulesen ist, dass Content „King“ ist, scheinen doch sehr viele Internet-Einsteiger nicht zu verstehen, dass ein Blog ohne einzigartige Inhalte für Google und Co. uninteressant ist. Das Internet ist ein Informationsmedium, das nur durch gute und frische Inhalte überleben kann. Würde ein Nutzer das Internet nur als ein großes Buch mit vielen Adressen sehen, jedoch ohne nützliche Inhalte, würde er dieses Buch zur Seite legen und im Regal verstauben lassen.

    Wenige Blogbeiträge -> wenige einzelne Seiten im Google Index -> wenige Suchmaschinen-Besucher.

    Ich verstehe nicht, warum jemand auf die Idee kommt, ein neues Blog, das kaum Inhalt hat, bereits jetzt mit Werbemitteln zuzupflastern, mit der Absicht, jeden Cent aus den wenigen Besuchern herauszuquetschen. Ein Blog muss eine bestimmte Bekanntheit erlangen, bevor es sich der Betreiber überhaupt leisten kann, Werbung auf dem Blog zu platzieren. Werbung mag eigentlich niemand, jedoch kann JEDER Werbung tolerieren!

    Alles braucht seine Zeit, das ist die Realität. Ein Blog-Betreiber wird schon frühzeitig erkennen, dass sein Blog gut ankommt und er dann in Ruhe überlegen können, wie er seinen Traffic in echtes Geld umwandeln kann.

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